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Außergewöhnlich (Film)

Neu im Kino: „Viktoria“

Neu im Kino: „Viktoria“

Neu im Kino: „Viktoria“140 Minuten. 140 Minuten ohne Schnitt. Mit einer einzigen Einstellung rast der Zuschauer gemeinsam mit fünf jungen Menschen ins Verderben. Die treffen sich im Morgengrauen vor einem Berliner Club, ziehen um die Häuser, trinken Bier und, da einer von ihnen Schulden hat, rauben schließlich eine Bank aus.

Bei der Berlinale war „Viktoria“ ein Überraschungserfolg. Nicht, weil die Story so außergewöhnlich Weiterlesen »Neu im Kino: „Viktoria“

Neu im Kino: „Parcours d’amour“

Neu im Kino: „Parcours d’amour“

Neu im Kino: „Parcours d’amour“Sie ziehen sich schön an und schwofen am Nachmittag, bei Tanztees in Pariser Clubs, die „Memphis“ oder „Chalet du lac“ heißen. Sie, das sind Senioren wie Eugène, Gino, Christiane und ihre Freunde, die sich im schummrigen Dämmerlicht näherkommen, flirten, auf der Suche nach Nähe und der Hoffnung, vielleicht doch noch einen Partner auf die späten Tage zu finden. Oder aber auch – gar nicht anrüchig – als „Taxiboy“ gegen Bezahlung die Damen aufs Parkett führen.Weiterlesen »Neu im Kino: „Parcours d’amour“

Neu im Kino: „Die Frau in Gold“

Neu im Kino: „Die Frau in Gold“

Neu im Kino: „Die Frau in Gold“Der Film beruht auf einer wahren Geschichte: Maria Altmann floh 1938 aus Österreich in die USA. Zurück ließ sie ihre Familie, die von den Nazis enteignet und in Konzentrationslagern ermordet wurde. Nach dem Krieg verbleiben aus diesem Besitz fünf wertvolle Jugendstil-Bilder Gustav Klimts, darunter auch „Die Goldene Adele“, die Marias Tante Adele zeigt, bei der Republik Österreich. Fast 60 Jahre hängt es danach als Hauptattraktion im Schloss Belvedere.

Ende der neunziger Jahre beschließt Maria Altmann, mit Hilfe des jungen amerikanischen Anwalts E. Randol Schoenberg (Ryan Reynolds) und des österreichischen Journalisten Hans Czernin (Daniel Brühl), das Gemälde zurückzufordern. Acht lange Weiterlesen »Neu im Kino: „Die Frau in Gold“

Neu im Kino: „Nice places to die“

Neu im Kino: „Nice places to die“Dass der Tod zum Leben gehört, ist wirklich nichts Neues. In der westlichen Welt hat man bisweilen jedoch den Eindruck, dass dies gern verdrängt und, im Gegenteil, mit diversen Wässerchen, Cremes und Operationen versucht wird, ewige Jugend zu erhalten. Stirbt dann doch jemand, wird er allenfalls, und eher selten, aufgebahrt, aber eigentlich sind die Zurückgebliebenen froh, nicht mehr allzu lange mit dem Tod konfrontiert zu sein.

Für Regisseur Bernd Schaarmann, geboren 1968, und selbst Sohn eines Bestatters, ist der Tod Weiterlesen »Neu im Kino: „Nice places to die“

Neu im Kino: „Das Zimmermädchen Lynn“

Neu im Kino: „Das Zimmermädchen Lynn“

Neu im Kino: „Das Zimmermädchen Lynn“Lynn ist Zimmermädchen in einem Hotel. Sie arbeitet gern in ihrem Job, denn sie weiß: Sauberkeit ist wichtig für die Gäste. Das Schöne am Putzen, so meint sie, sei, dass es immer wieder dreckig werde. Doch die resolute Putzfee ist sie nicht. Lynn ist scheu und zurückhaltend, sehnt sich im Stillen nach Nähe. Heimlich durchstöbert sie die Habseligkeiten der Gäste, probiert deren Kleidung an, ist fasziniert vom Leben der anderen, legt sich sogar unter die Betten, um den Geräuschen und dem Leben im Zimmer heimlich zu folgen. Als sie dadurch eines Tages das Callgirl Chiara bei der Arbeit beobachtet, ist Lynn fasziniert. Und trifft eine Entscheidung.Weiterlesen »Neu im Kino: „Das Zimmermädchen Lynn“

Neu im Kino: „Une jeunesse allemande – eine deutsche Jugend“

Neu im Kino: „Une jeunesse allemande – eine deutsche Jugend“

Neu im Kino: „Une jeunesse allemande – eine deutsche Jugend“Die Dokumentation kommt ganz ohne Erklärung aus, verzichtet auf Off-Kommentare, für die Bilder meist die Untermalung sind. Der französische Regisseur Jean-Gabriel Périot zeigt ausschließlich anhand von zusammengeschnittenem Archivmaterial, wie aus einer Studentenbewegung in den sechziger Jahren die blutigste Zeit der deutschen Nachkriegsgeschichte wurde, in der RAF-Terroristen die Nachrichten beherrschten. Der Bogen spannt sich von der Ermordung Benno Ohnesorgs bis zu den Selbstmorden in Stammheim. Ergänzt wird das dokumentarische Stimmungsbild durch Weiterlesen »Neu im Kino: „Une jeunesse allemande – eine deutsche Jugend“

Neu im Kino: „Mein Herz tanzt“

Neu im Kino: „Mein Herz tanzt“

Neu im Kino: „Mein Herz tanzt“Eyad ist Palästinenser, was seine Eltern jedoch nicht davon abhält, ihn in Jerusalem auf ein Elite-Internat zu schicken. Er soll es einmal besser haben als sie selbst. Doch Eyad hat es nicht leicht, denn er ist auf der Schule der einzige Palästinenser, und das macht ihn zum Außenseiter. Doch schließlich findet er einen Freund in Yonatan, der aufgrund einer schweren Muskelerkrankung im Rollstuhl sitzt. Und Eyad verliebt sich in die hübsche Jüdin Naomi. Eigentlich könnte alles gut sein, doch das schwierige Verhältnis zwischen Israelis und Palästinensern sowie die Verschlechterung von Yonatans Gesundheitszustand belasten die jungen Leute zunehmend.Weiterlesen »Neu im Kino: „Mein Herz tanzt“