Mit »Klassik Late Night« bringen BackstageClassical und NO-TE ein neues Gesprächsformat ins Netz. Axel Brüggemann empfängt Gäste und nimmt den Klassikbetrieb in den Blick.
Über klassische Musik lässt sich trefflich streiten. Über ihre Interpreten ebenso wie über die Frage, was auf den Bühnen geschieht und was hinter den Kulissen. Gesprächsstoff gibt es jedenfalls reichlich. Mit »Klassik Late Night mit Axel Brüggemann« wollen BackstageClassical und NO-TE daraus nun eine regelmäßige Sendung machen. Die erste Ausgabe wurde im Steinway-Haus in Wien aufgezeichnet und ist seit dem 23. Oktober auf YouTube und BackstageClassical.com zu sehen.

Zwischen Tagesgeschehen und persönlichen Geschichten
Das Vorbild liefern amerikanische Late-Night-Shows mit ihrer Mischung aus aktuellen Kommentaren, Gesprächen und Musik. Zu Beginn greift Brüggemann in einem Stand-up-Monolog auf, was die Klassikszene gerade beschäftigt. Anschließend kommen Gäste zu Wort. Dabei soll es nicht allein um ihre künstlerische Arbeit gehen, sondern auch um persönliche Geschichten und die mitunter sonderbaren Erfahrungen, die der Musikbetrieb mit sich bringt.
Als Klassikjournalist, Autor und Herausgeber von BackstageClassical ist Brüggemann mit dieser Welt vertraut. Nun wechselt er in die Rolle des Gastgebers, der seine Gesprächspartner auch abseits ihrer offiziellen Künstlerbiografien kennenlernen möchte. Der Anspruch ist ein ungezwungener Austausch, bei dem neben der Musik auch der Humor seinen Platz hat.
Junge Künstler zum Auftakt
In der ersten Ausgabe sind der junge Dirigent Maximilian Haberstock und der Countertenor Alois Mühlbacher zu Gast. Den musikalischen Part am Klavier übernimmt Maximilian Gililov. Mit dem Wiener Steinway-Haus haben die Veranstalter für die Premiere einen Ort gewählt, an dem die Musik ohnehin zu Hause ist. Hinter dem Projekt stehen Brüggemann und der Medienunternehmer Krystian Nowakowski, der mit NO-TE Orchester, Solisten und Plattenlabels berät. Marlena Radaschitz wirkt an der Gestaltung der Begegnungen mit.
Künftig soll die Sendung einmal im Monat erscheinen und die klassische Musik einem Publikum näherbringen, das Lust auf gute Gespräche, überraschende Begegnungen und einen unverkrampften Umgang mit der Kunst hat.
