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Neu im Kino: „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ mit Maria Furtwängler

Neu im Kino: „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ mit Maria Furtwängler

Dorothea Nagel reist in den Nahen Osten, um eine Charity Gala zu organisieren. Sie ist Fundraiserin und sammelt nicht nur Spendengelder für die UN-Flüchtlingshilfe, sondern soll auch im Auftrag eines Londoner Colleges geeignete Stipendiatinnen unter den geflüchteten Frauen finden. Doch am Zielort angekommen, steht die… Weiterlesen »Neu im Kino: „Das Wetter in geschlossenen Räumen“ mit Maria Furtwängler

Kunst: Britta Thie mit ihrer ersten Einzelausstellung in Göttingen

Digitale Kunst: Britta Thie mit ihrer ersten Einzelausstellung in Göttingen

Ihre Erscheinung hat etwas Durchsichtiges: Britta Thie ist schlank, mit schmalem Gesicht, sehr hellhäutig und ihre Wandelbarkeit irritiert. 1987 in Minden geboren, absolvierte die junge Künstlerin ihre Ausbildung in Münster, Berlin und New York. 2013 beendete sie die Meisterklasse unter Prof. Hito Steyerl an der… Weiterlesen »Digitale Kunst: Britta Thie mit ihrer ersten Einzelausstellung in Göttingen

Im Stil der Nouvelle Vague: neu im Kino „Im Schatten der Frauen“

Im Stil der Nouvelle Vague: neu im Kino „Im Schatten der Frauen“

Im Stil der Nouvelle Vague: neu im Kino „Im Schatten der Frauen“Pierre und Manon sind ein Paar. Doch während er sich als erfolgloser Dokumentarfilmer abmüht und mit seinem Leben immer unzufriedener wird, scheint sich Manon mit der Schlichtheit ihres Daseins abgefunden zu haben. Als Pierre auf Elisabeth trifft, macht sie ihm Avancen und schmeichelt damit seinem angeknacksten Selbstbewusstsein. Sie beginnen eine leidenschaftliche Affäre. Manon aufgeben kann und will Pierre jedoch nicht. Doch dann findet Elisabeth heraus, dass auch Manon eine geheime Beziehung hat. Und was Pierre für sich für selbstverständlich hält, kann er seiner Frau nicht verzeihen.Weiterlesen »Im Stil der Nouvelle Vague: neu im Kino „Im Schatten der Frauen“

Musik: Dmitry Masleev, Gewinner des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs, mit Klavierkonzerten erstmals in Deutschland

Musik: Dmitry Masleev, Gewinner des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs, mit Klavierkonzerten erstmals in Deutschland

Dmitry Masleev, 1988 im russischen Ulan-Ude geboren, schloss sein Studium zwar erst 2014 ab, doch in den vergangenen Jahren spielte er bereits rund um die Welt. Daneben ist er Solo-Pianist beim Philharmonischen Orchester Moskau. Nachdem er 2015 den wichtigen Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb gewonnen hatte, feierten die… Weiterlesen »Musik: Dmitry Masleev, Gewinner des Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerbs, mit Klavierkonzerten erstmals in Deutschland

Neu im Kino: „The Hateful 8“ von Quentin Tarantino

Neu im Kino: „The Hateful 8“ von Quentin Tarantino

Neu im Kino: „The Hateful 8“ von Quentin TarantinoEs ist kalt in Wyoming in einem Winter einige Jahre nach dem Bürgerkrieg. Durch die Schneewüste stapft ein Mann, im Schlepptau drei Leichen. Marquis Warren (Samuel L. Jackson) ist Kopfgeldjäger und weil sich ein Schneesturm ankündigt, hält er eine Kutsche an, die sich mühsam ihren Weg bahnt. Darin sitzen bereits John Ruth (Kurt Russell), seines Zeichens ebenfalls Kopfgeldjäger, mit seiner Gefangenen Daisy (Jennifer Jason Leigh) sowie Südstaaten-Deserteur Chris Mannix (Walton Goggins). Der Blizzard zwingt die Reisegruppe, in einer Hütte anzuhalten. Dort suchen schon der Mexikaner Bob (Demian Bichir), der undurchsichtige Oswaldo Mobray (Tim Roth), der Cowboy Joe Gage (Michael Madsen) und der in die Jahre gekommene Südstaaten-General Sanford Smithers (Bruce Dern) Zuflucht vor dem Wetter.

Wird zunächst noch viel geredet, wachsen die Weiterlesen »Neu im Kino: „The Hateful 8“ von Quentin Tarantino

Literatur: „Michail Ossorgin: Eine Straße in Moskau“

Literatur: „Michail Ossorgin: Eine Straße in Moskau“

Michail Ossorgin_Eine Straße in Moskau„Eine Straße in Moskau“, das ist die Siwzev Wrazhek, eine kleine, ruhige Passage im Zentrum der russischen Hauptstadt. Und eine Adresse, die in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine begehrte Wohnlage für Literaten war: Tolstoi lebte hier, ebenso wie die Dichterin Marina Zwetajewa. Szenen in Pasternaks „Dr. Schiwago“ spielen ebenfalls in der kaum 40 Häuser umfassenden Gasse.

Im Roman von Michail Ossorgin begegnet der Leser dem alten Ornithologen Prof. Iwan Alexandrowitsch und seiner Enkelin Tanja. In ihrem Haus in der Siwzev Wrazhek wird gelebt und geliebt, finden Teegesellschaften und Hauskonzerte statt. Doch beginnt der Roman 1914 und das Grauen des Ersten Weltkriegs zerstört die bürgerliche Idylle. Schon bald muss jeder sehen, wie er mit Krieg, Revolution und Bürgerkrieg zurechtkommt: die einen passen sich an, andere begehen Selbstmord oder werden verhaftet und hingerichtet, wieder andere machen Karriere. Der Professor muss Bücher versetzen, um zu überleben. Und als er und seine Enkelin 1920 schließlich ein lang entbehrtes Brötchen in den Händen halten, teilen sie es feierlich und genießen das kleine Festmahl.Weiterlesen »Literatur: „Michail Ossorgin: Eine Straße in Moskau“

„Tod in Neapel“. Eine feine Sonderausstellung zum Tode Heinrich Schliemanns vor 125 Jahren

„Tod in Neapel“. Eine feine Sonderausstellung zum Tode Heinrich Schliemanns vor 125 Jahren

Feuilletonscout-Rezension

„Tod in Neapel“. Eine feine Sonderausstellung zum Tode Heinrich Schliemanns vor 125 Jahren
„Tod in Neapel“, Illustration von Frank Nikol © Frank Nikol

Exzentrisch war er, und sicherlich auch außergewöhnlich intelligent. Als Heinrich Schliemann 1846 mit 24 Jahren in St. Petersburg seine eigene Firma eröffnete, dauerte es kaum zehn Jahre, in denen ihn der Handel mit Kolonialwaren, Genussmitteln, Industrie- und Munitionsrohstoffen während des Krimkriegs sowie geschickte Investitionen in amerikanische Eisenbahnprojekte zum Millionär machten.

Sein Wohlstand garantierte ihm fortan eine gewisse Unabhängigkeit. Ab 1864 widmete er sich schließlich nur noch seiner Leidenschaft, der archäologischen Forschung und der Suche nach der Stadt Troja aus Homers „Ilias“. Sogar sein Privatleben krempelte er um: Von seiner russischen FrauWeiterlesen »„Tod in Neapel“. Eine feine Sonderausstellung zum Tode Heinrich Schliemanns vor 125 Jahren

Neu im Kino: „Alaaf you“. Der Kölner Karneval im Film

Neu im Kino: „Alaaf you“. Der Kölner Karneval im Film

Neu im Kino: „Alaaf you“. Der Kölner Karneval im FilmFasching, ‚Karneval, Fastnacht – die fünfte Jahreszeit rückt unbarmherzig näher, und was des einen Gaudi, ist des anderen Graus. Rechtzeitig vor den diesjährigen Umzügen, Karnevals- und Stunksitzungen kommt nun der Film „Alaaf you“ in die Kinos. Wer also nicht genug bekommen kann oder das Phänomen des Massenspaßes zu ergründen versuchen will, kann sich den Zusammenschnitt von Smartphone-Aufnahmen begeisterter Karnevalisten nun im Kino anschauen.Weiterlesen »Neu im Kino: „Alaaf you“. Der Kölner Karneval im Film