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Feuilletonscout

Mehr als ekelige Insekten: "Fliegen". Eine Ausstellung im Naturkundemuseum Berlin

Mehr als ekelige Insekten: „Fliegen“. Eine Ausstellung im Naturkundemuseum Berlin

Mehr als ekelige Insekten: "Fliegen". Eine Ausstellung im Naturkundemuseum BerlinWir mögen Fliegen nicht wirklich. Sie brummen um uns herum, finden nie den Weg aus dem Fenster, übertragen Krankheiten, setzen sich auf Kadaver und Hundehaufen und hinterher auf unser Essen. Sie sind lästig und warum es sie gibt, erschließt sich uns nicht, auch wenn mindestens 134.000 Arten unsere Erde bevölkern, die ältesten noch älter als die Dinosaurier. Schon vor Jahrhunderten fand man in Zauber- und Rezeptbüchern Anleitungen, wie man sich gegen das ungeliebte Insekt wehren kann.

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Neu im Kino: „Der Junge Siyar“

Neu im Kino: „Der Junge Siyar“

Neu im Kino: „Der Junge Siyar“Siyar ist 16 Jahre alt, als er eine schwere Bürde übernehmen muss: Seine Schwester ist vor der geplanten Hochzeit geflohen, und im kurdischen Teil des Irak gilt ein solches Verhalten als Verletzung der Familienehre. Und da Siyar nach dem Tod des Vaters die Rolle des Familienoberhaupts übernehmen musste, ist er es nun, der seiner Schwester hinterherreist, um das Ansehen der Familie wieder herzustellen – durch einen Ehrenmord. Doch als Siyar in Istanbul das Straßenmädchen Evin kennenlernt, kommt sein Wertesystem ins Wanken. Die beiden reisen zusammen weiter, seine Odyssee führt das Paar über Griechenland, Deutschland und Norwegen. Jetzt treffen nicht nurWeiterlesen »Neu im Kino: „Der Junge Siyar“

Interview: Marcus Wiebusch über Homophobie im Fußball und "Konfetti"

Interview: Marcus Wiebusch über Homophobie im Fußball und „Konfetti“

Interview: Marcus Wiebusch über Homophobie im Fußball und "Konfetti"Marcus Wiebusch, Frontman von Kettcar, war und ist immer noch mit seinem ersten Soloalbum “Konfetti” auf Tournee (s. Feuilletonscout v. 29.4.2014). Im Interview mit dem Feuilletonscout spricht er über Homophobie im Fußball, die Erfahrungen aus der Arbeit an dem Album und warum ihm der Song “Der Tag wird kommen” persönlich so wichtig ist. Weiterlesen…

Tourdaten:
22.10. München, Ampere
23.10. Karlsruhe, Substage
24.10. CH – Aarau, Kiff
25.10. Dortmund, Westfalenhalle
26.10. Stuttgart, LKA Longhorn
28.10. Bielefeld, Forum
29.10. Hamburg, Markthalle
30.10. Hannover, Faust
31.10. Bremen, Schlachthof
01.11. Frankfurt, St. Peter
02.11. Köln, Gloria
03.11. A – Wien, Arena
04.11. Berlin, PostbahnhofWeiterlesen »Interview: Marcus Wiebusch über Homophobie im Fußball und „Konfetti“

Fotografie: "Walker Evans. Ein Lebenswerk." Ausstellung in Berlin

Fotografie: „Walker Evans. Ein Lebenswerk.“ Ausstellung in Berlin

Fotografie: "Walker Evans. Ein Lebenswerk." Ausstellung in BerlinEigentlich hatte Walker Evans Literatur studieren wollen. Doch 1928, als er 25 Jahre alt war, beschloss er, Fotograf zu werden. Als er im Auftrag der Farm Security Administration während der großen Depression durch die amerikanische Provinz reiste, dokumentierte Evans das harte Leben der Landbevölkerung. Kaum zehn Jahre später wurden sie bereits im New York Museum of Modern Art ausgestellt.

Kam im August 2012 endlich eine deutsche Ausgabe seiner Fotografien heraus, so sind seine eindringlichen Aufnahmen derzeit im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen.Weiterlesen »Fotografie: „Walker Evans. Ein Lebenswerk.“ Ausstellung in Berlin

Neu im Kino: „A most wanted man“

Neu im Kino: „A most wanted man“ mit Philip Seymour Hofman

Neu im Kino: „A most wanted man“Günther Bachmann (Philip Seymour Hoffman) ist ein Agent, der seine kleine Anti-Terror-Einheit in Hamburg eher im Verborgenen führt, bewegen sich seine Methoden doch in einer Grauzone, bei der die offiziellen Agenten lieber beide Augen zudrücken. Verzichten möchten sie auf den versoffenen Zyniker allerdings auch nicht. Als eines Tages der tschetschenische Flüchtling Karpov Anspruch auf das nicht ganz legal erworbene Vermögen seines verstorbenen Vaters erhebt, gerät die Agentenbranche in Bewegung: Bachmann glaubt, über Karpov an einen muslimischen Terror-Finanzier zu kommen, Bundesinnenministerium und CIA schalten sich ein und die engagierte Anwältin Annabel Richter möchte Karpov helfen und wird zur Kooperation gezwungen.Weiterlesen »Neu im Kino: „A most wanted man“ mit Philip Seymour Hofman

Ein Moment mit ... Leon Düvel von den "Gorillas"

Ein Moment mit … Leon Düvel von den „Gorillas“

Ein Moment mit ... Leon Düvel von den "Gorillas"
Foto: David Baltzer

Seit fast 20 Jahren machen „Die Gorillas“ Improvisationstheater (s. Feuilletonscout v. 20.8.2014), seit 2001 laden sie jährlich Impro-Theaterfreunde aus aller Welt ein, um beim IMPRO-Theaterfestival 10 Tage lang die Bühne rocken zu lassen. Im Gespräch mit dem Feuilletonscout erzählt Gorilla Leon Düvel darüber, warum man Impro-Theater macht und was man dabei über sich selbst lernt.

Feuilletonscout: Es gibt Schauspieler, die träumen davon, einmal Hamlet sein zu dürfen. Warum machen Sie Improvisationstheater?
Leon Düvel: Als ich vor vielen Jahren einige Theater-Inszenierungen, z.B. den vierstündigen Kirschgarten in der Schaubühne gesehen habe, habe ich aufgehört, davon zu träumen. Das war viel zu lang, verkopft und wenig unterhaltsam. Mein Weg ging schon vorher zum Entertainment, zum Variete und zur Comedy. Heute ist das Improvisations-Theater eine schöne Verknüpfung von beidem. Ich mache Impro-Theater, weil es auf die Zusammenarbeit ankommt.Weiterlesen »Ein Moment mit … Leon Düvel von den „Gorillas“

Musik: Anna Prohaska „Behind the Lines – Kriegslieder”

Musik: Anna Prohaska „Behind the Lines – Kriegslieder”

Musik: Anna Prohaska „Behind the Lines – Kriegslieder”Sie singt Mozart, Britten, Händel, Bizet, Berg, Ligeti, Zimmermann. Singt in London oder bei den Salzburger Festspielen. Festlegen möchte sich Anna Prohaska, Koloratursopranistin und von einigen Unverbesserlichen schon als neue Anna Netrebko gefeiert, nicht. Und jetzt das: Rechtzeitig zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs erscheint ihre neue CD. „Behind the Lines“ heißt sie, und es sind Kriegslieder. Weiterlesen »Musik: Anna Prohaska „Behind the Lines – Kriegslieder”