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Deutschland

Oper und Ballett: „Atys“ von Jean-Baptiste Lully am Theater Kiel

Rosanne van Sandwijk (Cybèle), Juan Sancho/Foto: Olaf Struck
Rosanne van Sandwijk (Cybèle), Juan Sancho/Foto: Olaf Struck

Er war der Hofkomponist von Ludwig XIV. und arbeitete mit Molière: Jean-Baptiste Lully (1632-1687). Lully komponierte und tanzte gleichermaßen und versetzte den Hof um den Sonnenkönig 1676 mit seiner Tragédie en Musique „Atys“, einem gewaltigen Spektakel aus Sprache, Gesang, Tanz und Maschinerien, in Erstaunen. Angeblich soll Ludwig XIV. selbst daran mitgeschrieben haben.Weiterlesen »Oper und Ballett: „Atys“ von Jean-Baptiste Lully am Theater Kiel

"Es wimmelt in der Burg. Wimmelbilderbücher überall". Ausstellung in Troisdorf

„Es wimmelt in der Burg. Wimmelbilderbücher überall“. Ausstellung in Troisdorf

"Es wimmelt in der Burg. Wimmelbilderbücher überall". Ausstellung in TroisdorfAls ihre Vorläufer gelten Hieronymus Bosch (etwa 1450-1516), Pieter Bruegel d.Ä. (1525/30 – 1569) und Hans Jürgen Press (1926-2002): Die Wimmelbilderbücher, kurz: Wimmelbücher. Sie sind „Seh-, Sprech- und Lernbücher“, die seit rund 40 Jahren mit ihren detailreichen Bildern ganze Geschichten erzählen und die Fantasie von Kindern anregen. Alltägliche Situationen wie ein Zoo oder das Schwimmbad, mit vielen kleinen Einzelszenen vom Bäcker bis zum Filmdreh, sind auf den großformatigen Bildern dargestellt. Ebenfalls Weiterlesen »„Es wimmelt in der Burg. Wimmelbilderbücher überall“. Ausstellung in Troisdorf

Ausstellung: Hölderlinturm in Tübingen

Ausstellung: Hölderlinturm in Tübingen

Ausstellung: Hölderlinturm in Tübingen36 Jahre lang, bis zu seinem Tod, lebte Friedrich Hölderlin (1770 – 1843) in einem bescheidenen Zimmer im so genannten Hölderlinturm in Tübingen. Da er seinen Mitmenschen als verrückt galt und bereits 1805 im Universitätsklinikum ergebnislos zwangsbehandelt wurde, kam er 1807 in die Obhut des Tischlers Ernst Friedrich Zimmer, der ein großer Bewunderer von Hölderlins „Hyperion“ war. Nach dessen Tod im Jahr 1838 kümmerte sich die Tochter Charlotte um den kranken Dichter, der während seiner Zeit im Turmzimmer weiterhin schrieb und auch Besuch empfing, darunter Eduard Mörike.Weiterlesen »Ausstellung: Hölderlinturm in Tübingen

Ausstellung: „Outer Space. Faszniation Weltraum“ in der Bundeskunsthalle Bonn

Ausstellung: „Outer Space. Faszination Weltraum“ in der Bundeskunsthalle Bonn

Ausstellung: „Outer Space. Faszniation Weltraum“ in der Bundeskunsthalle BonnWie entstand der Weltraum? Woher kommen wir? Gibt es außerirdisches Leben? Diese und viele andere Fragen rund um das Weltall stellen sich bis heute nicht nur Forscher und Naturwissenschaftler, sondern auch Künstler und Literaten, Filmemacher und Architekten, Spirituelle und viele andere, die sich auf der Skala zwischen Wissenschaftler und Spinner bewegen.

Die Kunsthalle Bonn spürt in einer Ausstellung den Schnittstellen zwischen den Disziplinen und Beschäftigungsbereichen nach. Die rund 330 Exponate reichen von Raumanzügen und wissenschaftlichen Instrumenten über Teleskope, Sternenkarten und dokumentarisches Material wie Zeitschriften und Fotografien hin zu Mondstaub, Meteoriten, Filmen, Weiterlesen »Ausstellung: „Outer Space. Faszination Weltraum“ in der Bundeskunsthalle Bonn

Ausstellung: „Phantastische Welten“ im Dresdner Zwinger

Ausstellung: „Phantastische Welten“ im Dresdner Zwinger

Ausstellung: „Phantastische Welten“ im Dresdner ZwingerDie umfangreichste und qualitätsvollste Porzellansammlung der Welt befindet sich in Dresden. Dank August dem Starken, der im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert regelrecht süchtig nach dem weißen Gold war, stehen heute noch rund 20.000 erhaltene Stücke im Zwinger. So findet man dort Bestände frühen Meissener Porzellans ebenso wie ostasiatischer Porzellane des 17. und frühen 18. Jahrhunderts und eine stattliche Zahl an Porzellantieren.

Besonderes Augenmerk schenkt die Sammlung in einer Sonderschau derzeit dem Keramikmaler Adam Friedrich von Löwenfinck, der 1754 mit nur 40 Jahren starb, bis dahin aber eine beispiellose Karriere machte. Bereits mit 14 Jahren begann er in der Porzellan-Manufaktur Meissen sein künstlerisches Wirken, acht Jahre später entfloh er der Enge seiner Heimat und Weiterlesen »Ausstellung: „Phantastische Welten“ im Dresdner Zwinger

Ausstellung: „RealSurreal“ im Kunstmuseum Wolfsburg

Ausstellung: „RealSurreal“ im Kunstmuseum Wolfsburg

Ausstellung: „RealSurreal“ im Kunstmuseum WolfsburgAls im 19. Jahrhundert die ersten Fotografien gemacht wurden, stritt die Kunstwelt noch darüber, ob diese neue Form der Wirklichkeitsablichtung die Realität tatsächlich so umfassend darstellen könne wie die Malerei. Eine Reaktion darauf war der so genannte Piktorialismus, in dem man die Fotografie streng nach Kriterien der Malerei ausrichtete, um ihr mehr künstlerische Aspekte zu verleihen.

Erst in den zwanziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, entwickelte sich ein neuer Blick auf die Kunst der Fotografie. Die Technik verfeinerte sich, die Gesellschaft wurde moderner. Massenmedien und Werbung beförderten die Nachfrage nach Fotografien und veränderten auch die Sehgewohnheiten des Publikums. Und die Künstler probierten aus: Weiterlesen »Ausstellung: „RealSurreal“ im Kunstmuseum Wolfsburg

Konzert: Erasure mit "The Violet Flame" auf Tournee

Konzert: Erasure. Die Altmeister des Synthiepop mit „The Violet Flame“ auf Tournee

Konzert: Erasure mit "The Violet Flame" auf TourneeRichtig durchgestartet sind sie 1986, als ihr Lied “Oh l’amour” ein Hit wurde. Von da an waren Erasure nicht mehr aus der Synthiepopwelt wegzudenken: „Sometimes“ im selben Jahr war auch kommerziell ein Erfolg, die folgenden fünf Alben stürmten die Charts und landeten in England allesamt auf Platz eins. Ebenso die Singleauskopplungen “Ship of Fools“, „A Little Respect“, „Blue Savannah“ oder „Always“. 1989/1990 war die Band auf “Wild!”-Tour anlässlich des neuen Albums. 10 Monate, die zu einem gigantischen Erfolg wurden. Das Abschlusskonzert fand vor rund 60.000 Zuschauern und 2 Millionen BBC 1-Hörern stand. 1992 coverte die Band mehrere ABBA-Songs und löste damit einen neuen ABBA-Boom aus.Weiterlesen »Konzert: Erasure. Die Altmeister des Synthiepop mit „The Violet Flame“ auf Tournee

Operette: „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmán am Staatstheater Cottbus

Gesine Forberger (Gräfin Mariza) und Alexander Geller (Graf Tassilo) © Marlies Kross
Gesine Forberger (Gräfin Mariza) und Alexander Geller (Graf Tassilo)
© Marlies Kross

Seine Musik ist mitreißend, sein Gemüt war eher melancholisch bis depressiv: Emmerich Kálmán, 1882 in Ungarn geboren und 1953 in Paris gestorben, gehörte neben Franz Léhar zu den bedeutendsten Komponisten der so genannten „Silbernen Operettenära“ (zur goldenen gehörten etwas früher u.a. Strauß und Suppé).

Obwohl er mit einem Jurastudium begann, schrieb sich Kálmán parallel in der Kompositionsklasse von Hans Koessler an der Landesmusikakademie Budapest ein, wo keine geringeren wie Béla Bartók, Viktor Jacobi und Albert Szirmai seine Kommilitonen waren. Schnell stellte sich der musikalische Erfolg ein. Nachdem er 1908 von Budapest nach Wien übergesiedelt war, entstanden seine bekanntesten Operetten „Die Csardásfürstin“, „Gräfin Mariza“ und „Die Zirkusprinzessin“. Als Jude musste Weiterlesen »Operette: „Gräfin Mariza“ von Emmerich Kálmán am Staatstheater Cottbus