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Feuilletonscout

Feuilletonscout gratuliert ... Miki Theodorakis, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wird

Feuilletonscout gratuliert … Miki Theodorakis, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wird

Feuilletonscout gratuliert ... Miki Theodorakis, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wirdEr brachte uns den Sirtaki und machte uns glauben, schon die alten Griechen hätten nichts anderes getan, als in einer Reihe stehend, sich umfassend und die Beine hochwerfend, zu der rhythmischen Musik zu bewegen.

Nichts da. Alles erfunden. Es war der griechische Komponist Mikis Theodorakis, der für den Film „Alexis Sorbas“ 1964 die Melodie aus diversen kretischen Volksliedern komponierte und dem dazugehörigen Tanz den Namen „Sirtaki“ gab. Und es war Anthony Quinn, der das Bild des tanzenden, Ouzo trinkenden und Hammelfleisch essenden Griechen bis heute prägt.

In diesem Jahr feiert Mikis Theodorakis seinenWeiterlesen »Feuilletonscout gratuliert … Miki Theodorakis, der in diesem Jahr 90 Jahre alt wird

40 Jahre „The Rocky Horror Picture Show“

40 Jahre „The Rocky Horror Picture Show“

40 Jahre „The Rocky Horror Picture Show“Ab Ende November auf der Bühne in Kiel

Eigentlich hat man selbst Schuld, wenn man sich „The Rocky Horror (Picture) Show“ – auf der Bühne oder im Kino – nur anschaut. Längst gehört es zum guten Ton, mit Wasserpistolen, Klopapierrollen, Leuchtstäben und Toastscheiben anzurücken, die Szenen imitierend mitzusingen und mitzutanzen, hüpfend in den Stuhlreihen „The Time Warp“ zu zelebrieren.Weiterlesen »40 Jahre „The Rocky Horror Picture Show“

Neu im Kino: „Schmidts Katze“

Neu im Kino: „Schmidts Katze“

Neu im Kino: „Schmidts Katze“Werner Schmidt verkauft Sanitärartikel in einem Baumarkt. In seiner Freizeit sprengt er Autos in die Luft. Und Werner Schmidt ist nach dem Tod seiner Mutter verzweifelt auf der Suche nach einer Frau. Als bei einem Anschlag Sybille verletzt wird, nimmt er sie mit nach Hause. Es könnte alles gut werden, wenn Sybille nicht ganz eigene Interessen verfolgen würde: Auf der Flucht vor jeder Menge eigener Probleme inklusive dem Kriminellen Frehse, nutzt sie die Gelegenheit und sucht Weiterlesen »Neu im Kino: „Schmidts Katze“

Feuilletonscout gratuliert... Bryan Ferry, der heute 70 Jahre alt wird

Feuilletonscout gratuliert… Bryan Ferry, der heute 70 Jahre alt wird

Gerade noch auf Deutschlandtour (vgl. Feuilletonscout vom 22. Juli 2015), feiert der ehemalige Frontman von „Roxy Music“ und Dandy-Schmusesänger heute seinen 70. Geburtstag.     „Avalon“ vom gleichnamigen, erfolgreichsten Roxy Music Album (1982) Weitere Musik von Bryan Ferry     Bei Verwendung des Textes bitte… Weiterlesen »Feuilletonscout gratuliert… Bryan Ferry, der heute 70 Jahre alt wird

Neu im Kino: „Am Ende ein Fest“

Neu im Kino: „Am Ende ein Fest“

Neu im Kino: „Am Ende ein Fest“Yehezkel hat eine Selbsttötungsmaschine gebaut. Der Hobbytüftler und Bewohner eines Seniorenheims wurde von seinem todkranken Freund Max gebeten, ihm beim Sterben zu helfen. Doch für aktive Sterbehilfe fühlen weder er noch die Freunde von Max sich bereit. Mit der Maschine kann der Kranke jedoch selbst entscheiden, wann er seinem Leben ein Ende setzen möchte: Ein Knopfdruck genügt und der tödliche Cocktail findet seinen Weg. Mit von der Partie sind ein Tierarzt (für das Narkotikum) und ein Polizist (um die Spuren zu verwischen). Womit allerdings niemand von den Senioren gerechnet hat ist, dass nach Max‘ Ableben die Nachfrage nach der todbringenden Weiterlesen »Neu im Kino: „Am Ende ein Fest“

„Frauensache. Wie Brandenburg Preußen wurde“. Ausstellung im Schloss Charlottenburg Berlin

„Frauensache. Wie Brandenburg Preußen wurde“. Ausstellung im Schloss Charlottenburg Berlin

„Frauensache. Wie Brandenburg Preußen wurde“. Ausstellung im Schloss Charlottenburg BerlinGroße Politik haben sie nicht gemacht. Auch wen sie heirateten, habe sie meist nicht selbst entschieden: Die Frauen der Herrscherhäuser. Und dennoch ging es nicht ohne sie, trugen sie doch entscheidend zur Machtsicherung und Gebietserweiterung bei. Durch geschickte Heiratspolitik, Einforderung von Erbschaften oder kommunikative Fähigkeiten schöpften sie in bescheidenem Maß ihren engen Handlungsspielraum aus und waren damit immer wieder Garant für strategische Allianzen.

Im Schloss Charlottenburg kann man diese nicht zu unterschätzende Rolle der Frau derzeit nachvollziehen: Vor 600 Jahren wurde Weiterlesen »„Frauensache. Wie Brandenburg Preußen wurde“. Ausstellung im Schloss Charlottenburg Berlin

Ein Moment mit ... Pianistin und Komponistin Marina Baranova. Gewinnen Sie Tickets für Ihr Konzert in München!

Ein Moment mit … Pianistin und Komponistin Marina Baranova. Gewinnen Sie Tickets für ihr Konzert in München!

Ein Moment mit ... Pianistin und Komponistin Marina Baranova. Gewinnen Sie Tickets für Ihr Konzert in München!Schon mit fünf Jahren bestand Marina Baranova die Aufnahmeprüfung am Musikgymnasium für hochbegabte Kinder in ihrem Heimatort Charkiw. Mit elf Jahren gewann die deutsch-ukrainische Pianistin den 1. Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb in der Ukraine, worauf eine Konzertreise durch Finnland folgte. Aber die heute 34-jährige ist nicht nur eine hervorragende Pianistin, Marina Baranova komponiert auch, improvisiert, schafft neue Arrangements rund um Barockmusik und liebt grenzüberschreitende Projekte, wie z.B. Kompositionen mit alten Tasteninstrumenten und Elektronik. In Kürze erscheint ihr neuestes Album „Hypersuites“.

Gewinnen Sie 3×2 Tickets für das Konzert am Donnerstag, dem 1. Oktober 2015, im Gasteig, Carl-Orff-Saal, München! Sagen Sie uns über die Kommentarfunktion bis Sonntag, den 27. Sepember, 20 Uhr, warum Sie gern beim Konzert dabei sein möchten. Es entscheidet das Los*.

Marina Baranova_3Ein Moment mit … Marina Baranova

Feuilletonscout: Wenn Sie ein Musikstück hören – haben Sie dann schon gleich eine Improvisation oder Variation im Kopf?
Marina Baranova: Es gibt verschiedene Musikstücke. Je weiter ich mich in die Alte Musik vertiefe, desto mehr Freiraum finde ich dafür. Wenn ich Inspiration verspüre, gehöre ich zu den glücklichen Menschen, denen spontan vieles einfällt. Viel schwieriger finde ich den Part, wo man sich für die einzig richtige Version entscheidet.

Feuilletonscout: Macht es Ihnen eigentlich noch Spaß, ein Stück nur noch zu spielen?
Marina Baranova: Ja, und wie! Je mehr ich komponiere, rekomponiere, improvisiere oder variiere, desto besser verstehe ich die Denkweise des Komponisten. Denn jeder Legatobogen bei Brahms, jede Pause bei Schumann und die Pedalbezeichnung beim späten Beethoven hat eine enorme Bedeutung. Das weiß jeder Interpret, doch zu verstehen, was für eine lange Entscheidung dahinter steckt, tut man am besten, wenn man selbst irgendwann diese Entscheidungen getroffen hat. Sehr spannend.

Feuilletonscout: Wie haben Sie entdeckt, dass man mit Alter Musik spielen, jonglieren, improvisieren kann?
Marina Baranova: Das habe ich doch nicht entdeckt. Alte Musik IST Improvisation. In der Renaissance- und Barockzeit galt Musizieren wie in Noten abgebildet als schlechter Geschmack und deutete auf Fantasiemangel.Weiterlesen »Ein Moment mit … Pianistin und Komponistin Marina Baranova. Gewinnen Sie Tickets für ihr Konzert in München!

Literatur: Franziska Berge „Septembertage oder die Jagd nach den Abgründen“

Literatur: Franziska Berge „Septembertage oder die Jagd nach den Abgründen“

Rezension von Barbara Hoppe „Sie treffen: Anna, in ihrem Beruf nennt sie sich Sarina von Maltig, auffallendes Merkmal sind ihre hennarot gefärbten, krausen Haare. Martin, seine Haarfarbe ist ungewiss braun. „Die Frau auf dem Fahrrad“, sie heißt Frau Schneider, mit dem Rufnamen Liese, und hat… Weiterlesen »Literatur: Franziska Berge „Septembertage oder die Jagd nach den Abgründen“