Von Andreas Wang, Herausgeber der „Sachbücher des Monats“ seit 1992*
(Der Link zum Kauf der Bücher jetzt zu Thalia)
- Hartmut Rosa
Situation und Konstellation. Vom Verschwinden des Spielraums, Suhrkamp Verlag, 247 Seiten, € 25,00 - Dorothy Thompson
Das Ende der Demokratie. Reportagen aus Deutschland 1931 – 1932. Herausgegeben von Oliver Lubrich, übersetzt von Johanna von Koppenfeld, Verlag das Vergessene Buch, 419 Seiten, € 27,00 - Aldous Huxley
Zeit der Oligarchen. Über Wissenschaft, Freiheit und Frieden. Übersetzt von Jürgen Neubauer, Carl Hanser Verlag, 91 Seiten, € 14,00 - Harald Jähner
Wunderland. Die Gründerzeit der Bundesrepublik 1955 – 1967, Verlag Rowohlt Berlin, 480 Seiten, € 32,00 - Philipp Ther
Der Klang der Monarchie. Eine musikalische Geschichte des Habsburgerreiches, Suhrkamp Verlag, 562 Seiten, € 32,00 - Sven Beckert
Kapitalismus. Geschichte einer Weltrevolution. Übersetzt von Helmut Dierlamm, Werner Roller, Sigrid Schmid und Thomas Stauder, Rowohlt Verlag, 1279 Seiten, € 42,00 - Florence Gaub
Szenario. Die Zukunft steht auf dem Spiel, Deutscher Taschenbuch Verlag (dtv), 512 Seiten, € 25,00 - Anne Brorhilker
Cum/Ex, Milliarden und Moral. Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt, Heyne Verlag, 272 Seiten, € 24,00 - Daniel Marwecki
Die Welt nach dem Westen. Über die Neuordnung der Macht im 21. Jahrhundert, Ch. Links Verlag, 288 Seiten, € 24,00 - Roberto Simanowski
Sprachmaschinen. Eine Philosophie der künstlichen Intelligenz, C. H. Beck Verlag, 288 Seiten, € 25,00
Besondere Empfehlung des Monats Februar 2026 von:
Dr. Judith Kohlenberger (Forschungsinstitut für Migrations- und Fluchtforschung und -management (FORM); Wirtschaftsuniversität Wien): Mirjam Zadoff, Wie wir überwintern –
Den Lebensmut durch die harten Zeiten retten“, Hanser Verlag, 136 Seiten, € 16,00 EUR.
Wie man auch in schwierigen Zeiten – und das ist diese unsere Zeit ganz bestimmt – den Lebensmut und den Sinn fürs Schöne nicht verliert, zeigt Mirjam Zadoff in ihrem neuen Buch eindrücklich. Den Leser erwartet kein klassisches Selbsthilfebuch oder eine Sammlung von Kalendersprüchen, sondern Techniken der Zuversicht, von Inspiration durch die Kunst bis hin zur Kraft der Solidarität. Zadoff, die das NS-Dokumentationszentrum in München leitet, hält uns vor Augen, dass Krisen zur Menschheitsgeschichte gehören, aber auch wieder vorbeigehen – und dass jeder von uns etwas dazu beitragen kann, den Schatten des Pessimismus zurückzudrängen und das Licht im Alltag heller leuchten zu lassen. (Judith Kohlenberger)

*Andreas Wang (*1945) studierte Germanistik und promovierte 1974. Er war Regieassistent an der Hamburgischen Staatsoper, von 1979 – 1985 Kulturredakteur bei Radio Bremen und ab 1985 beim NDR, wo er 2000 Leiter des Hörspiels wurde; 2006 übernahm der die Leitung der Hauptredaktion Kulturelles Wort. Seit 2010 ist er im Ruhestand. Als Autor veröffentlichte er u.a. „Lob der schwierigen Lesart. Streifzüge durch unlesbare Bücher„, Berlin 2020 (Matthes & Seitz). Er ist Initiator der Liste „Sachbücher des Monats“. Die Liste wird ebenfalls folgenden Medien zur Verfügung gestellt:
Die Welt/NZZ/RBB Kultur/ORF Radio Ö1 u.a.
Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, RBB-Kultur; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Unversität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Unversität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.

