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Feuilletonscout

Pop-Up Galerie „Network for Teaching Entrepreneurship“ mit Werken von Cornelia Hagen und Connie Hasenclever

Wer sie sehen will, darf nicht zögern und muss schnell sein: Das Besondere einer Pop-Up-Galerie ist die kurze Laufzeit der Ausstellung, der Charme liegt darin, die Künstler vor Ort zu treffen und den Moment des Augenblicks zu genießen. An den kommenden Wochenenden sollte man deswegen… Weiterlesen »Pop-Up Galerie „Network for Teaching Entrepreneurship“ mit Werken von Cornelia Hagen und Connie Hasenclever

Neu im Kino: „Die Lügen der Sieger“

Neu im Kino: „Die Lügen der Sieger“

Neu im Kino: „Die Lügen der Sieger“Der Journalist ist spielsüchtig, verschuldet und zuckerkrank. In den Giftmüllskandal, den er mit Volontärin Nadja aufdeckt, ist die Bundeswehr verwickelt. Im Hintergrund sind anonyme Strippenzieher und Lobbyisten am Werk, die Fehlinformationen streuen, bis nicht mehr sicher ist, ob die Informationen aus der Zeitung wirklich noch stimmen. Journalist Fabian Groys und Nadja sind bald nicht mehr sicher.

„Geschichte wird gemacht/aus den Lügen der Sieger/aber man würd’s nicht erkennen/an den Titeln der Bücher“ heißt es in einem Gedicht des amerikanischen Schriftstellers Lawrence Ferlinghetti (geb. 1919), auf den Weiterlesen »Neu im Kino: „Die Lügen der Sieger“

Ausstellung „STAR WARS™ Identities“ in Köln

Ausstellung „STAR WARS™ Identities“ in KölnVor knapp 40 Jahren zogen sie aus, die beiden Jedi-Ritter Luke und Anakin Skywalker, später Darth Vader, um in einer weit, weit entfernten Galaxie im Kampf um das Gleichgewicht der Macht zwischen Gut und Böse zu bestehen. An ihrer Seite Lukes Schwester Leia Organa, die Jedi-Meister Obi-Wan „Ben“ Kenobi und Yoda, die Droiden R2-D2 und C3-PO oder auch Han Solo und der Wookie Chewbacca.Weiterlesen »Ausstellung „STAR WARS™ Identities“ in Köln

Musical: „Paradise of Pain“ von Frank Nimsgern am Saarländischen Staatstheater

Paradise of Pain_SaarbrückenDurch einen Computerfehler landet der gutmütige Johannes Täufer in der Hölle, während Ganove Jonathan Diver in den Himmel einzieht. Alles gar nicht so einfach, denn die beiden haben an ihren neuen Heimstätten einige Verpflichtungen – was sich dadurch kompliziert, dass sich die Regierenden von Himmel und Hölle, die Engel Angelina bzw. Mephista, in die Neuankömmlinge verlieben. Als schließlich in beiden Welten eine Revolte ausbricht, bekommen beide Männer die Chance auf eine Rückkehr zur Erde.Weiterlesen »Musical: „Paradise of Pain“ von Frank Nimsgern am Saarländischen Staatstheater

Literatur: Aude de Tocqueville „Atlas der verlorenen Städte“

Literatur: Aude de Tocqueville „Atlas der verlorenen Städte“

Literatur: Aude de Tocqueville „Atlas der verlorenen Städte“Geisterstädte. Im Western gern ein verlassenes Kaff mit ein paar Holzhäusern und einem Schild, das im Wind quietschend vor sich hinschaukelt. Ein Klischee. Denn auch Städte wie Pompeji, Prypja bei Tschernobyl oder- ganz aktuell – die Oasenstadt Palmyra in Syrien sind verlassen. Sie umweht der Hauch vergangener Kulturen oder sagenumwobener Geschichten, wie Teotihuacán in Mexiko, eine Stadt, die bereits 200.000 Einwohner gehabt haben soll und 750 n. Chr. aus unerklärlichen Gründen verlassen wurde.

Die französische Journalistin Aude de Tocqueville hat sich auf Spurensuche begeben. Mit ihrem Buch „Atlas der verlorenen Städte“ reist sie durch Zeit und Raum. 20 Orte umfasst ihre Recherche, bei der Weiterlesen »Literatur: Aude de Tocqueville „Atlas der verlorenen Städte“

Musik: Dagmar Manzel singt Friedrich Hollaender „MENSCHENsKIND“

Musik: Dagmar Manzel singt Friedrich Hollaender „MENSCHENsKIND“

Musik: Dagmar Manzel singt Friedrich Hollaender „MENSCHENsKIND“Dagmar Manzel ist Zuhause, wo Sprache, Musik, Gesang und Schauspielkunst zu Hause sind. Ausgebildet an der Ost-Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ war viele Jahre das Deutsche Theater in Berlin ihre künstlerische Heimat. Immer wieder trat sie auch in Musiktheaterproduktionen auf, sprach Hörbücher ein, fand den Weg ins Fernsehen und in diesem Jahr sogar in den „Tatort“ als fränkische Kommissarin mit Schießhemmung.Weiterlesen »Musik: Dagmar Manzel singt Friedrich Hollaender „MENSCHENsKIND“

Neu im Kino: „Viktoria“

Neu im Kino: „Viktoria“

Neu im Kino: „Viktoria“140 Minuten. 140 Minuten ohne Schnitt. Mit einer einzigen Einstellung rast der Zuschauer gemeinsam mit fünf jungen Menschen ins Verderben. Die treffen sich im Morgengrauen vor einem Berliner Club, ziehen um die Häuser, trinken Bier und, da einer von ihnen Schulden hat, rauben schließlich eine Bank aus.

Bei der Berlinale war „Viktoria“ ein Überraschungserfolg. Nicht, weil die Story so außergewöhnlich Weiterlesen »Neu im Kino: „Viktoria“

Feuilletonscout empfiehlt: Haruki Murakami „Wenn der Wind singt“ und „Pinball 1973“

!Tipp: Haruki Murakami „Wenn der Wind singt“ und „Pinball 1973“

Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt: Haruki Murakami „Wenn der Wind singt“ und „Pinball 1973“
Coverabbildung © DuMont Buchverlag

Zunächst vorweg: Wer Haruki Murakami liebt, liebt ihn. Wann bekommt dieser Mann endlich den Literaturnobelpreis? Immerhin gilt er jedes Jahr als Favorit, und jedes Mal bekommt ihn ein anderer.

Ich bin ein Fan dieses japanischen Autors, und so hielt ich auch gespannt die jüngste deutsche Übersetzung in den Händen. Zwei Kurzromane in einem Band, die eigentlich Murakamis Erstlinge sind und nun nach 35 Jahren –endlich – auf Deutsch vorliegen.

Allein die Entstehungsgeschichte dieser beiden dünnen Werke ist ein Roman wert. Glaubt man dem 2014 verfassten Vorwort des Autors, so war es im Jahr 1974, als Murakami eine Jazzbar besaß und seine Nächte dort verbrachte. Bis er eines Tages aus der Ferne, auf einer grünen Wiese sitzend, ein Baseballspiel beobachtete. Aus heiterem Himmel wusste er: Er muss einen Roman schreiben.

Und so kam es, dassWeiterlesen »!Tipp: Haruki Murakami „Wenn der Wind singt“ und „Pinball 1973“