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Literatur

David Klein Quintett: "My Marilyn" im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes "Ein bildhübsches Kind"

David Klein Quintett: „My Marilyn“ im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes „Ein bildhübsches Kind“

David Klein Quintett: "My Marilyn" im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes "Ein bildhübsches Kind"Er war dicht dran, an den Stars seiner Zeit: Truman Capote traf sie in den 40er, 50er und 60er Jahren, hörte ihnen zu, verewigte sie in kleinen literarischen Porträts. Marilyn Monroe war eine von ihnen, und sie war auch eine wirkliche Freundin von Capote. Den Tag, als ihre alte Schauspiellehrerin starb, verbrachten die beiden zusammen: Er beginnt auf dem Friedhof und endet in einer Kneipe. Die Stunden, die der Schriftsteller mit der sensiblen, selbstkritischen Monroe verbringt, hielt er in seinem Text „Ein bildhübsches Kind“ fest und ermöglicht dem Leser damit einen Einblick hinter die Fassade des Filmstars.Weiterlesen »David Klein Quintett: „My Marilyn“ im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes „Ein bildhübsches Kind“

16 Sekunden mit ... mit Johannes Kühn

16 Sekunden mit … mit Johannes Kühn (geb. 1934)

      Herbsttanz Herbstwirbel drehn im Garten tänzerisch, Tanzmeister ist der braune Wind, der stößt auch mich an, ob ich nicht in altersweise toben will lustig über den leeren Beeten mit klappernden Knochen, dem Tode ähnlich, der verrückt geworden ist. Johannes Kühn Und hab… Weiterlesen »16 Sekunden mit … mit Johannes Kühn (geb. 1934)

Literatur: Robert Seethaler "Ein ganzes Leben"

Literatur: Robert Seethaler „Ein ganzes Leben“

Literatur: Robert Seethaler "Ein ganzes Leben"Andreas Egger kam mit vier Jahren in das Dorf im Tal. Anfang des letzten Jahrhunderts Waise, nahm ihn der Schwager der toten Mutter auf. Lieben tut er ihn nicht. Andreas Egger erwarten eine lieblose Kindheit mit Schlägen, von denen er ein hinkendes Bein zurückbehält. Doch Andreas lebt sein Leben weiter, wächst heran, bleibt Außenseiter, wird dank seiner Größe und Kraft Hilfsarbeiter, verliebt sich in Marie und verliert diese Liebe wieder. Ein bescheidenes Einkommen ermöglicht ihm, ein kleines Grundstück zu pachten. Als die ersten Seilbahnen gebaut werden, findet Andreas dort Arbeit, denn dank seines kürzeren Beines kann er an Hängen gerade gehen. Dann kommen Krieg und acht Jahre Gefangenschaft. Danach hat sich das Dorf verändert, Fernsehen und Touristen halten Einzug in den Ort. Weiterlesen »Literatur: Robert Seethaler „Ein ganzes Leben“

Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“

Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“

Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“Maulende Schüler, die mit einem Schuss krimineller Energie ausgestattet sind und zu allem Überfluss schwimmt im See eine Leiche. Die Klassenfahrt fernab vom rauen Berliner Schulalltag im idyllischen Brandenburg, zwischen Wiesen und Feldern, hat sich Frl. Krise anders vorgestellt: Grillen, Floß fahren, Wandern. Eine Vorstellung, die Frau Freitag an ihrer Kollegin gar nicht nachvollziehen kann. Was soll an einer Klassenfahrt bitte toll sein!Weiterlesen »Literatur: Frl. Krise, Frau Freitag „Übertrieben tot“

Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“

Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“

Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“Es wird gemordet in der Hellweg- Region zwischen Lünen, Unna und Lippstadt, Hamm und Schwerte. Und das noch einen Monat lang. Denn es sind internationale Krimiwochen in der Region – ein Festival, das nicht nur schon bereits zum siebten Mal stattfindet, sondern mittlerweile, trotz seiner Verankerung in der Region, international Gäste anzieht und als das größte Krimifestival Europas gilt.

Der Hellweg – abgeleitet von der griechischen Göttin der Unterwelt Hel – wird auch gern Toten- oder Höllenweg genannt. Die bekannteste Route in Deutschland läuft entlang der heutigen B 1 bzw. A 40 und A 44 von Duisburg über Essen, Dortmund, Unna nach Paderborn.Weiterlesen »Literatur: Internationales Krimifestival „Mord am Hellweg“

Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“

Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“

Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“Er gab dem Sadismus seinen Namen: Der Marquis de Sade. Durch Heirat reich geworden, lebt er hemmungslos und weit über dem hinaus, was im späten 18. Jahrhundert einem adeligen Libertin zugestanden wurde. Orgien, Gruppensex, zu dem er Frauen gezwungen haben soll, Folter, gotteslästerliche Handlungen finden sich in den Aufzeichnungen des damaligen Pariser Inspektors Louis Marais, der de Sade mehrfacht verhaftete. Nach mehreren Fluchtversuchen landete der Marquis schließlich 1777 im Gefängnis. Hier entstanden viele seine Werke, darunter „Die 120 Tage von Sodom“ und „Die unglücklichen Schicksale der Tugend“. Richtig verlassen sollte er das Gefängnis nie mehr. Nach der Revolution r für einige Jahre in Freiheit, kam er erneut hinter Gittern, wo er dem Todesurteil nur durch den Sturz Robespierres entkam. Er starb 1814 im Alter von 74 Jahren.Weiterlesen »Literatur: Volker Reinhardt „de Sade: oder die Vermessung des Bösen“

Deutscher Buchpreis an Lutz Seiler und seinen Roman „Kruso“

Deutscher Buchpreis an Lutz Seiler und seinen Roman „Kruso“

Deutscher Buchpreis an Lutz Seiler und seinen Roman „Kruso“Hiddensee im Jahr 1989. Edgar ist aus seinem Leben ausgestiegen und arbeitet auf der Insel in einer Gaststätte, die von anderen Aussteigern betrieben wird, als Abwäscher. Hiddensee, das war damals die Insel der anders Denkenden, der Vorhof der Freiheit, Hort derjenigen, die sich mit dem Gedanken an Flucht trugen.Weiterlesen »Deutscher Buchpreis an Lutz Seiler und seinen Roman „Kruso“

Literatur und Lesung: Ulrike Draesner „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“

Literatur und Lesung: Ulrike Draesner "Sieben Sprünge vom Rand der Welt" Krieg und Flucht – in Ulrike Draesners Roman „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“ müssen zwei Familien mit diesem Trauma fertig werden. Da ist zum einen die Familie um Simone Grolmann. 52 Jahre alt, angesehene Professorin, alleinerziehend mit Angst vor Schnee und ihr Vater Eustachius, 83 Jahre alt. Er war es, der 17 Jahre vor Simones Geburt mit seiner Mutter und dem behinderten Bruder Emil im Kriegsjanuar 1945 durch eine eiskalte Nacht stapft, mit Pappkoffern auf der Flucht im Breslauer Wald. Und da ist zum anderen die Familie Nienaltowski, Weiterlesen »Literatur und Lesung: Ulrike Draesner „Sieben Sprünge vom Rand der Welt“