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Krimi nach einer wahren Begebenheit: „Spur 24“ von Wolfgang Kaes

Krimi nach einer wahren Begebenheit: „Spur 24“ von Wolfgang Kaes

Krimi nach einer wahren Begebenheit: „Spur 24“ von Wolfgang KaesNach 31 Jahren steiler Journalistin-Karriere ist Ellen Rausch am Ende. Damals hatte sie das kleine Lärchtal in der Eifel verlassen, jetzt kehrt sie zurück und greift nach der letzten beruflichen Chance, die sich ihr bietet: Eine Stelle als Lokalreporterin beim Eifel-Kurier. Keine Politskandale mehr, dafür Schützenfeste. Bis eine Frau für tot erklärt werden soll, die vor Jahren verschwunden ist. Ellen stutzt: Kann ein Mensch in einem so kleinen Ort einfach verschwinden?

Wolfgang Kaes, 1958 in der Eifel-Kleinstadt Mayen in der Nähe des Nürburgrings geboren, hatte die Wahl, zur Polizei zu gehen oder die journalistische Laufbahn einzuschlagen. Schließlich wurde er Polizeireporter für den Kölner Stadt-Anzeiger. Reportagen für diverse Magazine und Zeitungen folgten, Weiterlesen »Krimi nach einer wahren Begebenheit: „Spur 24“ von Wolfgang Kaes

Neu im Kino: "Der große Trip - Wild"

Neu im Kino: „Der große Trip – Wild“

Neu im Kino: "Der große Trip - Wild"Cheryl Strayed ist am Ende: Vor vier Jahren ist ihre Mutter gestorben. Seitdem versinkt Cheryl in Trauer, die sie mit Drogen, Sex und Alkohol zu betäuben versucht, jeden beiseite schiebend, der ihr Gutes will, selbst den Ehemann hat sie schließlich verloren. Auch der billige Therapeut kann nicht helfen. Am Ende sieht sie nur einen Weg: alles verkaufen und losmarschieren. Mit einem viel zu großen Rucksack wandert Cheryl Strayed drei Monate auf dem Pacific Crest Trail zwischen der Mojave-Wüste und Portland in Oregon 1.700 km gegen ihre Trauer und gegen die Drogen an. Weiterlesen »Neu im Kino: „Der große Trip – Wild“

Ausstellung: „Mit Leib und Seele. Münchner Rokoko von Asam bis Günther“

Ausstellung: „Mit Leib und Seele. Münchner Rokoko von Asam bis Günther“

Ausstellung: „Mit Leib und Seele. Münchner Rokoko von Asam bis Günther“Manches Objekt dieser Ausstellung hat nach 250 Jahren erstmals seinen angestammten Platz verlassen. Aus der ganzen Bundesrepublik, aus Kirchen, Schlössern und Museen, kommen die rund 160 Exponate, darunter Holzskulpturen und andere plastische Bildwerke aus Stuck, Ton, Porzellan und Silber, aber auch Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphiken. Ihre Erschaffer waren in den Jahren von 1720 bis 1770 in München ansässig und prägten die Kunst des Rokoko maßgeblich: die Brüder Cosmas Damian Asam (1686–1739) und Egid Quirin Asam (1692–1750), die es sich leisten konnten, ihre eigene, sinnlich-üppig ausgestattete Privatkirche zu bauen, sowie Johann Baptist Straub (1704–1784), Franz Anton Bustelli (gest. 1763) und Ignaz Günther (1725–1775).Weiterlesen »Ausstellung: „Mit Leib und Seele. Münchner Rokoko von Asam bis Günther“

Neu im Kino: "Der Prozess der Viviane Amsalem"

Neu im Kino: „Der Prozess der Viviane Amsalem“

Neu im Kino: "Der Prozess der Viviane Amsalem"Eine Scheidung in Israel ist nicht so einfach. In dem Land, in dem Eheangelegenheiten nicht zivilrechtlich, sondern vor dem Rabbinat geklärt werden, kann nur der Mann seine Frau aus dem Bund der Ehe entlassen. Mit dem Scheidebrief, dem Get-Dokument, das sie in einem Ritual aus seinen Händen erhält, ist sie frei.

Eine Diskriminierung der Frau, die das Geschwisterpaar Shlomi und Ronit Elkabetz in dem Film „Get – Der Prozess der Viviane Amsalem“ thematisiert und damit in Israel eine heftige Debatte ausgelöst hat. Denn ihre Figur Viviane will dieses Diktat nicht hinnehmen. Längst lebt sie von ihrem Mann getrennt, doch das Dokument verweigert er ihr. Würde sie sich darüber hinwegsetzen und ihre Freiheit leben, drohten Viviane rechtliche und soziale Konsequenzen. Weiterlesen »Neu im Kino: „Der Prozess der Viviane Amsalem“

"Deutschstunde" von Siegfried Lenz am Thalia Theater Hamburg

„Deutschstunde“ von Siegfried Lenz am Thalia Theater Hamburg

"Deutschstunde" von Siegfried Lenz am Thalia Theater HamburgAls die Proben begannen, starb Siegfried Lenz. Sein Roman „Deutschstunde“ brachte das Thalia Theater in Hamburg dennoch auf die Bühne und heimste viel positive Kritik ein.

Siegfried Lenz schrieb seinen Roman im Jahr 1968. Darin muss Siggi, Insasse einer Besserungsanstalt, einen Aufsatz über die „Freuden der Pflichterfüllung“ schreiben. Da ihm dazu nichts einfällt, gibt er ein leeres Heft ab, was ihm Arrest einbringt. Hier beginnt Siggi zu schreiben – über seinen Vater, der den nördlichste Polizeiposten Deutschlands innehatte, dessen Freundschaft zum Maler Max Ludwig Nansen (in Anlehnung an Emil Nolde) und des Vaters Auftrag, das von den Nazis über jenen Maler verhängte Malverbot zu überwachen. Weiterlesen »„Deutschstunde“ von Siegfried Lenz am Thalia Theater Hamburg

Neu im Kino: "The Gambler"

Neu im Kino: „The Gambler“

Neu im Kino: "The Gambler"Tagsüber ist Jim Bennett (Mark Wahlberg) Literaturprofessor, nachts treibt er durch die Spielhöllen der Stadt. 240.000 Dollar schuldet Jim dann auch dem koreanischen Betreiber eines illegalen Glückspielrings, die er innerhalb von sieben Tagen zurückzahlen muss. Jims Mutter (Jessica Lange) ist noch ein letztes Mal bereit, ihrem Sohn zu helfen. Doch statt seine Schulden zu bezahlen, verzockt Jim das Geld erneut. Um seinen Gläubiger zu entkommen, muss Jim schlauer sein als diese. Dass er auch noch eine Affäre mit einer seiner Studentinnen hat, macht die Situation nicht einfacher.Weiterlesen »Neu im Kino: „The Gambler“

"Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits". Ausstellung in der Alten Nationalgalerie Berlin

„Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits“. Ausstellung in der Alten Nationalgalerie Berlin

"Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits". Ausstellung in der Alten Nationalgalerie BerlinEs ist das erste Mal, dass sie reisen, und dann geht es auch noch gleich außer Landes: Die Māori, die Gottfried Lindauer ab 1874 portraitierte. In diesem Jahr kam Lindauer mit 35 Jahren in Wellington an und ließ sich in Auckland nieder. Geboren in Pilsen und ausgebildet an der Wiener Kunstakademie, war die Auftragslage durch die aufkommende Fotografie in der Heimat schlecht geworden und außerdem drohte die Einberufung in den ungarisch-österreichischen Krieg. Lindauer wanderte aus, starb 1926 mit 87 Jahren in Woodville und hinterließ der Nachwelt seine beeindruckenden Portraits der Māori. Allein 60 dieser Bilder gehen auf Aufträge von Lindauers Förderer Henry Partridge zurück, der schon damals erkannte, Weiterlesen »„Gottfried Lindauer. Die Māori Portraits“. Ausstellung in der Alten Nationalgalerie Berlin