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Feuilletonscout

„Emil Nolde. Retrospektive.“ Ausstellung im Frankfurter Städel Museum

Man kennt seine üppigen Blumenbilder, die Stillleben und norddeutsche Landschaften. Sigfried Lenz hat ihm in seiner „Deutschstunde“ ein Denkmal gesetzt als verfolgter Künstler: Emil Nolde (1867-1956). Dass dieses Bild nicht stimmt, wissen wir längst. Nolde begrüßte 1933 die Machtergreifung der Nazis, trat der Arbeitsgemeinschaft Nordschleswig… Weiterlesen »„Emil Nolde. Retrospektive.“ Ausstellung im Frankfurter Städel Museum

Literatur: „Briefe an Dich. Erinnerungen an das russische Berlin“ von Vera Lourié

Als Vera Lourié 80 Jahre alt ist, verliebt sie sich noch einmal unsterblich – in ihre Pflegerin. Dieser Liebe haben wir es zu verdanken, dass die alte Dame ihre Lebenserinnerungen niederschrieb. Geboren in Petrograd, das frühere St. Petersburg, wohlbehütet aufgewachsen – der Vater evangelisch, Arzt,… Weiterlesen »Literatur: „Briefe an Dich. Erinnerungen an das russische Berlin“ von Vera Lourié

Literatur: „Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht“. Mit Ausstellung in Kassel.

„Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht. Friedhofsgänge mit Schriftstellern“. Wie kommt man auf die Idee, sich ein solches Thema für ein Buch zu suchen? Durch Zufall. Als der Radiojournalist Tobias Wenzel den isländischen Schriftsteller Sjón in einem Berliner Café interviewen wollte, machte der… Weiterlesen »Literatur: „Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht“. Mit Ausstellung in Kassel.

Literatur: Colm Tóibín „Marias Testament“

Colm Tóibín_Marias TestamentViele Jahre ist es her, dass Jesus Christus am Kreuz starb. Seine Mutter Maria war damals 48 Jahre alt. Jetzt ist sie eine alte Frau und lebt in Ephesus. Die Jünger hatten ihr die Flucht ermöglicht. Damals, nachdem ihr Sohn den Zorn der Römer auf sich gezogen hatte, und viele ihm glaubten, er sei Gottes Sohn und sie die Mutter Gottes. Sie glaubte das nicht. Natürlich liebte sie ihn, wie eine Mutter ihren Sohn liebt, warnte ihn vor der Geheimpolizei. Doch er wandte sich von ihr. Die Mutter beobachtet das Verhalten von Weiterlesen »Literatur: Colm Tóibín „Marias Testament“