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Sachbücher des Monats Oktober 2026 – die Bestenliste

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Von Andreas Wang, Herausgeber der „Sachbücher des Monats“ seit 1992*
(Der Link zum Kauf der Bücher jetzt zu Thalia)

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  1. Peter-André Alt            
    Die Kanzler und die Intellektuellen. Geschichte einer unbequemen Beziehung, C. H. Beck Verlag, 811 Seiten, € 48,00
  2. Philipp Blom            
    Die strauchelnde Welt. Eine Globalgeschichte 2001 – 2014, Carl Hanser Verlag, 397 Seiten, € 30,00
  3. Michael Riepl            
    Ferne Heimat Altmontal. Das Leben meiner Großmutter zwischen Schwarzem Meer und Kaukasus, C. H. Beck Verlag, 304 Seiten, € 25,00
  4. Samuel Beckett            
    German Diaries. 28. September 1936 – 1. April 1937. Deutsch & Englisch. Übersetzt von Gaby Hartel, herausgegeben von Mark Nixon und Oliver Lubrich, Suhrkamp Verlag, 1352 Seiten, € 78,00
  5. Geraldine Schwarz            
    Wer wir waren, wer wir sind. Eine Geschichte Europas. Übersetzt von Elsbeth Ranke und Thomas Studer, Verlag Rowohlt Berlin, 560 Seiten, € 32,00
  6. Asma Mhalla            
    Cyberpunk. Das neue totalitäre System. Übersetzt von Stephanie Singh, C. H. Beck Verlag, Edition Mercator, 137 Seiten, € 16,00
  7. Susan Neiman            
    Nennen wir es Böse. Die Politik unserer Zeit verstehen. Übersetzt von Manuela Grabinger, Verlag Hanser Berlin, 317 Seiten, € 26,00

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  8. Geraldine Oetken            
    Frieda. Die Suche nach meiner vergessenen Urgroßtante, S. Fischer Verlag, 336 Seiten, € 24,00
  9. Andrea Wulf            
    Der Reisende. Georg Forster und die Entdeckung der Menschlichkeit. Übersetzt von Andreas Wirthensohn, C. Bertelsmann Verlag, 592 Seiten, € 32,00
  10. Marlen Hobrack            
    Stolz und Zweifel. Eine Verteidigung der Mutterschaft, Verlag HarperCollins, 238 Seiten, € 24,00
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Besondere Empfehlung des Monats Oktober 2026 von:
Ursula Münch (Direktorin der Akademie für Politische Bildung und (beurlaubte) Prof. für Politikwissenschaft Universität der Bundeswehr München):
Olaf Sundermeyer: Blaues Land. Über Leben mit der AfD. Herder Verlag, 288 Seiten, € 22,00


Der Reporter beim rbb analysiert zum einen das politische Vorfeld der AfD und zeigt auf, wie das lokale Wirken von Protagonisten in der „neurechten Bewegung“ die AfD überhaupt erst in die Lage versetzt hat, in mehreren ostdeutschen Ländern zur dominierenden politischen Kraft zu werden. Den damit verbundenen gesellschaftlichen Kulturwandel wolle die Partei und ihr Umfeld nun auf die alte Bundesrepublik übertragen. Zum anderen kritisiert Sundermeyer die Hilflosigkeit der gemäßigten politischen Kräfte: Migration sei auch deshalb zum Erfolgsthema für AfD geworden, weil diese jede migrationsskeptische Äußerung sofort in die extremistische Ecke eingeordnet hätten. Er verbindet seine Analysen aus dem „blauen Land“ mit einer Empfehlung an die Parteien im Westen: Gezielt gegen die AfD gerichtete Abwehrregelungen hätten sich nicht bewährt. Und eine Partei, die „immer auf der Suche nach der Schwäche der anderen“ sei, profitiere von Hadern, Ängstlichkeit sowie Leisetreterei der Gemäßigten. (Ursula Münch)


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*Andreas Wang (*1945) studierte Germanistik und promovierte 1974. Er war Regieassistent an der Hamburgischen Staatsoper, von 1979 – 1985 Kulturredakteur bei Radio Bremen und ab 1985 beim NDR, wo er 2000 Leiter des Hörspiels wurde; 2006 übernahm der die Leitung der Hauptredaktion Kulturelles Wort. Seit 2010 ist er im Ruhestand. Als Autor veröffentlichte er u.a. „Lob der schwierigen Lesart. Streifzüge durch unlesbare Bücher„, Berlin 2020 (Matthes & Seitz). Er ist Initiator der Liste „Sachbücher des Monats“. Die Liste wird ebenfalls folgenden Medien zur Verfügung gestellt:
Die Welt/NZZ/RBB Kultur/ORF Radio Ö1 u.a.

Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, RBB-Kultur; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Unversität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Unversität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.

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