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„ZWEI MÄNNER – EIN MEER. Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee.“ Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum Greifswald

„ZWEI MÄNNER – EIN MEER. Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee.“ Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum Greifswald

„ZWEI MÄNNER – EIN MEER. Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee.“ Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum GreifswaldMax Pechstein (1881 – 1955) und Karl Schmidt-Rottluff (1884 – 1976) waren nicht nur beide bedeutende Maler des Expressionismus und Mitglieder der Vereinigung „die Brücke“, beide teilten auch die Liebe zur Ostsee. Regelmäßig reisten die Künstler dorthin und schufen, inspiriert von den starken Farben des Meeres, des Haffs und der Seen in Pommern und auf der Kurischen Nehrung, zahlreiche farbintensive und ausdrucksstarke Bilder.Weiterlesen »„ZWEI MÄNNER – EIN MEER. Pechstein und Schmidt-Rottluff an der Ostsee.“ Ausstellung im Pommerschen Landesmuseum Greifswald

Fotografie: Beth Moon „Ancient Trees“

Fotografie: Beth Moon „Ancient Trees“

Fotografie: Beth Moon „Ancient Trees“
„Allee der Baobabs“ auf Madagaskar aus Beth Moon: „Ancient Trees“

Groß stehen sie da, mächtig und auch ein bisschen unheimlich – die Affenbrotbäume entlang der „Allee der Baobabs“ auf Madagaskar. Die amerikanische Fotografin Beth Moon hat die 30 Meter hohen Bäume in ihre schwarz-weißen Aufnahmen gebannt, die dem Betrachter das Gefühl geben, auf einem anderen Stern gelandet zu sein.

In ihrem Bildband „Ancient Trees. Portraits of Time“ versammelt die Fotografin 60 Aufnahmen oft mehrerer tausend Jahre alter und imposanter Bäume, die sie in Großbritannien, den USA, in Israel, Kambodscha, Namibia und Südafrika gefunden hat. 14 Jahre reiste sie umher, fand Bäume, die es noch gibt, weil sie weitab der Zivilisation einen Raum zum Überleben gefunden haben.Weiterlesen »Fotografie: Beth Moon „Ancient Trees“

53 Sekunden mit Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zum 1. Mai

53 Sekunden mit Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zum 1. Mai

53 Sekunden mit Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zum 1. Mai
Fotonachweis: Wolfgang Dirscherl/pixelio.de

Mai

Leichte Silberwolken schweben
Durch die erst erwärmten Lüfte,
Mild, von Schimmer sanft umgeben,
Blickt die Sonne durch die Düfte.
Leise wallt und drängt die Welle
Sich am reichen Ufer hin,
Und wie reingewaschen helle,
Schwankend hin und her und hin,
Spiegelt sich das junge Grün.Weiterlesen »53 Sekunden mit Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) zum 1. Mai

Neu im Kino: „Fassbinder“

Neu im Kino: „The Voices“

Neu im Kino: „The Voices“Eigentlich ist Jerry ein ganz netter Kollege. Als Fabrikarbeiter in einer amerikanischen Kleinstadt hat er sein Leben gut geregelt im Griff. Oder doch nicht? Ist Jerry nicht immer ein bisschen zu gut gelaunt? Seine Küche nicht ein bisschen zu aufgeräumt? Und warum spricht er mit seinen Haustieren, dem gutartigen Hund Bosco und dem bösen Kater Mr. Whiskers, die ihm auch noch antworten? Und warum nimmt er die Medikamente nicht, die ihm seine Ärztin verschreibt? Schließlich kommen auch noch zwei Frauen und eine Leiche ins Spiel. Irgendwie scheint Jerry dann doch alles andere als normal zu sein…Weiterlesen »Neu im Kino: „The Voices“

Musik: Hornistin Sarah Willis

Musik: Hornistin Sarah Willis

Musik: Hornistin Sarah WillisAls sie 13 Jahre alt war, hatte sie schon in den USA, in Tokio und Moskau gelebt, bevor die Familie – ihr Vater war australischer Auslandskorrespondent – sich in England niederließ. Mit 14 Jahren bekam Sarah Willis ihren ersten Hornunterricht, obwohl man ihr sagte, das Instrument sei nur etwas für Jungen.

So abwechslungsreich ihr Leben begann, so ungewöhnlich ging es weiter: 1991 war sie die erste westliche Berufsmusikerin bei der Staatskapelle Berlin, war an der Deutschen Staatsoper mit Daniel Barenboim und landete im Jahr 2001 Weiterlesen »Musik: Hornistin Sarah Willis

Literatur: Martin Trenk „Döner Hawaii. Unser globalisiertes Essen“

Literatur: Martin Trenk „Döner Hawaii. Unser globalisiertes Essen“

Literatur: Martin Trenk „Döner Hawaii. Unser globalisiertes Essen“Chop Suey kommt aus China? Falsch. Chicken Tikka Masala aus Indien? Auch falsch. Pizza aus Italien? Zumindest ein Jein. Letztere wurde zwar von einem Italiener in Würzburg im Jahr 1952 erfunden, seinen weltweiten Siegeszug trat das belegte Fladenbrot allerdings erst an, als sich die amerikanische Fast-Food-Kette Pizza Hut 1958 dazu entschloss, in die Welt hinauszuziehen. Unser Essen – eine Angelegenheit, die schon immer multikulti war, sagt der Ethnologe Martin Trenk. Auf rund 300 Seiten entzaubert er unsere Essensmythen: Die Tomate wie der Kartoffelkloß sind beide aus Amerika zu uns herübergeschwappt, heute gehören sie zum Inbegriff Italiens bzw. der guten alten bürgerlichen deutschen Küche.Weiterlesen »Literatur: Martin Trenk „Döner Hawaii. Unser globalisiertes Essen“

Eine Minute und 14 Sekunden mit .... Erich Kästner (1899 – 1974) im dreizehnten Monat

Eine Minute und 20 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im April

Der April Der Regen klimpert mit einem Finger die grüne Ostermelodie. Das Jahr wird älter und täglich jünger. O Widerspruch voll Harmonie! Der Mond in seiner goldnen Jacke versteckt sich hinter dem Wolken-Store. Der Ärmste hat links eine dicke Backe und kommt sich ein bisschen… Weiterlesen »Eine Minute und 20 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im April