Sie möchten veraltete Strukturen verlassen, mit überkommenen Konventionen brechen und neuen künstlerischen Konzepten Raum geben: The Berlin Debuts, die sich den Zielen der New York Concert Artists verschrieben haben, gegründet von der südkoreanischen Pianistin Klara Min .
Nach einem fulminanten Start der Reihe Anfang des Jahres mit den Pianistinnen Junghee Ryu, Sunhwa Park und Sarah Chan, folgt am 5. Oktober die südkoreanische Bratschistin Namjoong Kim im Kammermusiksaal der Philharmonie in Berlin. Begleitet wird die Künstlerin, die Mitglied des Korean Chamber Orchestras und des Asia Philharmonic Orchestras ist, von der mehrfach ausgezeichneten Pianistin Zheeyoung Moon.
Gewinnen Sie 2×2 Tickets für das Konzert am Montag, dem 5. Oktober 2015, in der Berliner Philharmonie! Sagen Sie uns über die Kommentarfunktion bis Samstag, 3.10.2015, 23 Uhr, warum Sie gern beim Konzert dabei sein möchten. Es entscheidet das Los*.
Große Politik haben sie nicht gemacht. Auch wen sie heirateten, habe sie meist nicht selbst entschieden: Die Frauen der Herrscherhäuser. Und dennoch ging es nicht ohne sie, trugen sie doch entscheidend zur Machtsicherung und Gebietserweiterung bei. Durch geschickte Heiratspolitik, Einforderung von Erbschaften oder kommunikative Fähigkeiten schöpften sie in bescheidenem Maß ihren engen Handlungsspielraum aus und waren damit immer wieder Garant für strategische Allianzen.
Schon mit fünf Jahren bestand Marina Baranova die Aufnahmeprüfung am Musikgymnasium für hochbegabte Kinder in ihrem Heimatort Charkiw. Mit elf Jahren gewann die deutsch-ukrainische Pianistin den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in der Ukraine, worauf eine Konzertreise durch Finnland folgte. Aber die heute 34-jährige ist nicht nur eine hervorragende Pianistin, Marina Baranova komponiert auch, improvisiert, schafft neue Arrangements rund um Barockmusik und liebt grenzüberschreitende Projekte, wie z.B. Kompositionen mit alten Tasteninstrumenten und Elektronik. In Kürze erscheint ihr neuestes Album „Hypersuites“.
Gewinnen Sie 3×2 Tickets für das Konzert am Donnerstag, dem 1. Oktober 2015, im Gasteig, Carl-Orff-Saal, München! Sagen Sie uns über die Kommentarfunktion bis Sonntag, den 27. Sepember, 20 Uhr, warum Sie gern beim Konzert dabei sein möchten. Es entscheidet das Los*.
Ein Moment mit … Marina Baranova
Feuilletonscout: Wenn Sie ein Musikstück hören – haben Sie dann schon gleich eine Improvisation oder Variation im Kopf? Marina Baranova: Es gibt verschiedene Musikstücke. Je weiter ich mich in die Alte Musik vertiefe, desto mehr Freiraum finde ich dafür. Wenn ich Inspiration verspüre, gehöre ich zu den glücklichen Menschen, denen spontan vieles einfällt. Viel schwieriger finde ich den Part, wo man sich für die einzig richtige Version entscheidet.
Feuilletonscout: Macht es Ihnen eigentlich noch Spaß, ein Stück nur noch zu spielen? Marina Baranova: Ja, und wie! Je mehr ich komponiere, rekomponiere, improvisiere oder variiere, desto besser verstehe ich die Denkweise des Komponisten. Denn jeder Legatobogen bei Brahms, jede Pause bei Schumann und die Pedalbezeichnung beim späten Beethoven hat eine enorme Bedeutung. Das weiß jeder Interpret, doch zu verstehen, was für eine lange Entscheidung dahinter steckt, tut man am besten, wenn man selbst irgendwann diese Entscheidungen getroffen hat. Sehr spannend.
Er denkt Gesellschaftspolitisches radikal zu Ende, deckt das Skandalöse oder Widersprüchliche darin auf und spricht es auch aus. Hinter dem wunderschönen Programmtitel „Liebe“ verbirgt sich messerscharfe Kritik an allen großen Themen unserer Zeit: Religion, Massenmedien, Kapitalismus, Konsumismus, Massentierhaltung, Islamfeindlichkeit oder auch Globalisierung. Der Zuhörer lacht – und gleichzeitig bleibt ihm dieses Lachen im Halse stecken, zu tief geht die darin liegende Wahrheit, zu absurd klingt das Gesagte.Weiterlesen »!Tipp: Kabarettist Hagen Rether mit „Liebe“
Carl Nielsen, das Mahler Chamber Orchestra und das Musikfest Berlin – dies sind die drei Akteure, die am 9. September für eine deutsche Erstaufführung sorgen werden.
Carl Nielsen
Der Däne zählt zu den bedeutendsten Komponisten seines Heimatlandes. In diesem Jahr feiert er seinen 150. Geburtstag. Ein Anlass, ihn auch über die dänischen Grenzen hinaus zu ehren. So wird das Mahler Chamber Orchestra die 6. Symphonie „Sinfonia Semplice“ des großen Musikers, arrangiert für Kammerorchester von Hans Abrahamsen, während des Musikfestes Berlin spielen und damit für die deutsche Erstaufführung eines Werkes sorgen, das in den Jahren 1924-25 entstand und 1925 in Kopenhagen uraufgeführt wurde.
Ein Moment mit … dem Mahler Chamber Orchestra
Das Ensemble gründete sich 1997 unter Mithilfe von Claudio Abbado. Damals hatten ehemalige Mitgliedern des Gustav Mahler Jugendorchesters die Altersgrenze erreicht, wollten aber weiterhin zusammenspielen. 45 Mitglieder aus 20 Ländern zählt das Ensemble.
Feuilletonscout: Was macht das Besondere des Orchesters aus? Mahler Chamber Orchestra: Wir haben dieses Orchester gegründet, um uns losgelöst von jeglicher Routine der Musik zu widmen und uns für Konzertreisen und besondere musikalische Projekte überall in der Welt zu treffen. Wir verstehen uns als ein „Nomadic Collective“ und folgen damit unseren Träumen. Auch dass wir demokratisch organisiert sind, unterscheidet uns stark von anderen Orchesterstrukturen. Unser Orchestervorstand wird aus den Musikern gewählt und arbeitet eng und kooperativ mit unserem Management zusammen; so hat jedes Orchestermitglied die Möglichkeit, Entscheidungen mitzubestimmen.
Feuilletonscout: Wie arbeitet man mit Künstlern aus 20 verschiedenen Ländern? Mahler Chamber Orchestra: Indem jeder eine große Portion Neugier, Offenheit und natürlich Liebe zur Musik mitbringt. Internationalität gehört als elementarer Bestandteil mit zu unserer Kunst. Das Besondere und Spannende an unserem Orchester ist, dass wir nicht nur aus 20 verschiedenen Ländern stammen, sondern auch in 20 verschiedenen Ländern leben und uns für die Konzerte an ständig wechselnden Orten treffen. Jeder bringt seinen eigenen Erfahrungsschatz mit, kann ihn in das Orchester miteinbringen und gleichzeitig von den anderen lernen. Natürlich erfordern die vielen Reisen auch einen hohen logistischen Aufwand. Die Möglichkeiten der heutigen Kommunikations- und Transportmittel kommen uns dabei sehr entgegen. Des Weiteren haben wir ein erfahrenes Management-Team, das sich um diese Organisation kümmert und dem Orchester so den Rücken frei hält.
Feuilletonscout: Das Orchester ist rund 180 Tage im Jahr mit Proben, Konzerten und Education-Projekten weltweit unterwegs. Es finanziert sich ohne staatliche Förderung. Wie funktioniert so etwas? Mahler Chamber Orchestra: Wir finanzieren uns durch unsere Engagements, ergänzt durch Unterstützungsbeiträge hauptsächlich von privaten Förderern. Mit unserer mobilen Arbeitweise ist diese Art der Finanzierung eine große Herausforderung, und wir sind auf Weiterlesen »Das Mahler Chamber Orchestra: Auftakt des Carl Nielsen Portraits beim Musikfest Berlin.
Er wacht über uns, ist treuer Begleiter und Spielgefährte, unverzichtbar bei der Jagd und doch auch, herrenlos auf der Straße lebend, oft eher ein unangenehmer Zeitgenosse: Der Hund.
Das Berliner Kupferstichkabinett nimmt sich in seiner aktuellen Ausstellung des Menschen liebsten Freundes an. Zu sehen sind Meisterwerke, darunter viele Zeichnungen, Druckgraphiken, Ölskizzen und Aquarelle, von u.a. Agostino Carracci, Albrecht Dürer und Rembrandt bis hin zu Adolph Menzel, Otto Dix und Dieter Roth, die dem Hund künstlerisch ein Weiterlesen »„Wir kommen auf den Hund!“. Ausstellung im Kupferstichkabinett in Berlin
Wer die Spannung des Turniers und den Triumph von vor rund einem Jahr, als Deutschland Fußballweltmeister wurde, noch einmal erleben möchte, hat jetzt gleich an mehreren Orten Gelegenheit dazu: In Hamburg, Berlin, Köln und München hängen großformatige Bilder des Fotografen Paul Ripke. Der Künstler hatte die Deutsche Fußballnationalmannschaft durch das Turnier begleitet, hielt Hoch- und Tiefpunkte fest, aber auch intime Momente hinter den Kulissen, bis hin zur Jubelfeier am Brandenburger Tor. Bilder des Anpfiffs vom ersten Spiel der Deutschen im Maracana-Stadion von Rio de Janeiro, vom blutenden Weiterlesen »Ausstellung: „One Night in Rio“ in Hamburg, Berlin, Köln und München. Die Deutsche Fußballnationalmannschaft hautnah während der Fußballweltmeisterschaft 2014
Was ist stärker: Das Gebot Gottes zu befolgen oder die Liebe des Vaters zu seinem Sohn? Die Geschichte Abrahams, der seinen Sohn Isaac opfern soll, ist in allen drei monotheistischen Religionen – Judentum, Christentum und Islam – bekannt, wird aber unterschiedlich ausgelegt. Gott erlöst Abraham schließlich von seinen Seelenqualen, indem er ihm einen Widder schickt und diesen als Opfer akzeptiert.
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