Die Wiedergeburt Japans aus dem Geiste der Zen-Philosophie
Rezension von Stephan Reimertz.
Yukio Mishima wollte einen Bogen schlagen zwischen Ost und West, von der klassischen japanischen Dichtung und Philosophie in die europäische Moderne.
Rezension von Stephan Reimertz.
Yukio Mishima wollte einen Bogen schlagen zwischen Ost und West, von der klassischen japanischen Dichtung und Philosophie in die europäische Moderne.
Im Oktober 1929 sind in Berlin und ganz Deutschland die Goldenen Zwanziger Jahre nur noch ein Schatten ihrer selbst und das Menetekel der untergehenden Weimarer Republik steht überdeutlich am Firmament. Peter Walther zeichnet diese gesellschaftlich bewegte und politisch hoch brisante Zeit bis zur Machtübernahme der NSDAP Anfang 1933 nach.
Es ist an der Zeit, eine feinsinnige, aufmerksame und bisweilen herzlich ironische Autorin wiederzuentdecken: Elizabeth von Arnim (1866 – 1941).
„Das größte Unglück ist die Verhinderung des Glücks“ heißt es an einer Stelle in Alexander Häussers wunderbarem Roman „Noch alle Zeit“. Und es ist diese tiefe Melancholie, die sich sanft durch das Buch zieht und unwiderstehlich ist.
Rezension von Barbara Hoppe.
Rezension von Barbara Hoppe.
„Wir treten raus in den Smog, der sich in jeden Winkel der Stadt eingenistet hat und unsere Zungen mit einer Ascheschicht bedeckt. Wieder müssen wir einen Fremden nach der Richtung fragen“. Der neunjährige Jai und seine Freundin Pari haben sich weit über die Grenzen ihres Bastis, der illegalen Siedlung, in der sie Zuhause sind, hinausgewagt. Mit der Purple Line und zusammengeliehenem und geklautem Geld aus der Flasche mit dem Notgroschen sind sie „in die Stadt“ gefahren, um nach ihrem Freund zu suchen. Omvir ist verschwunden wie zuvor schon Bahadur. Die beiden Jungen sind wie vom Erdboden verschluckt.
Die Erfahrungen der letzten Wochen zeigen, wie sehr die Staaten zusammenwachsen und noch mehr zusammenwachsen müssen, wenn sie künftigen Herausforderungen gewachsen sein wollen. Ernst Jünger hat dies vorausgesehen. Zwei junge Forscher aus Regensburg, Rainer Barbey und Thomas Petraschka, geben im Klett-Cotta Verlag Interviews mit dem Schriftstsller aus den Jahren 1929 – 1997 heraus.
Der zweite Band aus der Jackson Lamb – Reihe zeigt: Mick Herron hält das 1a-Niveau seines fulminanten Debüts. Rezension von Barbara Hoppe. Es ist eigentlich alles wie im ersten Band und doch ganz anders. Nicht alle lahmen Gäule – Slow Horses – sind noch an… Weiterlesen »Wenn lahme Gäule das Laufen anfangen. Mick Herron „Dead Lions“
„Wie bereits erwähnt, muß den Idioten alles konkret veranschaulicht werden und so wimmeln denn die Schulstuben von Bildern und Erklärungsgegenständen. Bei der geringen Schülerzahl jeder Klasse können sich die zwei Lehrer und zwei Lehrerinnen […] mit jedem Kinde eingehend und genug beschäftigen.“
So schreibt der erst 24-jährige Journalist Hans Richard Fischer in seinem Buch „Unter den Armen und Elenden Berlins“ aus dem Jahr 1887 über