Zum Inhalt springen

Literatur

den Roman von Durian Sukegawa

!Tipp: Durian Sukegawa „Kirschblüten und rote Bohnen“

Rezension von Barbara Hoppe „Die zierlichen Blumen am Wegrand wiegten sich in der Brise“. Es sind solche schlichten Sätze, die den Zauber von „Kirschblüten und rote Bohnen“ ausmachen. Ohne große Abschweifungen, ohne viele Worte machen zu müssen, erzählt uns Durian Sukegawa eine poetische Geschichte um… Weiterlesen »!Tipp: Durian Sukegawa „Kirschblüten und rote Bohnen“

Literatur: „Kommt ein Pferd in die Bar“ von David Grossmann

Literatur und Lesung: „Kommt ein Pferd in die Bar“ von David Grossmann

Dovele Grinstein ist ein alter Alleinunterhalter, dessen Witze nicht mehr taufrisch sind, und dessen Publikum Schenkelklopfer erwartet. An einem Comedy-Abend im israelischen Küstenstädtchen Netanja kommt jedoch alles anders. Dovele verliert die Kontrolle über die Show. Statt Witze zu erzählen, monologisiert er über sein Leben als… Weiterlesen »Literatur und Lesung: „Kommt ein Pferd in die Bar“ von David Grossmann

herr beckmann

Feuilletonscout gratuliert…dem Dichter und Autor Stephan Reimertz zum Geburtstag (geb. 1962)

wer kennt ihn nicht wer kennt ihn nicht den faust von goethe er nennt sich doktor und er schwärmt für grethe stolziert einher im schwarzen wams und hinterläßt so manchen bams seit jener vielzitierten abendstunde ist er mit dem gewissen herrn im bunde der seinen… Weiterlesen »Feuilletonscout gratuliert…dem Dichter und Autor Stephan Reimertz zum Geburtstag (geb. 1962)

70 Jahre Bamberger Symphoniker. „Bamberg Symphony“ vereint Text und Foto zu Musik

70 Jahre Bamberger Symphoniker: „Bamberg Symphony“ vereint Text und Foto zu Musik

70 Jahre Bamberger Symphoniker. „Bamberg Symphony“ vereint Text und Foto zu Musik
© Hatje Cantz

Wenn ein renommiertes, traditionsreiches Orchester einen runden Geburtstag feiert, so wäre es doch schön, wenn der Musikbegeisterte ein Stück dieses Orchesters und seiner Geschichte mit nach Hause nehmen könnte. Nicht als CD mit – sagen wir, einem Jubiläumskonzert – auch nicht als Festschrift, in der sich chronologisch die Jahrzehnte und ihre Highlights aneinander reihen, sondern als einen Blick in das Herz des Ensembles, ausgedrückt in Wort und Bild.

Zwei Jahre lang durften die Lyrikerin Nora Gomringer und der Fotokünstler Andreas Herzau die Bamberger Symphoniker auf ihre Gastspiele in Weiterlesen »70 Jahre Bamberger Symphoniker: „Bamberg Symphony“ vereint Text und Foto zu Musik

Literatur: „Dunkel, fast Nacht“. Joanna Bator liest aus ihrem neuen Buch

Literatur: „Dunkel, fast Nacht“. Joanna Bator liest aus ihrem neuen Roman

Lange war Alicja Tabor nicht mehr in ihrer Heimatstadt, die sie früh verlassen hatte. Jetzt, als Journalistin, kehrt sie zurück. Drei Kinder sind verschwunden und Schuld sollen die Zigeuner haben. Einwohner und Medien sind in Aufruhr und hetzen gegen die Fremden. Um der Sache nachzugehen,… Weiterlesen »Literatur: „Dunkel, fast Nacht“. Joanna Bator liest aus ihrem neuen Roman

„Lesen oder besser nicht lesen...?“ – Shakespeares Dramen als Comic ohne Worte

„Lesen oder besser nicht lesen…?“ – Shakespeares Dramen als Comic ohne Worte

Rezension von Barbara Hoppe Frei nach Leonardo da Vincis „In der Einfachheit liegt die höchste Vollendung“ gelingt Frank Flöthmann eine amüsante Auseinandersetzung mit den Werken des englischen Dramatikers. Jeder, der schon einmal ein Shakespeare-Drama im Theater gesehen hat, weiß, wie lange so etwas dauern kann.… Weiterlesen »„Lesen oder besser nicht lesen…?“ – Shakespeares Dramen als Comic ohne Worte

Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair BonnettEs gibt noch etwas zu entdecken auf dieser Welt. Orte, die – im besten Fall – verlassen wurden und im kuriosesten nie existierten und trotzdem bis vor kurzem noch bei Google Earth zu finden waren. Inseln, die auftauchen und wieder verschwinden, eine Enklave innerhalb einer Enklave, Landstriche, die kein Staat haben will oder auch ein 160m langes Stück Straße mit fünf nationalen Grenzen zwischen Holland und Belgien. Besonders spektakulär in dieser Aufzählung ist mit Abstand die hypermoderne, blitzblanke und unbewohnte nordkoreanische Stadt Kijong-dong, die einzig und allein dafür gebaut wurde, Südkoreaner anzulocken und zu verführen, nach Nordkorea überzulaufen. Seit den 50er Jahren glänzt die propagandistische Stadt an der Südgrenze Nordkoreas und zieht wohl trotzdem keinen Südkoreaner an.

Der Geologe und Professor für Sozialgeographie anWeiterlesen »Literatur: Reisen zu den „Seltsamsten Orten der Welt“ mit Alastair Bonnett

Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“.

Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“

Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“.Jean-Henri Fabre, 1823 in einem kleinen Ort im französischen Zentralmassiv geboren, hatte ein langes, ausgefülltes Leben. In bitterer Armut groß geworden, erhielt er bereits als Zehnjähriger ein Stipendium fürs Gymnasium, das die Basis seiner Bildung werden sollte. Intelligent wie er war, machte er Abitur und eine Ausbildung zum Lehrer. Seine Liebe galt den Naturwissenschaften. Und da es ihm gelang, volksnah zu schreiben, wurden seine Publikationen so erfolgreich, dass er von ihnen leben konnte. 1912 waren seine „Erinnerungen eines Insektenforschers“ sogar für den Literaturnobelpreis nominiert (den Gerhart Hauptmann dann bekam).

Mit über 60 Jahren begann Fabre, sich einer neuen Aufgabe zu widmen: Er wollte alle Pilze, die er in der Umgebung rund um sein Anwesen im südfranzösischen Sérignan-du-Comtat fand, in Zeichnungen dokumentieren. Er brachte sich das Malen bei und begann. FastWeiterlesen »Der Pilz als Aquarell: Jean-Henri Fabre „Pilze“