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Deutschland

Konzert: Bach Festival Arnstadt. Feuilletonscout gratuliert Johann Sebastian Bach zum 330. Geburtstag

Konzert: Bach Festival Arnstadt. Feuilletonscout gratuliert Johann Sebastian Bach zum 330. Geburtstag

Konzert: Bach Festival Arnstadt. Feuilletonscout gratuliert Johann Sebastian Bach zum 330. GeburtstagJohann Sebastian Bach war 18 Jahre alt, als er 1703 seine erste Stelle als Organist im thüringischen Arnstadt antrat. Dort war er für das Orgelspiel in der Neuen Kirche – heute heißt sie Johann-Sebastian-Bach-Kirche – verantwortlich, später auch für die Zusammenarbeit mit dem Chor des Lyzeums. Vier Jahre blieb der Musiker dort. Eine Zeit, die den Ort maßgeblich prägte.Weiterlesen »Konzert: Bach Festival Arnstadt. Feuilletonscout gratuliert Johann Sebastian Bach zum 330. Geburtstag

Theater: „Und dann gab’s keines mehr...“ von Agathe Christie am Theater Blechbüchse in Zinnowitz

Theater: „Und dann gab’s keines mehr…“ von Agathe Christie am Theater Blechbüchse in Zinnowitz

Theater: „Und dann gab’s keines mehr...“ von Agathe Christie am Theater Blechbüchse in Zinnowitz„Ten little Niggers“, der Titel des Krimis von Agathe Christie aus dem Jahr 1939 und seine deutsche Übersetzung „Zehn kleine Negerlein“ ist politisch nicht mehr korrekt. Und so wurde daraus „Und dann gab’s keines mehr…“ (wobei nicht klar ist, welches Neutrum mit dem Apostroph „s“ gemeint ist). Doch den Inhalt hat die Correctness verschont: Auf dem Landsitz des Ehepaares Mr. und Mrs. Owen, auf einer kleinen Insel vor der Küste Devons, treffen geladene Gäste zu einem Abendessen ein. Einzig die Gastgeber verspäten sich. Stattdessen eröffnet eine blecherne Grammophonstimme den Ankömmlingen, dass jeder von ihnen einen ungesühnten Mord auf dem Gewissen hat. Und während draußen ein Unwetter tobt, wird drinnen Rache geübt.Weiterlesen »Theater: „Und dann gab’s keines mehr…“ von Agathe Christie am Theater Blechbüchse in Zinnowitz

Ausstellung: Dieter Roth “Und weg mit den Minuten” im Hamburger Bahnhof Berlin

Ausstellung: Dieter Roth “Und weg mit den Minuten” im Hamburger Bahnhof Berlin

Ein Gastbeitrag von MASCH von KUNSTLEBEN BERLIN  Wenn man die Ausstellung von Dieter Roth im Hamburger Bahnhof besucht, ahnt man nicht, was auf einen zukommt. Mein Tipp: Bequemes Schuhwerk anziehen! Durch das eigentliche Hauptgebäude gehe ich links durch eine kleine Glastür. Dann beginnt mein Ausstellungsmarathon. Nach mehreren Türen und Treppen,… Weiterlesen »Ausstellung: Dieter Roth “Und weg mit den Minuten” im Hamburger Bahnhof Berlin

Ein Moment mit ... Pianistin Junghee Ryu

Ein Moment mit … Pianistin Junghee Ryu

Gestern Abend spielte Junghee Ryu im Rahmen der Konzertreihe „The Berlin Debuts“ im Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie. (vgl. Feuilletonscout vom 12.3.2015  und vom 11.3.2015) Anlässlich des Konzerts gab sie Feuilletonscout ein kurzes Interview.

Ein Moment mit ... Pianistin Junghee Ryu
Junghee Ryu

Feuilletonscout: How was your contact with the New York Concert Artists established?
Junghee Ryu: In 2006, I was one of the pianists who participated in Mozart’s entire piano concerti series in New York City to commemorate the composer’s 250th birth sponsored by Yamaha Piano. Ms. Klara Min, who is also a pianist and currently a director of NYCA, was behind the project. Ever since, I have been invited to perform for many other venues proposed by her.

Feuilletonscout: What does the philosophy of the Society, which is breaking with conventions and forging new, artistic paths, mean to you when you interpret classical music for yourself?
Junghee Ryu: The notes have no meanings of their own. It’s the idea behind them that is what is so enduring to us. I always play as though I am delivering a message. While I perform, I have the privilege to speak on the composer’s behalf. It is important to me that I do everything I can to articulate the ideas as clearly as possible. In this day and age, this is not easy. Weiterlesen »Ein Moment mit … Pianistin Junghee Ryu

Heute beginnt das IMPRO-Theaterfestival in Berlin. Ein Moment mit … Leon Düvel vom Impro-Theater „Gorillas“, den Initiatoren des Festivals

Seit fast 20 Jahren machen „Die Gorillas“ Improvisationstheater (s. Feuilletonscout v. 20.8.2014), seit 2001 laden sie jährlich Impro-Theaterfreunde aus aller Welt ein, um beim IMPRO-Theaterfestival 10 Tage lang die Bühne rocken zu lassen. Im Gespräch mit dem Feuilletonscout erzählt Gorilla Leon Düvel darüber, warum man… Weiterlesen »Heute beginnt das IMPRO-Theaterfestival in Berlin. Ein Moment mit … Leon Düvel vom Impro-Theater „Gorillas“, den Initiatoren des Festivals

Trafo 1-3. kleinste galerien der Welt. Ein wunderschönes Kunst- und Architekturprojekt mitten in Brandenburg.

Trafo 1-3. kleinste galerien der Welt. Ein wunderschönes Kunst- und Architekturprojekt mitten in Brandenburg.

Trafo 1-3. kleinste galerien der Welt. Ein wunderschönes Kunst- und Architekturprojekt mitten in Brandenburg.
Foto: Michael Pommerening

3,27 qm – mehr brauchte Michael Pommerening nicht, um sich einen Traum von der Stadtflucht zu verwirklichen. Ein altes Trafohäuschen in Regenmantel – ja IN Regenmantel, 58 Einwohner, in Falkenhagen/Märkisch-Oderland, Brandenburg – war die Initialzündung. Michael Pommerening machte es zur kleinsten Galerie Brandenburgs und rettete es damit vor dem Abriss. Es folgte das 6qm große Wiegehäuschen in Dolgenin. Nun sollen noch mehr kleine Kunststätten hinzukommen.

Michael Pommerening
Michael Pommerening

Feuilletonscout: Sie wollten damals weg aus der Großstadt. Warum?
Michael Pommerening: Weil nur die Balance, die Komposition der Gegensätze, der Punk von Berlin und der Chill out in der Natur für mich das echte Lebensrezept war. Ich könnte auf beides nicht verzichten. Nicht auf die Frechheit und Freiheit der großen Stadt, die Leuchtreklame in der Nacht bei Regen, die ungewöhnlichen Typen und die namenlose Hektik. Und dann die völlig naturbelassene Ruhe des Landes hier am Waldrand von Regenmantel, das Gegenteil von Anonymität der Menschen hier, das frische Ei aus dem Stall, der Geruch von Acker und Mist und der unendliche Sternenhimmel.Weiterlesen »Trafo 1-3. kleinste galerien der Welt. Ein wunderschönes Kunst- und Architekturprojekt mitten in Brandenburg.

The New York Concert Artists: Konzertreihe „The Berlin Debuts“ in der Berliner Philharmonie mit der Möglichkeit, Karten zu gewinnen

The New York Concert Artists: Konzertreihe "The Berlin Debuts" in der Berliner Philharmonie mit der Möglichkeit, Karten zu gewinnen
Konzert New York Concert Artists
Foto: Jong Kung

Sie möchte veraltete Strukturen verlassen, mit überkommenen Konventionen brechen und neuen künstlerischen Konzepten Raum geben: Die Society for Young Musicians based on Schumann’s ideal of Davidsbund, die New York Concert Artists. 2008 von der südkoreanischen Pianistin Klara Min gegründet, die heute dort als künstlerische Leiterin tätig ist, beruft sich die Gesellschaft auf den 1833 von Robert Schumann ins Leben gerufene, fiktiven, Davidsbund, dessen Mitglieder lebende und verstorbene Künstler waren, die sich ideologisch von den Philistern, die als Spießbürger betrachtet wurden, abgrenzten.Weiterlesen »The New York Concert Artists: Konzertreihe „The Berlin Debuts“ in der Berliner Philharmonie mit der Möglichkeit, Karten zu gewinnen

„Tattoo“: Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

„Tattoo“: Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

„Tattoo“: Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Saira-Hunjan-Ashleigh-tattooed-by-Saira-Hunjan-Foto-Tareq-Kubaisi-©-Saira-Hunjan.

Warum lassen sich Menschen tätowieren? Ist es eine Mode? Ausdruck einer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, einer kriminellen Vereinigung oder eines besonderen sozialen Status? Es ist all dies und noch viel mehr.

Geht man durch die aktuelle Ausstellung von Maori-Portraits in Berlin (vgl. Feuilletonscout v. 15.1.2015) fallen vor allem die kunstvollen Gesichttattoos auf. Sie zeugen vom Stand des Trägers, aber auch von der Kunst des Tätowierers. Auch bei Frauen galt das Tattoo als Schmuck, zeugt von der Stellung, die sie innerhalb der Gemeinschaft hat.

In anderen Kulturen, zu anderen Zeiten sind und waren Tattoos Schmuck oder Schutz vor dem Bösen, sollen heilen oder abstoßen, mystifizieren oder faszinieren, Geschichten erzählen. Ihre Wahrnehmung mäandert dabei zwischen Identifikation, Stigmatisierung, Auszeichnung oder sozialer Zugehörigkeit Weiterlesen »„Tattoo“: Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg