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Feuilletonscout

Neu im Kino: „Leviathan“

Neu im Kino: „Leviathan“

Neu im Kino: „Leviathan“„Leviathan“ erhielt einen Goldenen Globe als bester fremdsprachiger Film, für den Oscar war er auch nominiert, aber Russlands Kulturminister war wenig begeistert und beschloss, keine Filme mehr fördern zu lassen, die „den Geist der Sinnlosigkeit unseres Lebens verbreiten„.

In „Leviathan“ kämpft Kolia in einem kleinen Küstenort in Russland gegen einen korrupten Bürgermeister. Dieser hat es auf das Land abgesehen, auf dem Kolias Autowerkstatt steht. Doch Kolia gibt nicht klein bei. Mit seinem alten Freund Dmitri, der es bis zum Anwalt in Moskau gebracht hat, will er sich gegen die Willkür gerichtlich wehren. Sollte dies nicht klappen, bliebe immer noch die Möglichkeit, möglichst viel kompromittierendes Material gegen den Politiker zu sammeln.Weiterlesen »Neu im Kino: „Leviathan“

Heute beginnt das IMPRO-Theaterfestival in Berlin. Ein Moment mit … Leon Düvel vom Impro-Theater „Gorillas“, den Initiatoren des Festivals

Seit fast 20 Jahren machen „Die Gorillas“ Improvisationstheater (s. Feuilletonscout v. 20.8.2014), seit 2001 laden sie jährlich Impro-Theaterfreunde aus aller Welt ein, um beim IMPRO-Theaterfestival 10 Tage lang die Bühne rocken zu lassen. Im Gespräch mit dem Feuilletonscout erzählt Gorilla Leon Düvel darüber, warum man… Weiterlesen »Heute beginnt das IMPRO-Theaterfestival in Berlin. Ein Moment mit … Leon Düvel vom Impro-Theater „Gorillas“, den Initiatoren des Festivals

Trafo 1-3. kleinste galerien der Welt. Ein wunderschönes Kunst- und Architekturprojekt mitten in Brandenburg.

Trafo 1-3. kleinste galerien der Welt. Ein wunderschönes Kunst- und Architekturprojekt mitten in Brandenburg.

Trafo 1-3. kleinste galerien der Welt. Ein wunderschönes Kunst- und Architekturprojekt mitten in Brandenburg.
Foto: Michael Pommerening

3,27 qm – mehr brauchte Michael Pommerening nicht, um sich einen Traum von der Stadtflucht zu verwirklichen. Ein altes Trafohäuschen in Regenmantel – ja IN Regenmantel, 58 Einwohner, in Falkenhagen/Märkisch-Oderland, Brandenburg – war die Initialzündung. Michael Pommerening machte es zur kleinsten Galerie Brandenburgs und rettete es damit vor dem Abriss. Es folgte das 6qm große Wiegehäuschen in Dolgenin. Nun sollen noch mehr kleine Kunststätten hinzukommen.

Michael Pommerening
Michael Pommerening

Feuilletonscout: Sie wollten damals weg aus der Großstadt. Warum?
Michael Pommerening: Weil nur die Balance, die Komposition der Gegensätze, der Punk von Berlin und der Chill out in der Natur für mich das echte Lebensrezept war. Ich könnte auf beides nicht verzichten. Nicht auf die Frechheit und Freiheit der großen Stadt, die Leuchtreklame in der Nacht bei Regen, die ungewöhnlichen Typen und die namenlose Hektik. Und dann die völlig naturbelassene Ruhe des Landes hier am Waldrand von Regenmantel, das Gegenteil von Anonymität der Menschen hier, das frische Ei aus dem Stall, der Geruch von Acker und Mist und der unendliche Sternenhimmel.Weiterlesen »Trafo 1-3. kleinste galerien der Welt. Ein wunderschönes Kunst- und Architekturprojekt mitten in Brandenburg.

The Berlin Debuts: Gewinnen Sie Tickets für das Konzert in der Berliner Philharmonie!

The Berlin Debuts: Gewinnen Sie Tickets für das Konzert in der Berliner Philharmonie!

The Berlin Debuts: Gewinnen Sie Tickets für das Konzert in der Berliner Philharmonie!
Junghee Ryu

In Seoul geboren, begann Junghee Ryu mit dem Klavierspiel, als sie fünf Jahre alt war. Das Musikstudium schloss sie in Seoul mit Auszeichnung ab, ihren Doktor in Musik erlangte sie im Anschluss an der Manhattan School of Music. Es folgten zahlreiche internationale, hoch gelobte, Konzertauftritte, sowohl als Solistin als auch als Kammermusikerin. Daneben ist Junghee Ryu auch als Lehrbeauftrage unterwegs, zurzeit an der Tuxedo Park School in New York.

Im Rahmen der Konzertreihe „The Berlin Debuts“ (vgl. Feuilletonscout vom 10. März 2015) spielt Junghee Ryu nun erstmals in Berlin.

 

 

Gewinnen Sie 3 x 2 Tickets für das Konzert am Montag, dem 16. März 2015, in der Berliner Philharmonie!
Sagen Sie uns über die Kommentarfunktion bis Sonntag, 15.3.2015, 16 Uhr, warum Sie gern beim Konzert dabei sein möchten. Weiterlesen »The Berlin Debuts: Gewinnen Sie Tickets für das Konzert in der Berliner Philharmonie!

The New York Concert Artists: Konzertreihe „The Berlin Debuts“ in der Berliner Philharmonie mit der Möglichkeit, Karten zu gewinnen

The New York Concert Artists: Konzertreihe "The Berlin Debuts" in der Berliner Philharmonie mit der Möglichkeit, Karten zu gewinnen
Konzert New York Concert Artists
Foto: Jong Kung

Sie möchte veraltete Strukturen verlassen, mit überkommenen Konventionen brechen und neuen künstlerischen Konzepten Raum geben: Die Society for Young Musicians based on Schumann’s ideal of Davidsbund, die New York Concert Artists. 2008 von der südkoreanischen Pianistin Klara Min gegründet, die heute dort als künstlerische Leiterin tätig ist, beruft sich die Gesellschaft auf den 1833 von Robert Schumann ins Leben gerufene, fiktiven, Davidsbund, dessen Mitglieder lebende und verstorbene Künstler waren, die sich ideologisch von den Philistern, die als Spießbürger betrachtet wurden, abgrenzten.Weiterlesen »The New York Concert Artists: Konzertreihe „The Berlin Debuts“ in der Berliner Philharmonie mit der Möglichkeit, Karten zu gewinnen

„Tattoo“: Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

„Tattoo“: Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

„Tattoo“: Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
Saira-Hunjan-Ashleigh-tattooed-by-Saira-Hunjan-Foto-Tareq-Kubaisi-©-Saira-Hunjan.

Warum lassen sich Menschen tätowieren? Ist es eine Mode? Ausdruck einer Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, einer kriminellen Vereinigung oder eines besonderen sozialen Status? Es ist all dies und noch viel mehr.

Geht man durch die aktuelle Ausstellung von Maori-Portraits in Berlin (vgl. Feuilletonscout v. 15.1.2015) fallen vor allem die kunstvollen Gesichttattoos auf. Sie zeugen vom Stand des Trägers, aber auch von der Kunst des Tätowierers. Auch bei Frauen galt das Tattoo als Schmuck, zeugt von der Stellung, die sie innerhalb der Gemeinschaft hat.

In anderen Kulturen, zu anderen Zeiten sind und waren Tattoos Schmuck oder Schutz vor dem Bösen, sollen heilen oder abstoßen, mystifizieren oder faszinieren, Geschichten erzählen. Ihre Wahrnehmung mäandert dabei zwischen Identifikation, Stigmatisierung, Auszeichnung oder sozialer Zugehörigkeit Weiterlesen »„Tattoo“: Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Neu im Kino: „Pepe Mujica - Lektionen eines Erdklumpens“

Neu im Kino: „Pepe Mujica – Lektionen eines Erdklumpens“

Neu im Kino: „Pepe Mujica - Lektionen eines Erdklumpens“Vom Guerillero zum Präsidenten. Pepe Mujica, eigentlich José Mujica, kämpfte gegen die Militärdiktatur in Uruguay, man fasste ihn und er saß 13 Jahre lang in Isolationshaft. 2010 wurde er zum Präsidenten des südamerikanischen Staates gewählt. Seitdem hat sich dort einiges verändert: Abtreibungen sind legal, gleichgeschlechtliche Ehen möglich, Cannabis ist freigegeben. Zudem spendet der Präsident 90% seines Einkommens an soziale Einrichtungen. Er ist Vorbild für Jung und Alt und gilt als „ärmster Präsident der Welt“.Weiterlesen »Neu im Kino: „Pepe Mujica – Lektionen eines Erdklumpens“

Theater: „Unter dem Milchwald“ von Dylan Thomas am Metropol Theater München

Theater: „Unter dem Milchwald“ von Dylan Thomas am Metropol Theater München

Theater: „Unter dem Milchwald“ von Dylan Thomas am Metropol Theater München
Foto: Hilda Lobinger
v.r.n.l. Gerd Lohmeyer, Lisa Wagner, Markus Fennert, Thomas Meinhardt, Lena Dörrie

Eigentlich war es ein Hörspiel, entstanden im Jahr 1953, geschrieben vom walisischen Dichter Dylan Thomas, der 2014 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte: „Under Milkwood“ oder auf Deutsch „Unter dem Milchwald“ sollte sein größter Erfolg werden, von dem er selbst jedoch nicht mehr profitierte. Thomas starb im selben Jahr an einer Lungenentzündung.

1954 kam das von der BBC in Auftrag gegebene Hörspiel mit Richard Burton in der Rolle des Erzählers das erste Mal heraus. Weiterlesen »Theater: „Unter dem Milchwald“ von Dylan Thomas am Metropol Theater München