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Stephan Reimertz

salzburger festspiele bei nacht

Salzburger Festspiele: Die Wiederkehr des Dionysos nach strengen Gesetzen

  Als »Opera seria mit Intermezzo in einem Akt« bezeichnete Hans Werner Henze 1966 sein Werk Die Bassariden, dessen Libretto W. H. Auden und Chester Kallman nach den Bakchen des Euripides zimmerten. Kent Nagano und die Wiener Philharmoniker brachten die Oper nun an den Ort… Weiterlesen »Salzburger Festspiele: Die Wiederkehr des Dionysos nach strengen Gesetzen

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Salzburger Festspiele: Aida Garifullina und Plácido Domingo fischen Perlen

    Die konzertante Aufführung der Pêcheurs de Perles von Georges Bizet ist einer der musikalischen Höhepunkte der diesjährigen Salzburger Festspiele. Ein altgedienter spanischer Tenor und eine blutjunge russische Diva versetzten das Publikum in Trance. Von Stephan Reimertz. Als Napoléon III. das Neue Paris anlegen ließ,… Weiterlesen »Salzburger Festspiele: Aida Garifullina und Plácido Domingo fischen Perlen

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Salzburger Festspiele: Die Dame sticht

  Pique Dame von Tschaikowsky in der Inszenierung von Hans Neuenfels besticht durch präzise ausgearbeitete Personenregie und überzeugende szenische Einfälle. Mariss Jansons dirigiert die hochkultiviert musizierenden Wiener Philharmoniker. Von Stephan Reimertz. Ein Mann verliebt sich in die mit einem reichen Nebenbuhler verlobte Frau. Da er… Weiterlesen »Salzburger Festspiele: Die Dame sticht

richard wagner porträt

Bayreuther Festspiele: Plácido Domingo und Frank Castorf – eine Berührung der Sphären

Der internationale Opernstar und der Held des bebrillten Lederjackenmilieus aus Berlin-Ost – kann das gutgehen? Richard Wagner brachte die beiden Künstler bei den Bayreuther Festspielen in der Walküre zusammen. Das Ergebnis war sehr speziell. Von Stephan Reimertz.  Frank Castorf ist dafür bekannt, wie ausufernd seine Goethe-,… Weiterlesen »Bayreuther Festspiele: Plácido Domingo und Frank Castorf – eine Berührung der Sphären

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Bayreuther Festspiele: Isolde ist wiederauferstanden und heißt jetzt Petra Lang

  In der Bayreuther Wiederaufnahme von Katharina Wagners Inszenierung von Tristan und Isolde sticht die weibliche Titelparte mit Stimme und Ausstrahlung hervor. Christian Thielemann und das Festspielorchester begeistern mit einer hochdifferenzierten musikalischen Interpretation eines der Meilensteine der Musikgeschichte. Von Stephan Reimertz. Isolde: (wild vor sich… Weiterlesen »Bayreuther Festspiele: Isolde ist wiederauferstanden und heißt jetzt Petra Lang

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Bayreuther Festspiele: Der vielfliegende Holländer

  In ihrem sechsten Jahr hat die konsequent systemkritische Inszenierung von Jan Philipp Gloger noch an Bedeutung gewonnen. John Lundgren gibt die Titelpartie als innerlich entleerter Manager. Christoph Hetzer spiegelt in seinem Bühnenbild unsere sinnlose Welt von Produktion und Konsum. Axel Kober leitet das zu… Weiterlesen »Bayreuther Festspiele: Der vielfliegende Holländer

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Bayreuther Festspiele: „Die Meistersinger von Nürnberg“ – Abgesang auf die Utopie bürgerlicher Kunst

  Richard Wagners Oper Die Meistersinger von Nürnberg ist ein Ding der Unmöglichkeit. Eine tragikomische Opernhandlung, die im sechzehnten Jahrhundert spielt, komponiert in komplexer und anspruchsvoller symphonischer Großform mit eingestreuten Liedern. Philippe Jordan, Musikdirektor der Pariser Oper, macht in Bayreuth das Unmögliche wahr. Die manieristisch-postmodern-pseudointellektuelle… Weiterlesen »Bayreuther Festspiele: „Die Meistersinger von Nürnberg“ – Abgesang auf die Utopie bürgerlicher Kunst

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Bayreuther Festspiele: „Parsifal“ – die ganz konkrete Erlösung

   Auch im dritten Jahr beweist der Bayreuther Parsifal in der Regie von Uwe Eric Laufenberg seine Resilienz. Der Regisseur überzeugt mit durchgreifendem künstlerischem Ernst und präziser Durcharbeitung. Am Pult steht dabei zum ersten Mal Semyon Bychkov, einer der besten Wagner-Dirigenten unserer Zeit. Um die… Weiterlesen »Bayreuther Festspiele: „Parsifal“ – die ganz konkrete Erlösung