Ein rasanter Roadtrip
Josephine Ehlerts bezaubernder Debüt-Roman „Abtauchen“ oszilliert zwischen expliziter sexueller Darstellung und hintergründiger Reflexion. Rezension von Ronald Klein.
Josephine Ehlerts bezaubernder Debüt-Roman „Abtauchen“ oszilliert zwischen expliziter sexueller Darstellung und hintergründiger Reflexion. Rezension von Ronald Klein.
Wien um 1900 – eine glanzvolle Metropole, aus der Namen wie Otto Wagner, Kaiser Franz Joseph, Hugo von Hofmannsthal und Arnold Schönberg leuchten. Die soziale Unterseite gehört dazu: Armut, Prostitution, Verbrechen
Rezension von Martin Schmidt.
Mit einer biographischen Würdigung Hokusais nehmen sich der Autor Francesco Matteuzzi und der Zeichner Giuseppe Latanza einen Künstler vor, dessen Leben und Wirken legendenumwoben sind. Der Farbholzschnitt der Großen Welle von Kanagawa, mit dem er seine Folge der 36 Ansichten des Berges Fuji beginnen lässt, ist eines der bekanntesten…
Rezension von Barbara Hoppe.
In „Verhängnis“ ist es ein Pamphlet, das Ludwig den Vierzehnten, den Sonnenkönig, und seine Mätressenwirtschaft am Hof von Versailles diffamiert. Der König zürnt und verfügt, den oder die Urheber des Flugblatts mit dem Tod zu bestrafen. Im Buchbindermilieu…
Rezension von Barbara Hoppe.
Es war ein Traumpaar, das sich 1953 zusammenfand: Die 24-jährige Audrey Hepburn und der zwei Jahre ältere Hubert de Givenchy. Sie drehte gerade mit Gregory Peck „Sabrina“, er war bereits ein gefeierter Modemacher. Als ihn die Anfrage erreichte, ob er nicht die Filmgarderobe von „Miss Hepburn“ entwerfen wolle, war er begeistert, denn schließlich bewunderte…
Rezension von Barbara Hoppe. Vorsichtshalber steht am Anfang dieses kleinen, aber feinen Romans schon einmal, was alles nicht passiert: „Es wird keinen Mord geben, keine Leichen, kein Monster, keinen Unfall, keine abgefrorenen Nasen oder Zehen.“ Und noch so vieles andere wird nicht passieren. Keiner wird… Weiterlesen »Arezu Weitholz fährt tragikomisch bis „Beinahe Alaska“
Mieko Kawakami legt mit Natsu Monogatari eine psychologische Sozialstudie in Romanform über das Leben von Frauen unter der täuschenden Oberfläche des kapitalistischen Japans vor. In seiner Rezension…
Abheben mit Dana Ranga: In ihrem neuen Gedichtband Cosmos! führt uns die Dichterin an die Grenzen unserer Welt und weist uns zugleich einen neuen Weg in ihr Werk. Ihre Poesie, so zeigt Stephan Reimertz in seiner Rezension, schlägt diesmal die Brücke zu ihren bekannten Filmen. Ein avantgardistisches Gesamtwerk von hohem Rang gewinnt weiter an Kontur.