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Feuilletonscout

Neu im Kino: „Gemma Bovery“

Neu im Kino: „Gemma Bovery“

Neu im Kino: „Gemma Bovery“Als sich Martin von seinem stressigen Verlegerjob in Paris verabschiedet und in der Normandie die Bäckerei seines Vaters übernimmt, dachte er, im beschaulichen Landleben Ruhe und inneren Frieden zu finden. Doch schon bald ödet Martin das tägliche Einerlei in der Provinz an. Das ändert sich schlagartig, als in den Ort das englische Ehepaar Gemma und Charles Bovery zieht. Martin ist fasziniert von Gemma, die eine reale Madame Bovary aus Gustave Flauberts Roman zu sein scheint. Weiterlesen »Neu im Kino: „Gemma Bovery“

Sieben Minuten und 3 Sekunden mit ... Paloma Faith

Sieben Minuten und 3 Sekunden mit … Paloma Faith

Sieben Minuten und 3 Sekunden mit ... Paloma FaithPaloma Faith, 1981 in London geboren, ist ausgebildete Jazzsängerin und Tänzerin. Zudem hat sie einen Abschluss in Theaterregie. Eher durch Zufall kam sie mit dem Musikbusiness in Berührung. Als Sängerin hinter Amy Winehouse aufzutreten, lehnte sie ab und zog eine eigene Musikkarriere vor. Inzwischen gibt es drei Alben („A perfect contradiction“, 2014) der Sängerin, deren Repertoire vom Jazzpop der 1950er Jahre über Motown-Soul bis zum Funk-Soul der 1970er reicht.Weiterlesen »Sieben Minuten und 3 Sekunden mit … Paloma Faith

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Pianist Fazil Say im Konzert, Alte Oper Frankfurt

Fazil Say_PhotoFazil Say, geboren 1970 in Ankara, gilt als einer der international renommiertesten Pianisten und Komponisten (vgl. auch Feuilletonscout v. 30.10.2011). Wenn er spielt, dann mit vollem Körpereinsatz, bis das Haar am Kopf klebt. Er spielt mit allen großen Orchestern dieser Welt, von den Berlinern bis zu den New Yorker Philharmonikern, vom Concertgebouw-Orchester bis zu den Wiener Symphonikern. Weiterlesen »Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen und Pianist Fazil Say im Konzert, Alte Oper Frankfurt

Neu im Kino: „Shirley – Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern“

Neu im Kino: „Shirley – Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern“

Neu im Kino: „Shirley – Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern“Edward Hopper (1882 – 1962) ist bekannt für seine melancholischen, oft Einsamkeit ausstrahlenden Bilder, die einen Moment im Leben der Dargestellten zeigen: in der Bar, im Wohn-, Schlaf- oder Hotelzimmer, auf Straßen, im Kino. Seine Werke wirken oft wie der Beginn einer Geschichte, fast wie ein Filmset und scheinen tief in die amerikanische Seele zu schauen. Edward Hopper gilt als einer der bedeutendsten Vertreter des Amerikanischen Realismus.

Der österreichische Medienkünstler Gustav Deutsch hat nun mit „Shirley – Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern“ den inneren Monolog einer Weiterlesen »Neu im Kino: „Shirley – Der Maler Edward Hopper in 13 Bildern“

Konzert: Helge Schneider mit „Pretty Joe & die Dorfschönheiten“ auf Tournee

Konzert: Helge Schneider mit „Pretty Joe & die Dorfschönheiten“ auf TourneeVor 25 Jahren hatte er seinen größten Erfolg und damit seinen künstlerischen wie auch kommerziellen Durchbruch: „Katzeklo“ schaffte es sogar bis in die deutschen Charts. Zu diesem Zeitpunkt war Helge Schneider 35 Jahre alt und hatte schon eine bunte Berufskarriere hinter sich: Obwohl Schulabbrecher, schaffte er es dank seines Klavier- und Cellospiels auf das Duisburger Konservatorium, um Klavier zu studieren. Zwei Jahre hielt er dort durch, dann zog es ihn endgültig zum Jazz. Um sich über Wasser zu halten, jobbte er in den unterschiedlichsten Branchen. Erst Ende der siebziger Jahre ging es Helge Schneider ernsthaft an, mit seiner Kunst auch Geld zu verdienen. Er spielte mit Bands, in Filmen, als Studiomusiker, Stummfilmbegleiter und immer mehr verband er Komik, Parodie und Klamauk mit der hohen Kunst des Jazz.

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Literatur: Peter Wawerzinek „Rabenliebe“

Literatur: Peter Wawerzinek "Rabenliebe"Warum hatte ihn damals seine Mutter in der DDR zurückgelassen, als sie in den Westen floh? 50 Jahre lang quälte Peter Wawerzinek diese Frage. Sie ließ ihn und seine Schwester in einer Rostocker Wohnung zurück, wo die verwahrlosten Kinder von Nachbarn gefunden wurden. Der kleine Junge wusste lange nichts von seiner Schwester. Stattdessen begann für ihn eine Odyssee durch Kinderheime und Pflegefamilien, bis ihn schließlich eine Lehrerfamilie adoptierte. Aber auch hier erlebte er nur Kälte und Distanz. Eine geplante Flucht als NVA-Soldat brach er im letzten Moment ab. Erst nach der Wende kann er seine leibliche Mutter in Baden-Württemberg ausfindig machen. Die Begegnung mit ihr und seinen acht Halbgeschwistern verläuft enttäuschend und bleibt die einzige.

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