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Literatur

Literatur ohne Worte: Marc-Antoine Mathieu „Richtung“

Literatur ohne Worte: Marc-Antoine Mathieu „Richtung“

Literatur ohne Worte: Marc-Antoine Mathieu „Richtung“Ein Buch ganz ohne Worte. Ein Comic? Eine Graphic Novel? Irgendwie ja, irgendwie nein. Der französische Zeichner Marc-Antoine Mathieu begleitet einen Mann durch eine labyrinthische Welt. Was gibt ihm Lebenssinn? Wohin treibt es ihn? Er folgt Richtungspfeilen und Hinweisen durch die Leere des Seins.

Marc-Antoine Mathieu veröffentlichte sein erstes Buch „Paris-Mâcon“ 1987 gemeinsam mit seinem Bruder Jean-Luc. 1989 begann er seine preisgekrönte Reihe um Corentin Acquefacques, einem Angestellten im Ministerium für Humor. Daneben entstanden immer wieder Einzelbände.Weiterlesen »Literatur ohne Worte: Marc-Antoine Mathieu „Richtung“

Lyrik: „Sonette Aus Dem Portugiesischen“ von Elizabeth Barrett Browning

Lyrik: „Sonette aus dem Portugiesischen“ von Elizabeth Barrett Browning

Lyrik: „Sonette Aus Dem Portugiesischen“ von Elizabeth Barrett BrowningIhre Geschichte ist melancholisch-schön, wie man es sich für einen Roman aus dem viktorianischen Zeitalter wünscht, und doch ist sie wahr: Elizabeth Barrett Browning galt als „alte Jungfer“, schlimmer noch, als gebildete „alte Jungfer“. Geboren 1806 in Durham, England, erkrankte sie bereits als Jugendliche, was ihr zeitlebens eine schwache Gesundheit, eine Rückgratverletzung und ein Lungenleiden hinterließ. Ihrer literarischen Produktivität tat dies jedoch keinen Abbruch. Als 1844 der sechs Jahre jüngere Dichter Robert Browning auf ihre „Poems“ aufmerksam wurde, war dies der Beginn einer großen Liebe. Über die Strenge des Vaters, der eine Eheschließung verbot, setzen sich beide hinweg. Elizabeth und Robert heirateten heimlich und gingen nach Florenz, wo sie bis zu Elizabeths Tod 1861 glücklich lebten. Dort drängte Robert seine Frau, die vielen Liebesgedichte, die sie für ihn geschrieben hatte, zu veröffentlichen. Und da es damals einer Frau unmöglich war, ihr Seelenleben derart offenzulegen, gab man die Werke als Übersetzung aus dem Portugiesischen heraus.Weiterlesen »Lyrik: „Sonette aus dem Portugiesischen“ von Elizabeth Barrett Browning

Eine Minute und 14 Sekunden mit .... Erich Kästner (1899 – 1974) im dreizehnten Monat

48 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im Dezember

48 Sekunden mit ... Erich Kästner (1899 – 1974) im DezemberDer Dezember

Das Jahr ward alt. Hat dünnes Haar.
Ist gar nicht sehr gesund.
Kennt seinen letzten Tag, das Jahr.
Kennt gar die letzte Stund.

Ist viel geschehn. Ward viel versäumt.
Ruht beides unterm Schnee.
Weiß liegt die Welt, wie hingeträumt.
Und Wehmut tut halt weh.

Noch wächst der Mond. Noch schmilzt er hin.
Nichts bleibt. Und nichts vergeht.
Ist alles Wahn. Hat alles Sinn.
Nützt nichts, daß man’s versteht.

Und wieder stapft der Nikolaus
durch jeden Kindertraum. Weiterlesen »48 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im Dezember

Literatur: Rüdiger Safranski „Zeit. Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen“

Literatur: Rüdiger Safranski „Zeit. Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen“

Literatur: Rüdiger Safranski „Zeit. Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen“Zeit kann lang sein oder schnell vergehen. Die Uhren geben uns ein vermeintlich objektives Zeitmaß. Doch was macht Zeit mit uns wirklich – angesichts von Sorgen und Ängsten, von Lust und Leidenschaft, im Spiel, in der so genannten Langeweile, im täglichen Getriebe, in den Medien, in der Gleichzeitigkeit unserer globalisierten Welt?

Rüdiger Safranski geht dem Phänomen nach und appelliert, diesem wertvollen Gut wieder mehr Aufmerksamkeit zu schenken und Zeiterfahrung zurückzugewinnen.

Der Autor verfasste zahlreiche Bücher über menschliche Grundfragen wie die nach „Wahrheit“ oder über das „Böse“. Auch seine Biographien u.a. über E.T.A. Hoffmann, Heidegger, Nietzsche oder Schiller und zuletzt seine Bestseller über die Romantik (2007), über die Freundschaft von Goethe und Schiller (2009) und über Goethe (2013) machten ihn einem breiten Publikum bekannt.Weiterlesen »Literatur: Rüdiger Safranski „Zeit. Was sie mit uns macht und was wir aus ihr machen“

Krimi: Fred Vargas „Das barmherzige Fallbeil“

Krimi: Fred Vargas „Das barmherzige Fallbeil“

Krimi: Fred Vargas „Das barmherzige Fallbeil“Zwei Tote, die scheinbar Selbstmord begangen haben, obwohl das Szenario brutal ist. Erst als Kommissar Adamsberg an beiden Tatorten unscheinbare Zeichnungen findet, ergibt sich eine Verbindung: Opfer Nummer zwei, eine Mathematiklehrerin, hatte dem labilen Sohn von Opfer Nummer eins, einem Schlossherrn, kurz zuvor geschrieben. Dieser Brief führt Kommissar Adamsberg und sein Team nicht nur ins ferne Island, wo zehn Jahre zuvor zwei Touristen starben, sondern auch in die Abgründe einer Geheimgesellschaft, die dem Terror Robespierres huldigen. Und es gibt weitere Tote.Weiterlesen »Krimi: Fred Vargas „Das barmherzige Fallbeil“

Ich kann’s nicht lesen!“ Freunde der DZB starten Buchpatenschaftskampagne

Ich kann’s nicht lesen!“ Freunde der DZB starten Buchpatenschaftskampagne

Dies ist ein Aufruf der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB) FEUILLETONSCOUT unterstützt die Kampagne und veröffentlicht daher diesen Text der DZB Unter dem Motto „Ich kann’s nicht lesen!“ startet am 14. Oktober die Buchpatenschaftskampagne des Fördervereins der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB). Im Mittelpunkt steht… Weiterlesen »Ich kann’s nicht lesen!“ Freunde der DZB starten Buchpatenschaftskampagne

Krimi, Krimi, Krimi beim Krimimarathon und Kriminalfestival in Berlin und Brandenburg

Krimi, Krimi, Krimi beim Krimimarathon und Kriminalfestival in Berlin und Brandenburg

Das Böse lauert überall. Und in höchster literarischer Form kommt es in geballter Ladung auf die Berliner und Brandenburger zu. Der 6. Krimimarathon beginnt seinen Lauf am 17. November und wieder sind sie alle da: Friedrich Ani und Sophie Bonnet, Axel Milberg und Andrea Sawatzki,… Weiterlesen »Krimi, Krimi, Krimi beim Krimimarathon und Kriminalfestival in Berlin und Brandenburg