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Literatur

Krimi nach einer wahren Begebenheit: „Spur 24“ von Wolfgang Kaes

Krimi nach einer wahren Begebenheit: „Spur 24“ von Wolfgang Kaes

Krimi nach einer wahren Begebenheit: „Spur 24“ von Wolfgang KaesNach 31 Jahren steiler Journalistin-Karriere ist Ellen Rausch am Ende. Damals hatte sie das kleine Lärchtal in der Eifel verlassen, jetzt kehrt sie zurück und greift nach der letzten beruflichen Chance, die sich ihr bietet: Eine Stelle als Lokalreporterin beim Eifel-Kurier. Keine Politskandale mehr, dafür Schützenfeste. Bis eine Frau für tot erklärt werden soll, die vor Jahren verschwunden ist. Ellen stutzt: Kann ein Mensch in einem so kleinen Ort einfach verschwinden?

Wolfgang Kaes, 1958 in der Eifel-Kleinstadt Mayen in der Nähe des Nürburgrings geboren, hatte die Wahl, zur Polizei zu gehen oder die journalistische Laufbahn einzuschlagen. Schließlich wurde er Polizeireporter für den Kölner Stadt-Anzeiger. Reportagen für diverse Magazine und Zeitungen folgten, Weiterlesen »Krimi nach einer wahren Begebenheit: „Spur 24“ von Wolfgang Kaes

Literatur: Ian McEwan „Kindeswohl“

Literatur: Ian McEwan „Kindeswohl“Fiona Maye ist 59 Jahre alt, seit mehr als 30 Jahren mit Jack, einem Geschichtsprofessor verheiratet, empört-wütend, als dieser ihre eheliche Erlaubnis haben möchte, eine Affäre mit einer jungen Frau zu beginnen, und sie ist angesehene Familienrichterin am High Court in London. In dieser Funktion hat sie täglich mit Scheidungen, Sorgerecht und Kindeswohl-Entscheidungen zu tun, die es durchaus in sich haben können – so bei der Frage, ob siamesische Zwillinge getrennt werden sollen, auch wenn ein Kind dabei sterben wird oder ob zwei jüdische Mädchen höhere Bildung genießen dürfen, obwohl der orthodoxe Vater dagegen ist.
Und in Sachen Kindeswohl steht Fiona ausgerechnet jetzt vor einer eiligen Angelegenheit: Der 17-jährige an Leukämie erkrankte Adam und seine Familie verweigern Weiterlesen »Literatur: Ian McEwan „Kindeswohl“

Literatur: Tomas Espedal "Wider die Natur"

Literatur: Tomas Espedal „Wider die Natur“

Literatur: Tomas Espedal "Wider die Natur"Er ist 48 Jahre alt, sie könnte seine Tochter sein. In einer Silvesternacht geben sie sich aneinander leidenschaftlich in der Bibliothek der Gastgeber hin, während nebenan die Party tobt. Was bleibt nach dieser Nacht ist der grandiose Liebesschmerz. Denn für die junge Frau ist die Beziehung nur eine kleine Episode, die sie nach zwei Jahren abrupt beendet. Für ihn jedoch ist sie nicht nur literarische Inspiration, sondern auch leidenschaftliche Liebe. In seiner Trauer zieht er sich zurück und beginnt zu schreiben. Über die drei Lieben in seinem Leben: Aus der Jugend, noch im Arbeitermilieu verhaftend, die Schauspielerin, mit der er um die halbe Welt reiste, bis sie starb und mit der er eine Tochter hat und schließlich die junge Frau aus der Bibliothek. Weiterlesen »Literatur: Tomas Espedal „Wider die Natur“

Feuilletonscout empfiehlt “Ein Frühling in Jerusalem” von Wolfgang Büscher

!Tipp: “Ein Frühling in Jerusalem” von Wolfgang Büscher

 Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt “Ein Frühling in Jerusalem” von Wolfgang BüscherNormalerweise wandert Wolfgang Büscher: einmal an den Außengrenzen von Deutschland entlang, quer durch Amerika (vgl. Feuilletonscout v. 17.5.2011) oder von Berlin nach Moskau, ein Marsch, der ihn durch sein Buch „Berlin-Moskau“ (vgl. Feuilletonscout v. 28.8.2012) im Jahr 2004 schlagartig bekannt machte.

Nun also Israel, genauer, Jerusalem. Wandern kann man hier nicht. Das Land ist viel zu klein. Aber man kann verweilen, umherwandeln, beobachten – und darüber schreiben. Wolfgang Büscher blieb einen Frühling lang in Jerusalem, zuerst in einem kargen arabischen Hostel, später etwas komfortabler in einem griechischen Konvent.

In den rund zwei Monaten durchstreift er die StadtWeiterlesen »!Tipp: “Ein Frühling in Jerusalem” von Wolfgang Büscher

Fotografie: „Wasser. Entdeckung des Blauen Planeten“

Fotografie: „Wasser. Entdeckung des Blauen Planeten“

Fotografie: „Wasser. Entdeckung des Blauen Planeten“Wasser. Grundlage alles Lebens auf unserer Erde. Als Gletscher oder Schneeflocke, als Regen oder tosende Gischt, als lieblicher See oder in der Weite der Ozeane: Das Wasser bahnt sich seinen Weg durch die Erde, formt sie, beeinflusst menschliches und tierisches Siedlungsverhalten, bestimmt, wo Industrielandschaften entstehen.Weiterlesen »Fotografie: „Wasser. Entdeckung des Blauen Planeten“

Feuilletonscout wünscht allen Lesern ein gesundes und fröhliches neues Jahr mit Hanns Freiherr von Gumppenberg (1866 – 1928)

Feuilletonscout wünscht allen Lesern ein gesundes und fröhliches neues Jahr mit Hanns Freiherr von Gumppenberg (1866 – 1928)

Ein Jahr ist nichts, wenn man’s verputzt, ein Jahr ist viel, wenn man es nutzt. Ein Jahr ist nichts; wenn man’s verflacht; ein Jahr war viel, wenn man es ganz durchdacht. Ein Jahr war viel, wenn man es ganz gelebt; in eigenem Sinn genossen und… Weiterlesen »Feuilletonscout wünscht allen Lesern ein gesundes und fröhliches neues Jahr mit Hanns Freiherr von Gumppenberg (1866 – 1928)

Musik: Marianne Faithfull „Give my Love to London“. Feuilletonscout gratuliert gleich aus zwei Anlässen

Als Marianne Faithfulls Karriere begann, war sie 18 Jahre alt und landete mit dem von Mick Jagger und Keith Richards komponierten Lied „As tears go by“ einen Hit.

 

Das war vor 50 Jahren, und nach diesem Jahr 1964 und einigen erfolgreichen Singles machte Marianne Faithfull vor allem Schlagzeilen wegen ihrer Beziehung zu Mick Jagger, einigen gescheiterten Ehen undWeiterlesen »Musik: Marianne Faithfull „Give my Love to London“. Feuilletonscout gratuliert gleich aus zwei Anlässen

Literatur und Lesung: Franz Dobler „Ein Bulle im Zug“

Literatur und Lesung: Franz Dobler „Ein Bulle im Zug“Nachdem Robert Fallner bei einem Einsatz einen jungen Kriminellen erschossen hat, verfolgt ihn der Gedanke an den Toten. Was genau geschehen war, kann keiner mehr sagen. Ob Notwehr oder nicht, wo die Waffe des Jungen geblieben ist, niemand kann sich erinnern. Die Psychologin rät Fallner, eine Pause einzulegen. Und der muss einfach mal raus aus München. Mit einer Bahncard 100 erfüllt er sich einen Lebenstraum und steigt in den Zug, um eine ziellose Reise quer durch Deutschland zu beginnen, bei der er nicht nur den toten Jungen abschütteln, sondern auch einen Serienmörder dingfest machen will, der immer in Bahnhofsnähe mordet.Weiterlesen »Literatur und Lesung: Franz Dobler „Ein Bulle im Zug“