Von Andreas Wang, Herausgeber der „Sachbücher des Monats“ seit 1992*
(Der Link zum Kauf der Bücher jetzt zu Thalia)
- Katja Hoyer
Weimar. Glanz und Grauen der deutschen Geschichte. Übersetzt von Norbert Juraschitz, Henning Dedekind und Marlene Fleißig, Verlag Hoffmann & Campe, 592 Seiten, € 28,00 - Jan-Werner Müller
Straße, Platz, Palast. Zur Architektur demokratischer Räume. Übersetzt von Michael Bischoff, Suhrkamp Verlag (es), 263 Seiten, € 24,00 - Arnd Henze
Mit Gott gegen die Demokratie. Warum der christliche Nationalismus alle angeht, Gütersloher Verlagshaus, 224 Seiten, € 20,00 - Sarah M.S. Pearsall
Freiheit. Eine neue Geschichte der amerikanischen Revolution. Übersetzt von Andreas Wirthensohn, Verlag Rowohlt Berlin, 494 Seiten, € 34,00
und - Ethan Taubes
Der verlorene Vater. Erinnerungen an Jacob Taubes. Vorwort: Aleida Assmann, übersetzt von Herbert Kopp-Oberstebrink, Verlag Matthes & Seitz Berlin, 330 Seiten, € 28,00 - Catherine Nixey
Ketzer. Jesus Christus und die andren Söhne Gottes. Übersetzt von Cornelius Hartz, Deutsche Verlags-Anstalt, 432 Seiten, € 28,00 - Mikhail Zygar
Die Zukunft, die nie kam. Wie der Zerfall der Sowjetunion bis heute nachwirkt. Übersetzt von Norbert Juraschitz, Aufbau Verlag, 829 Seiten, € 36,00 - Raimund Schulz
Odysseus. Mythos und Wahrheit, Verlag Klett-Cotta, 315 Seiten, € 25,00 - Jonathan Haidt
Die Macht der Moral. Warum Politik und Weltanschauungen unsere Gesellschaft spalten. Übersetzt von Jorunn Wissmann und Monika Niehaus, Rowohlt Verlag, 480 Seiten, € 28,00 - Albrecht Koschorke
Souveränität der Vernunft. Die kulturellen Anfänge des Liberalismus, Suhrkamp Verlag (stw), 168 Seiten, € 20,00
Besondere Empfehlung des Monats Juni 2026 von:
Prof. Dr. Helwig Schmidt-Glintzer (Sinologe und Publizist, EuroAsia-Institut Nürnberg):
Volker Reinhardt, Rousseau. Auf der Suche nach der verlorenen Natur.
C.H.Beck Verlag 436 Seiten, € 34,00
Volker Reinhardt erklärt die konstitutiven Ideen Rousseaus zu Politik, Pädagogik und zum Verhältnis von Zivilisation und Natur aus den Widersprüchen seiner Zeit und aus seiner persönlichen Zerrissenheit. Dadurch wird die Zeitgebundenheit der Fundamente des modernen Europas wie unter einem Brennglas deutlich, etwa im Konzept des Gemeinwillens, der volonté générale, der für Rousseau etwas anderes ist als der empirische Wille einer Mehrheit. Reinhardt zeigt eindrucksvoll, wie Rousseau der Welt die von ihm diagnostizierten katastrophalen Irrwege und Irrtümer vor Augen führt, sich selbst als Wegweiser in eine bessere soziale und politische Zukunft versteht und dabei eine neue Form der Selbstverknotung der europäischen Gesellschaften begründet, die uns bis heute umtreibt. (Helwig Schmidt-Glintzer)
*Andreas Wang (*1945) studierte Germanistik und promovierte 1974. Er war Regieassistent an der Hamburgischen Staatsoper, von 1979 – 1985 Kulturredakteur bei Radio Bremen und ab 1985 beim NDR, wo er 2000 Leiter des Hörspiels wurde; 2006 übernahm der die Leitung der Hauptredaktion Kulturelles Wort. Seit 2010 ist er im Ruhestand. Als Autor veröffentlichte er u.a. „Lob der schwierigen Lesart. Streifzüge durch unlesbare Bücher„, Berlin 2020 (Matthes & Seitz). Er ist Initiator der Liste „Sachbücher des Monats“. Die Liste wird ebenfalls folgenden Medien zur Verfügung gestellt:
Die Welt/NZZ/RBB Kultur/ORF Radio Ö1 u.a.
Die Jury: Tobias Becker, Der Spiegel; Natascha Freundel, RBB-Kultur; Dr. Eike Gebhardt, Berlin; Knud von Harbou, Feldafing; Prof. Jochen Hörisch, Unversität Mannheim; Günter Kaindlstorfer, Wien; Dr. Otto Kallscheuer, Sassari, Italien; Petra Kammann, FeuilletonFrankfurt; Jörg-Dieter Kogel, Bremen; Dr. Wilhelm Krull, Hamburg; Marianna Lieder, Berlin; Prof. Dr. Herfried Münkler, Humboldt Universität zu Berlin; Gerlinde Pölsler, Der Falter, Wien; Marc Reichwein, DIE WELT; Thomas Ribi, Neue Zürcher Zeitung; Prof. Dr. Sandra Richter, Deutsches Literaturarchiv Marbach am Neckar; Wolfgang Ritschl, ORF Wien; Florian Rötzer, krass-und-konkret, München; Norbert Seitz, Berlin; Mag. Anne-Catherine Simon, Die Presse, Wien; Prof. Dr. Philipp Theisohn, Unversität Zürich; Dr. Andreas Wang, Berlin; Prof. Dr. Harro Zimmermann, Bremen; Stefan Zweifel, Zürich.


