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Feuilletonscout

Ein Moment mit ... Damian Marhulets. Komponist und Grenzgänger zwischen Klassik und Elektronik

Ein Moment mit … Damian Marhulets. Komponist und Grenzgänger zwischen Klassik und Elektronik

Er ist Komponist, Produzent und Sound-Designer. Mit seiner Musik mäandert er in audiovisuellen Projekte zwischen Klassik und Elektronik: Damian Marhulets. Derzeit ist der Künstler mit eigenen Kompositionen gemeinsam mit der Komponistin und Pianistin Marina Baranova auch in Deutschland zu hören. Dabei begann der gebürtige Weißrusse,… Weiterlesen »Ein Moment mit … Damian Marhulets. Komponist und Grenzgänger zwischen Klassik und Elektronik

Neu im Kino: „Erich Mielke – Meister der Angst“

Neu im Kino: „Erich Mielke – Meister der Angst“

Es ist das Jahr 1991. Erich Mielke, ehemaliger Minister für Staatssicherheit, sitzt im Gefängnis. Ihm gegenüber eine junge Psychologin. In historischen Aufnahmen und gespielten Szenen rollen die Regisseure Jens Becker und Maarten van der Duin die Geschichte der Stasi auf, ihre Rolle in den letzten… Weiterlesen »Neu im Kino: „Erich Mielke – Meister der Angst“

„Lovely Bastards“ im GOP Varieté-Theater Münster und Hannover mit Daniel Reinsberg

„Lovely Bastards“ im GOP Varieté-Theater Münster und Hannover mit Daniel Reinsberg

„Lovely Bastards“ im GOP Varieté-Theater Münster und Hannover mit Daniel ReinsbergDrei Vollblut-Entertainer, ein Musiker-Trio und zwei Akrobatinnen – in den GOP Varieté-Theatern Münster und Hannover hebt sich der Vorhang für ein neues Spektakel, für das bereits heute Zusatztermine im Dezember feststehen. Lesen Sie das Interview mit dem Leading Artist der Show, Daniel Reinsberg hier.

GOP Varieté-Theater Münster

Wer sich nicht vorstellen kann, dass ausgerechnet im westfälischen Münster der Nabel der Varieté-Welt liegt, und wer findet, dass GOP Varieté-Theater nicht besonders sexy klingt, hat im ersten Fall eine Bildungslücke und im zweiten Recht. Doch das Haus hat eine bewegte Geschichte.

Bereits in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts eröffnetet das Theater in Weiterlesen »„Lovely Bastards“ im GOP Varieté-Theater Münster und Hannover mit Daniel Reinsberg

Neu im Kino: „Das Hotelzimmer“

Neu im Kino: „Das Hotelzimmer“

Neu im Kino: „Das Hotelzimmer“Als Dokumentarfilmer Lukas Schmidt die Erfolgsautorin Agnes Lehner interviewt, gerät das Gespräch außer Kontrolle. Lukas konfrontiert Agnes mit der Behauptung, ihrer beiden Leben sei durch ein Verbrechen für immer miteinander verwoben. Agnes streitet ab, kann sich nicht erinnern. Im Laufe des Gesprächs verhärten sich die Fronten in einem aufreibenden Frage-und-Antwort-Spiel, in dem Wahrheit und Lüge, Schein und Sein und wer hier eigentlich wen befragt, immer mehr verwischen.Weiterlesen »Neu im Kino: „Das Hotelzimmer“

Literatur: Stephan Ort „Couchsurfing im Iran. Meine Reise hinter verschlossene Türen“

Literatur: Stephan Orth „Couchsurfing im Iran. Meine Reise hinter verschlossene Türen“

Literatur: Stephan Ort „Couchsurfing im Iran. Meine Reise hinter verschlossene Türen“Couchsurfing bedeutet, dass man auf Reisen nicht in Hotels unterschlüpft, sondern sich ein Privatquartier sucht, häufig mit direktem Kontakt zum Gastgeber, und preiswerter allemal. Eine Wohngemeinschaft auf Zeit sozusagen. Ein ganz besonderer Reiz beim Couchsurfing ist aber auch, dass man Land und Leute ganz anders kennenlernt, als auf wohlgeordneten Touristen- und Hotelpfaden.

Daher ist es kaum zu glauben, dass Couchsurfing auch im Iran möglich ist. Und was der Spiegel-Reisejournalist Stephan Orth dabei erlebte, widerspricht dem Bild, das der Iran nach außen zeigt, komplett: Bikinipartys, geheime Sadomaso-Treffen, private Besäufnisse oder heimliche Wodka-Käufe in der Apotheke. Stephan Orth erzählt von einem zweiten Iran, der im Verborgenen existiert.Weiterlesen »Literatur: Stephan Orth „Couchsurfing im Iran. Meine Reise hinter verschlossene Türen“

Eine Minute und 14 Sekunden mit .... Erich Kästner (1899 – 1974) im dreizehnten Monat

38 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im November

Der November                 Ach, dieser Monat trägt den Trauerflor … Der Sturm ritt johlend durch das Land der Farben. Die Wälder weinten. Und die Farben starben. Nun sind die Tage grau wie nie zuvor. Und der November trägt den Trauerflor. Der Friedhof öffnete sein dunkles… Weiterlesen »38 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im November

Im Jahr des Horns: Einzigartige Konzerte in der Philharmonie Berlin mit Radek Baborák und dem Sinfonie Orchester Berlin

Im Jahr des Horns: Einzigartige Konzerte in der Philharmonie Berlin mit Radek Baborák und dem Sinfonie Orchester Berlin

Im Jahr des Horns: Einzigartige Konzerte in der Philharmonie Berlin mit Radek Baborák und dem Sinfonie Orchester Berlin
Radek Baborák

Feuilletonscout empfiehlt…

In diesem Jahr feiern wir das Horn. Die Landesmusikräte Berlin und Schleswig-Holstein kürten es zum Instrument des Jahres 2015. Aufmerksamkeit und Begeisterung für das Musikinstrument wolle man wecken, heißt es in der Begründung.

Bogdan Sikora, Chef der Berliner Konzertdirektion Prof. Victor Hohenfels, spielt selbst Horn. Im Rahmen der Konzertreihe „Populäre Konzerte“, mit der er seit Jahrzehnten das Publikum begeistert, kam das Instrument unzählige Male zum Einsatz, in Kürze wieder mit dem herausragenden Hornisten Radek Baborák, oder auch bereits im letzten Jahr mit dessen Orquestrina Baborák.

Feuilletonscout: Herr Sikora, wie würden Sie einem Laien erklären, was das Horn für ein Instrument ist?
Bogdan Sikora: Ich kann eigentlich nur die Formulierung benutzen, die Robert Schumann einst verwendet hat: Das Horn ist die Seele des Orchesters. Und das ist bis heute so. Jeder kennt die Filmmusik aus „Star Wars“, „Jurassic Park“ oder auch „Jenseits von Afrika“. Immer, wenn beim Zuschauer Gefühle geweckt werden sollen, sind die Streicher im Hintergrund und das Horn übernimmt die Melodie. Durch seinen warmen, sehr romantischen Ton schafft das Horn eine ganz eigene Atmosphäre und hat einen besonderen Einfluss auf die Empfindungen.

Feuilletonscout: Bedarf es Auszeichnungen wie „Das Instrument des Jahres“?
Bogdan Sikora: Ich denke, dass in unserer heutigen medialen, sehr schnell vergänglichen Zeit, solche Auszeichnungen sinnvoll sind, um eine bestimmte Fokussierung zu erreichen. Der Landesmusikrat leistet hier hervorragende Arbeit, um durch zahlreiche Konzerte, Vorträge, Events und Performances das Interesse der Menschen an bestimmten Instrumenten zu wecken

Feuilletonscout: Ihre Konzertdirektion veranstaltet seit vielen Jahren mit den „Populären Konzerten“ eine Konzertreihe, die ungebrochen beliebt ist. Was versprechen Sie sich von Auszeichnungen wie „Instrument des Jahres“?
Bogdan Sikora: Wir verfolgen das Ziel, das der Landesmusikrat bezweckt, nämlich das Horn dem Publikum näher zu bringen. Die Konzertdirektion Weiterlesen »Im Jahr des Horns: Einzigartige Konzerte in der Philharmonie Berlin mit Radek Baborák und dem Sinfonie Orchester Berlin

Neu im Kino: „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“

Neu im Kino: „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“

Neu im Kino: „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“Sie singt für ihr Leben gern und wird von ihrem Umfeld darin bestärkt, einer Operndiva gleichzukommen. Doch die wohlhabende Marguerite Dumont (Catherine Frot) trifft selten bis nie den richtigen Ton, ihr Gesang lässt erschauern, und doch traut sich niemand, die Wahrheit auszusprechen. So strömen die Reich und Schönen immer wieder zum Anwesen Marguerites und feiern ihr Gesangstalent. Als schließlich auch noch ein wohlmeinender Artikel über die Künste der Sängerin in der Zeitung erscheint, weiß Marguerite, dass sie auf die große Bühne gehört.Weiterlesen »Neu im Kino: „Madame Marguerite oder die Kunst der schiefen Töne“