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Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair BonnettEs gibt noch etwas zu entdecken auf dieser Welt. Orte, die – im besten Fall – verlassen wurden und im kuriosesten nie existierten und trotzdem bis vor kurzem noch bei Google Earth zu finden waren. Inseln, die auftauchen und wieder verschwinden, eine Enklave innerhalb einer Enklave, Landstriche, die kein Staat haben will oder auch ein 160m langes Stück Straße mit fünf nationalen Grenzen zwischen Holland und Belgien. Besonders spektakulär in dieser Aufzählung ist mit Abstand die hypermoderne, blitzblanke und unbewohnte nordkoreanische Stadt Kijong-dong, die einzig und allein dafür gebaut wurde, Südkoreaner anzulocken und zu verführen, nach Nordkorea überzulaufen. Seit den 50er Jahren glänzt die propagandistische Stadt an der Südgrenze Nordkoreas und zieht wohl trotzdem keinen Südkoreaner an.

Der Geologe und Professor für Sozialgeographie anWeiterlesen »Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

“Picasso. Fenster zur Welt”. Ausstellung im Bucerius Kunst Forum Hamburg

“Picasso. Fenster zur Welt”. Ausstellung im Bucerius Kunst Forum Hamburg

“Picasso. Fenster zur Welt”. Ausstellung im Bucerius Kunst Forum HamburgFür die einen bedeutet es Licht, für die anderen Weite und für Picasso war es die Verbindung des Künstlers zur Welt: Das Fenster. Es schafft die Verbindung zwischen dem Außen und dem Atelier des Malers, steht symbolisch für Grenzüberschreitung und zwischenmenschliche Beziehungen. Das Fenstermotiv beschäftigte Picasso ein Leben lang. Immer wieder kehrte er zu ihm zurück, vor allem in Phasen der Neuorientierung. Das Fenster – für Picasso Ausgangspunkt seiner Bildtheorie.

Die Schau zeigt rund 40 Gemälde, Zeichnungen und druckgraphische Werke aus allen Schaffensphasen des Künstlers. Damit widmet sie sich erstmals dem Fenstermotiv im Werk Picassos.Weiterlesen »“Picasso. Fenster zur Welt”. Ausstellung im Bucerius Kunst Forum Hamburg

Pianistin Olga Scheps: Mit Dvoráks selten gespieltem Klavierkonzert und dem „Lamentate“ von Arvo Pärt auf Konzertreise

Pianistin Olga Scheps: Mit Dvoráks selten gespieltem Klavierkonzert und dem „Lamentate“ von Arvo Pärt auf Konzertreise

Bereits mit vier Jahren begann die 1986 in Moskau geborene und in Deutschland aufgewachsene Olga Scheps Klavier zu spielen. Mit 15 förderte sie der große Alfred Brendel persönlich, 2013 schloss sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung ab. Feuilletonscout: Wie war das, schon mit 15 Jahren von… Weiterlesen »Pianistin Olga Scheps: Mit Dvoráks selten gespieltem Klavierkonzert und dem „Lamentate“ von Arvo Pärt auf Konzertreise

Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“.

Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“

Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“.Jean-Henri Fabre, 1823 in einem kleinen Ort im französischen Zentralmassiv geboren, hatte ein langes, ausgefülltes Leben. In bitterer Armut groß geworden, erhielt er bereits als Zehnjähriger ein Stipendium fürs Gymnasium, das die Basis seiner Bildung werden sollte. Intelligent wie er war, machte er Abitur und eine Ausbildung zum Lehrer. Seine Liebe galt den Naturwissenschaften. Und da es ihm gelang, volksnah zu schreiben, wurden seine Publikationen so erfolgreich, dass er von ihnen leben konnte. 1912 waren seine „Erinnerungen eines Insektenforschers“ sogar für den Literaturnobelpreis nominiert (den Gerhart Hauptmann dann bekam).

Mit über 60 Jahren begann Fabre, sich einer neuen Aufgabe zu widmen: Er wollte alle Pilze, die er in der Umgebung rund um sein Anwesen im südfranzösischen Sérignan-du-Comtat fand, in Zeichnungen dokumentieren. Er brachte sich das Malen bei und begann. FastWeiterlesen »Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“

Neu im Kino: „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“. Ein Porträt des Choreographen Martin Schläpfer

Menschen rund um den Globus bewundern seine Tanzkunst und seine Choreographien: Martin Schläpfer, 1959 in Altstätten in der Schweiz geboren, gehört derzeit zu den begehrtesten Choreographen der Welt. Seine künstlerische Heimat hat er seit der Spielzeit 2009/2010 an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf… Weiterlesen »Neu im Kino: „Feuer bewahren – nicht Asche anbeten“. Ein Porträt des Choreographen Martin Schläpfer

Globale: ”Global Control and Censorship. Weltweite Überwachung und Zensor“. Eine Ausstellung im ZKM in Karlsruhe

Globale: ”Global Control and Censorship. Weltweite Überwachung und Zensor“. Eine Ausstellung im ZKM in Karlsruhe

Nachrichtenüberwachung im Netz, Spionage unter befreundeten Staaten und Datenklau, aber auch das Speichern unserer Kaufgewohnheiten und Kameras an öffentlichen Plätzen sind alltäglich geworden. Mancherorts werden Blogger verhaftet und Journalisten verschwinden, autoritäre Regimes manipulieren Internetseiten oder stellen sie gleich ganz ab. Man hört davon – und… Weiterlesen »Globale: ”Global Control and Censorship. Weltweite Überwachung und Zensor“. Eine Ausstellung im ZKM in Karlsruhe

Mit „The Berlin Debuts“ in den Frühling! Tickets für das Klavierkonzert in der Berliner Philharmonie zu gewinnen!

Mit „The Berlin Debuts“ in den Frühling! Tickets für das Klavierkonzert in der Berliner Philharmonie zu gewinnen!

Mit „The Berlin Debuts“ in den Frühling! Tickets für das Klavierkonzert in der Berliner Philharmonie zu gewinnen!
Na Young Kim © promo

Schumann und Brahms stehen auf dem Programm, wenn die Koreanerin Na Young Kim am kommenden Dienstag in die Tasten greift. Es ist ihr erstes Konzert in Berlin und nach dem sehr verheißungsvollen Auftakt der Berlin Debuts  im vergangenen Jahr darf man gespannt sein. Im Rahmen der Konzertreihe, die in New York bereits erfolgreich ist und in Berlin 2016 in die zweite Runde geht, begeisterten schon die Pianistinnen Junghee Ryu, Sunhwa Park, Sarah Chan und die Bratschistin Namjoong Kim das Berliner Publikum.

Initiiert wurden The Berlin Debuts von der südkoreanischen Pianistin Klara Min und ihrerWeiterlesen »Mit „The Berlin Debuts“ in den Frühling! Tickets für das Klavierkonzert in der Berliner Philharmonie zu gewinnen!

Feuilletonscout empfiehlt ... „Der König von Berlin“. Ein Berlinkrimi von Horst Evers

!Tipp: „Der König von Berlin“. Ein Berlinkrimi von Horst Evers

Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt ... „Der König von Berlin“. Ein Berlinkrimi von Horst Evers
Coverabbildung © rowohlt Verlag

Man mag ihn nicht wirklich, diesen Kommissar Lanner, der Dank eines grandios gelösten Mordfalls aus dem niedersächsischen Cloppenburg direkt in die Mordkommission nach Berlin versetzt wird. Dort wird er, der Ehrgeizige, zurechtgestutzt: die Großstadt, die Berliner Schnauze und das rumplige Verhalten seiner neuen Kollegen dampfen ihn immer wieder auf das ein, was er eigentlich ist: ein ehrgeiziger Provinzler, der verzweifelt versucht, in der Hauptstadt zu punkten und den Respekt seiner Kollegen zu erhalten – und doch regelmäßig alles falsch macht, weil er die Stadt mit ihren eigenen, auch zwischenmenschlichen Gesetzen, nicht versteht. Wie eine Parodie des „Jetzt-zeig‘- ich-es-ihnen –aber-mal“ – Einzelgängers kommt er daher und scheitert immer wieder, namentlich an Manfred Kolbe von der Spurensicherung, ein kleiner „Ick-bin-een-Berliner“ – Verschnitt nach dem Motto „Du kannst mir gar nix, du Dorfscheriff, du.“

Und dann sind da diese Mordfälle. Leiche Nummer eins liegt schon seit einem halben Jahr im Hof hinter dem Mietshaus verbuddelt und wird Weiterlesen »!Tipp: „Der König von Berlin“. Ein Berlinkrimi von Horst Evers