Zum Inhalt springen

Literatur

Literatur: „Als die Karpfen fliegen lernten“ von Xifan Yang

Literatur: „Als die Karpfen fliegen lernten“ von Xifan YangHeute ist Herr Peng sehr alt. So um die 80. Aber das war natürlich nicht immer so. Als er noch jung war, schrieb er in sein Tagebuch, was er dachte. Und das brachte ihm Zwangsarbeit auf einem Berg ein, die er mit Hilfe selbstkomponierter Musik überstand. Irgendwann war er wieder in Freiheit. Die Jahrzehnte seines Lebens umfassen die Zeitspanne von Maos Herrschaft über die Öffnung unter Deng Xiaoping bis hin zur Gegenwart, in der Herr Peng in hohem Alter fast noch in Chinas größter Castingshow gelandet wäre.

Xifan Yang ist die Enkelin von Herrn Peng. Die wechselvolle Geschichte ihres Großvaters, aber auch die ihrer Eltern, Onkel und Tanten, einer ganz normalen chinesischen Weiterlesen »Literatur: „Als die Karpfen fliegen lernten“ von Xifan Yang

Fotografie: Stefan Bogner „Epic. Straßen Islands“

Fotografie: Stefan Bogner „Epic. Straßen Islands“

Fotografie: Stefan Bogner „Epic. Straßen Islands“Einsam ist es hier, auf Island. Auf 40 Quadratkilometern stehen kaum mehr als fünf Häuser. Auch wenn Reykjavik ein kreativ-kulturelles Zentrum ist, das weit über Island hinausstrahlt, so ist der Rest des Landes karge, raue Landschaft. Und doch – die Spuren der Zivilisation finden sich auch hier in Form von Straßen. Endlos lang schlängeln sie sich über Schotter, Wiesen und Hänge, an Bergen vorbei in die Unendlichkeit der Weite.

Der Münchner Fotograf Stefan Bogner landete mit „Escapes. Traumrouten der Alpen“ 2012 einen Überraschungserfolg. In seinem neuen Bildband nimmt er den Zuschauer mit auf eine einsame Reise durch Island.Weiterlesen »Fotografie: Stefan Bogner „Epic. Straßen Islands“

45 Sekunden mit … Theodor Storm (1817 – 1888) zu Ostern

Ostern am Meer Es war daheim auf unserm Meeresdeich. Ich ließ den Blick am Horizonte gleiten. Zu mir herüber scholl verheißungsreich mit vollem Klang das Osterglockenläuten. Wie brennend Silber funkelte das Meer. Die Inseln schwammen auf dem hohen Spiegel, die Möwen schossen blendend hin und… Weiterlesen »45 Sekunden mit … Theodor Storm (1817 – 1888) zu Ostern

Literatur: "Afghanistans verborgene Töchter. Wenn Mädchen als Söhne aufwachsen."

Literatur: „Afghanistans verborgene Töchter. Wenn Mädchen als Söhne aufwachsen.“

Literatur: "Afghanistans verborgene Töchter. Wenn Mädchen als Söhne aufwachsen."In Afghanistan dürfen Frauen nicht alleine vor die Tür: Nicht spazieren gehen, nicht einkaufen, nicht arbeiten, nicht zum Arzt, geschweige denn ausgehen, Mädchen dürfen nicht draußen spielen und herumtollen – es sei denn, ein männliches Wesen aus der Familie ist dabei. Und da reicht es schon, wenn es der kleine Sohn oder Bruder ist, damit sich Mutter und Schwester frei bewegen können. Hat eine Familie also nur Töchter, dann hat die Frau meist zwei Probleme: Zum einen wird sie geächtet, weil sie sich nicht stark genug einen Jungen gewünscht hat, und zum anderen können sich sie und ihre Töchter nur im geschlossenen Haus aufhalten.Weiterlesen »Literatur: „Afghanistans verborgene Töchter. Wenn Mädchen als Söhne aufwachsen.“

Literatur: „Libertalia. Die utopische Piratenrepublik“ von Daniel Defoe

Literatur: „Libertalia. Die utopische Piratenrepublik“ von Daniel Defoe

Literatur: „Libertalia. Die utopische Piratenrepublik“ von Daniel Defoe„Der rote Korsar“ à la Burt Lancaster und Klaus Störtebecker, der seine Mannen noch im Tod heldenhaft zu retten versucht – zwischen diesen beiden Polen bewegen sich unsere Vorstellungen vom Piratentum. Irgendwie sind sie cool, wie sie so frei und wild über die Meere segeln, aber auch brutal und alles andere als zimperlich, wenn es darum ging, Beute zu machen. Ein Schrecken der ehrbaren Kaufleute, die ein ums andere Mal ihre Handelsware in den Weiten der Meere an die Banditen verloren.

Piraten und Demokratie

Weit weniger bekannt ist, dass die Freibeuter viel fortschrittlicher waren als die Gesesllschaft, die sie verdammte. Piraten hielten demokratische Versammlungen ab, teilten die Beute, nahmen Frauen und entlaufene Sklaven auf.Weiterlesen »Literatur: „Libertalia. Die utopische Piratenrepublik“ von Daniel Defoe

Literatur und Krimi-Lesung: Norbert Horst: „Mädchenware“

Literatur und Krimi-Lesung: Norbert Horst: „Mädchenware“

Literatur und Krimi-Lesung: Norbert Horst: „Mädchenware“Der Steiger ist wieder da (vgl. Feuilletonscout v. 14.10.2011). Und dieses Mal wird es persönlich. Thomas Adam, wie er eigentlich heißt, ist Polizist und berufsmüde. In seinem zweiten Fall wird bei einer Schießerei in einem Dortmunder Bordell nicht nur eine Prostituierte erschossen und eine weitere verletzt, auch die hochkarätigen Gäste geben sich ausgesprochen zugeknöpft. Die Zuhälter samt der Verletzten sind natürlich verschwunden. Die Ermittlungen geraten ins Stocken. Doch Steiger hat sich festgebissen. Denn schließlich wurde auch seine Freundin Eva bei dem Überfall schwer verletzt.

Norbert Horst ist Kriminalkommissar. Viele Jahre arbeitete er im Bereich Wirtschaftskriminalität und in diversen Mordkommissionen.Weiterlesen »Literatur und Krimi-Lesung: Norbert Horst: „Mädchenware“

Literatur und Kunst: „Lob des Landlebens“

Literatur und Kunst: „Lob des Landlebens“

Literatur und Kunst: „Lob des Landlebens“Das Landleben als Sinnbild für Ursprünglichkeit, für ein Leben im Rhythmus der Jahreszeiten, in gesunder Luft, idyllischer Umgebung, friedvoll und harmonisch. Dies sind Bilder, die nicht erst seit dem jüngsten Boom in Hochglanzmagazinen existieren. Schon die Antike lobte die Vorzüge des Landlebens, an anderer Stelle finden sich aber auch durchaus parodistische Einlagen über Landeier und solche, die es werden wollen.

Vom Traum bis zur Realität des Leben jenseits der Städte vereint der Bildband „Lob des Landlebens“ in Texten und Bildern von Goethe über Neo Rauch, Ludwig Anzengruber und Lyonel Feininger bis zu Eduard Mörike und Marianne von Werefkin ein umfangreiches Spektrum Weiterlesen »Literatur und Kunst: „Lob des Landlebens“