Stefan Moster im Alleingang
Auf meinen Spaziergängen durch das Seizième und nach Passy gehe ich oft ins Balzac-Haus. Neulich fragte mich dort ein alter Herr, dem ich mich als Deutscher zu erkennen gab: Gibt es auch einen deutschen Balzac?
Auf meinen Spaziergängen durch das Seizième und nach Passy gehe ich oft ins Balzac-Haus. Neulich fragte mich dort ein alter Herr, dem ich mich als Deutscher zu erkennen gab: Gibt es auch einen deutschen Balzac?
Heute Abend bringt das STAATSOPERN.TV des Bayerischen Nationaltheaters die Direktübertragung von Alban Bergs „Wozzeck“. Zum ersten Mal seit vier Jahren dirigiert Hartmut Haenchen wieder in München.
Jader Bignamini erbringt in der Bayerischen Staatsoper den Beweis, dass München immer noch die nördlichste Stadt Italiens ist. Primadonna Ailyn Pérez beschert den Zuhörern eine emphatische Erfahrung. Spielleiter Günter Krämer lässt uns mit vielen Fragen zurück. Rezension von Stephan Reimertz. Das ist schon ein genialer… Weiterlesen »„La Traviata“ von Verdi begeistert an der Bayerischen Staatsoper
Das Salzburger Landestheater eröffnet die Saison mit Carl Maria von Webers „Oberon“. Anne-Fleur Werner beherrscht den Abend mit starker und klangschöner Stimme und überragendem Charisma. Kapellmeister Igo Arad und das Mozarteumorchester Salzburg tun sich ebenso schwer mit dem Stück wie das Ensemble.
Adlerauge für Details, Lebensweisheiten am laufenden Band, Satire altösterreichischer Schule – ein furioser neuen Roman aus Wien: Hippocampus von Gertraud Klemm.
Von Stephan Reimertz. Als Friedrich Schiller sein von Empörung überquellendes Drama Luise Miller wenige Jahre vor der Französischen Revolution auf das Theater losließ, konnte er schon voraussehen, wie die Tragödie um Luise und Ferdinand, denen die verhärteten Verhältnisse eines deutschen Duodez-Régimes einen Strich durch ihre… Weiterlesen »Salzburger Festspiele: Verdis „Luisa Miller“ überzeugt als konzertante Aufführung
Luca Salsi, Marina Rebeka und René Pape überzeugen in Giuseppe Verdis Simon Boccanegra bei den Salzburger Festspielen. Selbst Kapellmeister Walerij Gergiew findet Anklang. Der Regie fällt wieder einmal nichts ein.
Die filmisch-postmodern-ironische Produktion von Bayreuth-Debütant Tobias Kratzer fand beim Publikum überwiegend Zustimmung.