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Theater o.N.: Vom Kollwitzkiez in die Fröbelkapelle

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Interview

Zwischen Abschied und Aufbruch: Das Theater o.N. verlässt nach drei Jahrzehnten seine Spielstätte in der Kollwitzstraße und zieht in die Fröbelkapelle. Im Gespräch erinnern sich Uta Lindner – Spielerin der Gründergeneration von Theater o.N./Zinnober und Vereinsvorstand; Vera Strobel & Dagmar Domrös vom Leitungsteam (zusammen mit Doreen Markert) an prägende Inszenierungen, Ensemblegeist und die besondere Nähe zum Publikum. Zugleich blicken sie auf die Chancen des neuen Ortes – von barrierefreiem Zugang bis zu neuen ästhetischen Experimenten für das jüngste Publikum. Das Gespräch führte Barbara Hoppe.

Feuilletonscout: Was werden Sie und das Ensemble an den Räumen in der Kollwitzstraße am meisten vermissen, wenn der letzte Vorhang im alten Theater gefallen ist?
Uta: Auf keinen Fall die Unordnung. (lacht) Aber die ganze Atmosphäre, die sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Die Geister, die noch drinstecken und auch die, die schon lange davongeflogen sind. Menschen, die hier gewirkt haben, was mit diesen Menschen dagewesen ist, an Ideen und Inspirationen. Auch die Inszenierungen, die dort durchgewabert sind. Es ist eine unglaubliche Vertrautheit, die ich mit den Räumen habe. Ich kann mich dort im Dunkeln zurechtfinden und über das ein oder andere stolpern, was vielleicht gar nicht mehr da drin ist. Ich kann das Knarren der Dielen hören. Das ist eine fast körperliche Erinnerung, die sich jetzt vorab schon einstellt.

Feuilletonscout: Gibt es einen besonderen Moment oder eine Inszenierung aus den vergangenen Jahren im alten Haus, an den Sie beim Abschied ganz automatisch denken müssen?

Zitate, Geister, Ensemblegeist

Uta: Es gab eine Zeit, wo wir immer in Zitaten gesprochen haben. Die ersten Jahre in der Kollwitzstraße, wo wir auch wirklich Ensembleinszenierungen gemacht haben, wo alle dabei waren. Wenn man dann was im Alltag sagen wollte, griff man auf Zitate zurück. Zum Beispiel: „So der Plan“. Das war ein Zitat aus „Reinicke Fuchs“ (1997/97). Das war das Ensemblestück, mit dem wir uns hier in der Kollwitzstraße niedergelassen haben. Und neulich sagte Minouche zu mir in einem bestimmten Zusammenhang „Super. Einfach super!“. Ich stutzte und dann fiel mir auf, es war mein eigener Text aus dem Stück „So much pain!“. Die großen Ensembleinszenierungen waren prägend. „Nichts als die Wahrheit“ (2006) war auch so ein Stück. Es wird an einem der Filmabende noch mal zu sehen sein. Heute stehen aufgrund finanzieller und praktischer Gründe oft nur 2 oder 3 Personen auf der Bühne. Das war damals anders und daran denke ich gerne zurück. Heute versuchen wir diesen Ensemblegeist aufrecht zu erhalten und arbeiten wider alle Vernunft doch immer mal wieder alle zusammen. Zum Beispiel für unseren Abschieds-Liederabend Ende März.
Vera: Ja. Das gemeinsame Tun ist für uns sehr wichtig. Als sich 2010 das o.N. im neuen Team und mit neuen Schwerpunkten ein Stück weit neu erfunden hat, haben wir in einer großen Gemeinschaftsaktion das Theater selbst renoviert und so standen „die Alten“ und „die Neuen“ gemeinsam mit Farbpinsel und Bodenschleifmaschine auf der Bühne. Jetzt 15 Jahre später werden wir uns wieder alle gemeinsam treffen – zum Einpacken, Ausmisten und Abschied nehmen von der Kolle.

Abschiedsspielplan und Liederabend

Feuilletonscout: Wie bereiten Sie die letzten Vorstellungen im alten Theater ganz konkret vor – wird es ein besonderes Programm oder ein Abschiedsritual geben?
Dagmar: Wir haben uns einen Abschiedsspielplan für die letzten Monate überlegt, der einen Querschnitt durch unser Programm widerspiegelt. Wir zeigen Stücke für die Jüngsten ab 2 Jahren, wie z.B. Baobab oder Klangquadrat und Stücke für Kinder ab 5-6 Jahren. Woanders ist nur ein bisschen weiter erzählt von einer Weltreise auf dem Motorrad und bei „Ein Fest für die 13. Fee“ laden wir alle zu einer Party ein, die sich sonst eher nicht eingeladen fühlen. Da entsteht immer eine ganz besondere gemeinschaftliche Atmosphäre zwischen Spieler*innen und Publikum, die für mich insgesamt das Theater in der Kollwitzstraße ausgemacht hat. Wir haben aber auch einen ganzen Programmreigen für unser erwachsenes Publikum zusammengestellt, zeigen Filme von Kult-Inszenierungen und eine Wiederaufnahme der Inszenierung „so much pain – A bodypiece for LIZ“, ein bissiger, melancholischer und witziger Abend über die Freiheit und Schmerzen alter Frauen. Höhepunkt wird dann ein Abschiedsfest am 27. Und 28. März, für das wir als Ensemble einen Liederabend vorbereiten, an dem wir uns durch 30 Jahre Inszenierungen in der Kollwitzstraße singen. Wir haben schon vor einem Jahr angefangen, uns einmal in der Woche zum Singen zu treffen und das Material zu sichten. So konnten wir uns auch schon schrittweise auf den bevorstehenden Abschied vorbereiten.

Wehmut, Freiheit, Vorfreude

Feuilletonscout: Was möchten Sie dem Publikum bei den letzten Vorstellungen im alten Haus unbedingt mit auf den Weg geben – eher Wehmut, Dankbarkeit oder Vorfreude?
Dagmar: Ich bin nicht sicher, ob wir dem Publikum etwas mitgeben oder ob es nicht viel mehr umgekehrt ist. Das Publikum gibt uns etwas mit. Mit dem erwachsenen Publikum, besonders mit denjenigen, die einen weiten Weg mit uns gegangen sind und immer wieder zu unseren Vorstellungen für Erwachsene kamen – zu den Inszenierungen, zu Volker Gerlings Daumenkinoabenden, zum Literatursalon oder den Erzählabenden – mit ihnen teilen wir sicherlich auch die Wehmut und Dankbarkeit für all das, was künstlerisch und im Miteinander möglich war in der Kollwitzstraße 53. Wir hatten an diesem Ort eine große Freiheit. Mit unserem Kinderpublikum hingegen und natürlich auch den Eltern und Begleiter*innen würde ich gerne die Vorfreude auf den neuen Ort, das neue Theater teilen. In gewisser Weise können wir uns dort mit ihnen noch mal anders austoben. Ich bin gespannt, was das für Energien bei uns, aber auch beim Publikum freisetzt.
Uta: Unbedingt auch Neugier. Wir wissen ja nicht, was kommt. Man sollte neugierig sein. Das gilt für Kinder wie für Erwachsene.

Ensemble als Konstante

Feuilletonscout: Im Grunde liegen alter und neuer Spielort nicht wirklich weit voneinander entfernt. Aber man weiß in Berlin auch, dass bereits die andere Straßenseite ein völlig anderes Lebensgefühl vermitteln kann. Wie vermitteln Sie das Gefühl, das Theater bleibt dem Publikum trotzdem nahe?
Dagmar: Was unser Theater vor allem ausmacht, ist sein Ensemblegeist. Wir sind 15 Individuen mit sehr unterschiedlichen künstlerischen Vorlieben und Interessen. Unter dem Dach des Theater o.N. hat das alles Platz. Was alle Aktivitäten und Stücke verbindet ist ein unbedingtes Interesse an unserem jungen Publikum. Wir wollen ihnen nichts vorspielen, wir zeigen ihnen unsere Sicht auf die Welt und wollen darüber mit ihnen in Austausch kommen, häufig auch schon im Inszenierungsprozess. Die Menschen und die Herangehensweise nehmen wir auch in die Fröbelkapelle mit, sie bilden die Konstante in unserer Arbeit und wir sind überzeugt, dass sich dieses Gefühl von Gemeinschaft auch am neuen Ort wieder herstellt.
Unsere Hoffnung ist, dass unser Stammpublikum aus dem Kollwitzkiez uns treu bleibt und wir aber gleichzeitig nach Norden hin noch mal neue Publika hinzugewinnen können. Erste Kooperationen mit Schulen aus der Umgebung laufen bereits.

Gründe für den Aufbruch

Feuilletonscout: Was war für Sie der wichtigste Grund, trotz aller Emotionen über den vertrauten Ort den Schritt in die Fröbelkapelle zu gehen?
Dagmar: Zunächst mal gibt es ja ganz praktische Gründe. Vielleicht erinnern Sie sich, dass wir 2018 eine Kündigung von unserer Hausgemeinschaft in der Kollwitzstraße bekamen und das Theater vor der Schließung stand. Durch Gespräche und die Zusage der Senatsverwaltung, einen Schallschutz einzubauen, konnte das abgewendet werden. Nach einem Jahr ohne Ort, in dem der Einbau stattfand, konnten wir 2019 wieder einziehen und den Mietvertrag um zunächst fünf Jahre (seitdem immer weiter bis heute) verlängern. Insofern ist der Umzug jetzt nicht überraschend und wir hatten einige Jahre Zeit, uns emotional darauf vorzubereiten. Die Suche nach einem neuen Ort begann direkt 2019. Als die Kulturverwaltung, damals noch der Staatssekretär Thorsten Wöhlert, uns vorschlug, nach entsprechender Sanierung in die Fröbelkapelle zu ziehen, waren wir sehr glücklich und konnten uns das freistehende Gebäude gut als unser neues Theater vorstellen. So sehr wir alle das Theater in der Kollwitzstraße lieben, den Charme des Berliner Zimmers und die Intimität der Räumlichkeiten, freuen wir uns zum ersten Mal ein freistehendes Gebäude, das mit uns als Theaterort neu gestaltet und ausgestattet wurde, zu beziehen und uns künstlerisch am neuen Ort auszutoben. Die Kapelle bietet uns einen achteckigen Bühnenraum, der beispielsweise zu einer Arenabespielung einlädt. Nicht unkompliziert dort zu inszenieren, aber sehr reizvoll für alle künstlerischen Teams, die dort die nächsten Premieren planen.

Kapelle, Geschichte, Kindertheater

Feuilletonscout: Wie wird sich der erste Theaterbesuch in der neuen Fröbelkapelle von einem Abend im alten Haus unterscheiden – zum Beispiel in Bezug auf Raum, Atmosphäre und Bühnentechnik?
Dagmar: Das neue Theater verbindet auf spannende Weise alte Bausubstanz – die Kapelle ist Bestandteil der denkmalgeschützten Gesamtanlage des ehemaligen „Städtischen Hospitals und Siechenhaus“ auf dem Gelände des heutigen Bezirksamt Prenzlauer Berg – mit Frische und Modernität. Neben der Kapelle wird ein sternförmiger, eingeschossiger, barrierefreier „Pavillon“ errichtet, der unseren Raumbedarf für eine Spielstätte vervollständigt, als Foyer, aber auch für kleinere Veranstaltungen. Beide Räume sind ausgestattet mit State-of-the-Art Licht- und Soundsystemen. Da freuen sich auch unsere Techniker*innen sehr.
Das Kapellengebäude ist aufgeladen mit seiner ehemaligen Funktion und Nutzung als Aufbahrungshalle, mit der Geschichte, die in weiten Teilen als düster bezeichnet werden kann. Uns mit der Geschichte und den in ihr verborgenen Geschichten zu beschäftigen, um vor diesem Hintergrund die Fröbelkapelle neu und positiv besetzen zu können, als freies Kindertheater mit Blick in die Zukunft, ist eine tolle Aufgabe für das Theater o.N.. Das tun wir z.B. mit einer unserer ersten Premieren „Die besten Beerdigungen der Welt“. Das ist ein Kinderbuch von Ulf Nilsson und Eva Eriksson, das in einer kindgerechten Art ernsthaft und leicht zugleich das Thema Tod und Sterben thematisiert. Außerdem wollen wir die neuen Räume und Inhalte gemeinsam mit unserem Publikum gestalten. In den Wochen vor der Eröffnung wollen wir mit einer Reihe von Workshops mit Kita- und Schulgruppen herausfinden, was sie sich von ihrem Theater wünschen und gestalterisch mit ihnen tätig werden. Ihre Ideen und Kunstwerke werden dann einen Platz im Theater finden.

Eröffnung als Spielraum

Feuilletonscout: Planen Sie für die ersten Vorstellungen im neuen Haus ein besonderes Eröffnungsformat?
Dagmar: An zwei Wochenenden im November wollen wir mit einem vielfältigen Programm das Theater in der Fröbelkapelle feierlich eröffnen. Wir laden zu einem Eröffnungsfest mit dem interaktiven Format PLAY IN, wo Kinder und Eltern gemeinsam berühmte Performances nachspielen, einer Jurte mit Erzähl- und Bastelprogramm, Kinderdisco, einem performativen Spaziergang durchs Fröbelareal und natürlich Aufführungen im neuen Theaterraum.
Es wird zwei Premieren geben. „Die besten Beerdigungen der Welt“ haben wir schon erwähnt. Diese Inszenierung erarbeiten wir mit Puppen und Objekten und wenden uns damit einer der zentralen ästhetischen Merkmale der Gründergeneration (Gruppe Zinnober) unseres Theaters zu: dem Puppen, Objekt- und Materialtheater. Das Theater o.N. möchte auch in Zukunft ein Ort für innovatives Figurentheater sein und sich weiterhin dem jüngsten Publikum zuwenden. Die zweite Premiere, mit der wir die Eröffnung feiern werden heißt „Zauberwerkstatt der Sinne“ und wird eine multisensorische, interaktive Theaterinstallation der Musiker und Peformer Neo Hülcker und Stellan Veloce sein, die sich an Taubes und hörendes Publikum wendet. Wir verwandeln darin den Kapellenraum in ein großes Kinderzimmer der Fantasie und laden die Kinder ein, an verschiedenen Stationen mit den Performer*innen mit allen Sinnen zu experimentieren.
Der Daumenkinograph Volker Gerling, der seit mehr als 10 Jahren seinen Abend „Bilder lernen laufen, in dem man sie herumträgt“ im Theater o.N. zeigt, wird im Vorfeld der Eröffnung im Fröbelkiez auf „Wanderschaft“ gehen und die Begegnung mit unseren neuen Nachbar*innen suchen. Hieraus werden einige neue Daumenkinos entstehen, die er zusammen mit den Geschichten seiner Erlebnisse zu einem Programm zur Eröffnung verknüpfen wird.

Barrierefreiheit und neue Publika

Feuilletonscout: Welche Chancen eröffnet Ihnen der neue Ort ganz konkret für Theater und Tanz für die Jüngsten – etwa mehr Platz, bessere Sicht, mehr Barrierefreiheit oder neue Formate?
Vera: Die Fröbelkapelle ist durch die Sanierung und Neugestaltung eine Spielstätte nach neuesten Standards. Das heißt, dass wir zum ersten Mal barrierefrei sind! Wo vorher in der Kollwitzstraße die Treppe zum Bühnenraum und zum Foyer, den Besuch für viele Menschen unmöglich gemacht hat, können wir nun einen barrierefreien Zugang, Toiletten und Wegeleitsystem und insgesamt mehr Platz zum Ankommen anbieten. So wird der Ort ein neues Gefühl des Gemeint- und Eingeladenseins für unser Publikum ausstrahlen.
Seit mehreren Jahren legen wir einen besonderen Fokus auf eine breitere Zugänglichkeit unserer Theaterangebote. Wir haben zwei Stücke produziert, die sich an sehende, blinde und sehbehinderte Kinder richten. Auch das Format „Relaxed Performance“ findet sich mittlerweile regelmäßig in unserem Spielplan. Hierbei geht es darum, Menschen ins Theater einzuladen, die nach bislang oft Angst haben, den Theaterkonventionen nicht gerecht zu werden. Nun inszenieren wir das erste Mal auch für Taubes Publikum und können inklusive Gruppen einladen und auch Kinder mit Rollstühlen begrüßen.

Handschrift und Forschergeist

Feuilletonscout: Wenn Kinder, die Sie heute in der Kollwitzstraße erleben, Sie in ein paar Jahren in der Fröbelkapelle besuchen: Was sollen sie wiedererkennen – und was darf sich ruhig völlig verändern?
Uta: Ich fände schön, wenn die Kinder in den neuen Inszenierungen etwas wiedererkennen, was sie schon in der Kollwitzstraße erlebt haben. Was man im Theaterjargon vielleicht „Handschrift“ nennt. Das lässt sich vielleicht nicht in Worte fassen, aber bestenfalls stellt sich ein Gefühl von Vertrautheit ein.
Vera: Unsere Haltung unserem jungen Publikum gegenüber, Forscherfreude und Experimenteirgeist.
Dagmar: Genau. Denn wir wollen uns natürlich auch künstlerisch weiterentwickeln und hoffen, unser Publikum immer wieder zu überraschen und etwas Neues auszuprobieren und mit dem Publikum zu teilen.

Vielen Dank für das Gespräch!

Bei Verwendung des Textes bitte Quelle angeben bzw. verlinken.

Theater o.N.Abschiedsvorstellungen:
Kollwitzstraße 53
10405 Berlin
Theater o.N.Premieren:
Fröbelkapelle
Fröbelstraße 17, 10405 Berlin

Das Wichtigste in Kürze:

  • Erinnerungsraum des Theater o.N. in der Kollwitzstraße
  • Ensemblegeist zwischen Zinnober-Tradition und Neuerfindung
  • Neuer Spielort Fröbelkapelle mit Geschichte und Barrierefreiheit

Theatre o.N.: From the Kollwitz neighbourhood to the Fröbel Chapel

Theater o.N. is saying farewell to its venue in Kollwitzstraße, a place filled with memories, voices and a lived history of ensemble work. Uta Lindner describes an almost physical familiarity with the rooms, where quotations from early productions such as “Reinicke Fuchs”, “Nichts als die Wahrheit” and “So much pain!” once shaped everyday communication. The large ensemble productions formed a working spirit that continues to resonate today.

The artistic directors recall the collective renovation in 2010, when “old” and “new” members rebuilt the theatre with their own hands, and they are now preparing a farewell programme that spans from pieces for the very young to a song evening looking back on 30 years in Kollwitzstraße. Melancholy, gratitude and curiosity blend with anticipation for the Fröbelkapelle, whose octagonal space will open up new theatrical possibilities.

The new venue promises barrier-free access, state-of-the-art technology and the opportunity to artistically reframe its history, for example with “The Best Funerals in the World”. At the same time, the ensemble remains committed to its young audiences: a spirit of exploration, experimentation and a distinctive artistic handwriting are meant to reappear in the new house, along with a renewed sense of familiarity.

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