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Literatur

Literatur und Kunst: „Lob des Landlebens“

Literatur und Kunst: „Lob des Landlebens“

Literatur und Kunst: „Lob des Landlebens“Das Landleben als Sinnbild für Ursprünglichkeit, für ein Leben im Rhythmus der Jahreszeiten, in gesunder Luft, idyllischer Umgebung, friedvoll und harmonisch. Dies sind Bilder, die nicht erst seit dem jüngsten Boom in Hochglanzmagazinen existieren. Schon die Antike lobte die Vorzüge des Landlebens, an anderer Stelle finden sich aber auch durchaus parodistische Einlagen über Landeier und solche, die es werden wollen.

Vom Traum bis zur Realität des Leben jenseits der Städte vereint der Bildband „Lob des Landlebens“ in Texten und Bildern von Goethe über Neo Rauch, Ludwig Anzengruber und Lyonel Feininger bis zu Eduard Mörike und Marianne von Werefkin ein umfangreiches Spektrum Weiterlesen »Literatur und Kunst: „Lob des Landlebens“

Krimi und Lesung: Tom Wolf „Märkisches Blut“

Krimi und Lesung: Tom Wolf „Märkisches Blut“

Krimi und Lesung: Tom Wolf „Märkisches Blut“Mord in der Prignitz. Auf einem brandenburgischen Öko-Bauernhof liegen zwei Leichen: Die tote Lore Preuß soll erst ihren Mann und dann sich selbst erschossen haben. Kriminalhauptmeister a.D. Leo Pauluth, bekennender Gegner von Großstädtern, die aufs Land ziehen, kann den Tathergang nicht glauben. Und beginnt – nun als Privatdetektiv – der Sache auf den Grund zu gehen.Weiterlesen »Krimi und Lesung: Tom Wolf „Märkisches Blut“

Literatur: Alain Mabanckou „Morgen werde ich zwanzig“

Literatur: Alain Mabanckou „Morgen werde ich zwanzig“. Eine Geschichte aus dem Kongo der siebziger Jahre

Literatur: Alain Mabanckou „Morgen werde ich zwanzig“Geboren wurde Alain Mabanckou in Pointe-Noire, einer Hafenstadt mit fast einer Million Einwohnern in der Republik Kongo. Inzwischen lebt er als Professor für frankophone Literatur in Kalifornien. Dazwischen liegt eine Karriere, die ihn Dank eines Stipendiums von Brazzaville nach Paris führte, wo er Wirtschaftsrecht studierte und anschließend in einem Konzern zehn Jahre lang als juristischer Berater arbeitete, bis er 2002 in die USA ging und die Hochschulkarriere begann.

Bereits seit den neunziger Jahren ist Mabanckou als Schriftsteller tätig. Sein Debütroman „Bleu-Blanc-Rouge“ erhielt 1998 den Grand Prix littéraire de l’Afrique noire. Weitere Romane folgten, aber erst 2009 lag die erste deutsche Übersetzung vor, und zwar des siebten Romans von Alain Mabanckou „Black Bazar“.Weiterlesen »Literatur: Alain Mabanckou „Morgen werde ich zwanzig“. Eine Geschichte aus dem Kongo der siebziger Jahre

Eine Minute und 14 Sekunden mit .... Erich Kästner (1899 – 1974) im dreizehnten Monat

Eine Minute und 6 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im Februar

Eine Minute und 6 Sekunden mit ... Erich Kästner (1899 – 1974) im FebruarDer Februar

Nordwind bläst. Und Südwind weht.
Und es schneit. Und taut. Und schneit.
Und indes die Zeit vergeht
bleibt ja doch nur eins: die Zeit.

Pünktlich holt sie aus der Truhe
falschen Bart und goldnen Kram.
Pünktlich sperrt sie in die Truhe
Sorgenkleid und falsche Scham.Weiterlesen »Eine Minute und 6 Sekunden mit … Erich Kästner (1899 – 1974) im Februar

Literatur: Krimidebüt von Orkun Ertener „Lebt“

Literatur: Krimidebüt von Orkun Ertener „Lebt“

Literatur: Krimidebüt von Orkun Ertener „Lebt“Bekannt geworden ist Orkun Ertener als Drehbuchschreiber für die von ihm entwickelte Fernsehserie „KDD – Kriminaldauerdienst“, für die er auch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Nun legt der Autor mit „Lebt“ sein Kriminalroman-Debüt vor.

Darin wird Ghostwriter Can Evinman unvermittelt mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Bei seiner Arbeit an der Biographie der berühmten Schauspielerin Anna Roth stellen die beiden fest, dass der Unfall, bei dem Cans Eltern vor 35 Jahren starben, offensichtlich ein Verbrechen war. Ein Verbrechen, das auch in Annas Familie Spuren hinterlassen hat. Als sich die beiden auf die Suche machen, das Rätsel zu lösen, stoßen sie in Thessaloniki auf die Spuren einer uralten Geschichte um die Dönme, einer kleinen jüdischen Gemeinschaft, die zum Islam übertrat. Weiterlesen »Literatur: Krimidebüt von Orkun Ertener „Lebt“

19 Sekunden mit... Christian Morgenstern (1871-1914) und der Liebe zum Valentinstag

19 Sekunden mit… Christian Morgenstern (1871-1914) und der Liebe zum Valentinstag

Diese Rose von heimlichen Küssen schwer Diese Rose von heimlichen Küssen schwer: Sieh, das ist unsre Liebe. Unsre Hände reichen sie hin und her, unsre Lippen bedecken sie mehr und mehr mit Worten und Küssen sehnsuchtsschwer, unsre Seelen grüßen sich hin und her – wie… Weiterlesen »19 Sekunden mit… Christian Morgenstern (1871-1914) und der Liebe zum Valentinstag

Biographie zum 200. Todesjahr von Matthias Claudius

Biographie zum 200. Todesjahr von Matthias ClaudiusWer kennt nicht „Der Mond ist aufgegangen“?
Matthias Claudius (1740 – 1815) war sowohl in verwaltenden Tätigkeiten, die ihm ein Einkommen brachten, als auch in der Literatur und dem Journalismus zu Hause, wobei letzteren seine Leidenschaft gehörte. In Holstein als Sohn eines Pastors geboren und über die Mutter mit Johannes Brahms und Theodor Storm verwandt, begann Matthias Claudius zunächst Theologie zu studieren und wechselte dann zu den Rechts- und Verwaltungswissenschaften. Als Sekretär des Grafen Ulrich Adolph von Holstein kam er nach Kopenhagen, wo er Friedrich Gottlieb Klopstock kennenlernte, was Matthias Claudius literarisch maßgeblich prägte. Zurück in Deutschland,Weiterlesen »Biographie zum 200. Todesjahr von Matthias Claudius