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Feuilletonscout

Neu im Kino: „Die Legende der Prinzessin Kaguya"

Neu im Kino: „Die Legende der Prinzessin Kaguya“

Neu im Kino: „Die Legende der Prinzessin Kaguya"Als der alte Bambussammler Okina eines Tages bei seiner Arbeit eine fingergroße Prinzessin findet, nimmt er die die kleine Hoheit mit zu sich nach Hause. Dort verwandelt sie sich, nachdem es seine Ehefrau berührt hat, in ein Baby. Das Paar, das selbst keine Kinder hat, beschließt, das Mädchen groß zu ziehen und nenne es Takenoko. Rasend schnell wächst Takenoko zu einer wunderschönen Frau heran. Und als der Bambussammler im Wald edle Stoffe und Gold findet weiß er, dass Kaguya, wie er es nun nennt, eine große Zukunft beschieden ist. So geben die Zieheltern den neuen Reichtum für Erziehung und ein großes Anwesen aus. Und schon bald stehen auch reiche Verehrer vor der Tür der kleinen Familie. Doch der Prinzessin ist so gar nicht nach heiraten zumute, und sie stellt den Kandidaten unlösbare Aufgaben. Das unbeschwerte Leben für Kaguya auf dieser Welt ist jeodch damit vorbei.Weiterlesen »Neu im Kino: „Die Legende der Prinzessin Kaguya“

"Remember": Motetten der Renaissance im a-capella-Konzert mit cantamus Berlin

„Remember“: Motetten der Renaissance und des Barock im a-capella-Konzert mit cantamus Berlin

"Remember": Motetten der Renaissance im a-capella-Konzert mit cantamus BerlinSeit 12 Jahren gibt es den Kammerchor cantamus berlin. Seitdem widmen sich die Sängerinnen und Sänger geistlichen und weltlichen a-capella-Werken von der Renaissance bis ins 20. Jahrhundert. Jährlich erarbeitet der Chor, der aus 31 Mitgliedern besteht und nicht mehr als 8 Personen pro Stimme umfasst, zwei Konzertprogramme.
Heute, am Tag der Hausmusik, und morgen, am Totensonntag, richtet sich der Blick unter dem Titel „Remember“ auf englische Motetten aus Renaissance und Barock. Zu hören sind vom Choral bis zu doppelchörigen Motetten Werke u.a. von Thomas Tallis, Henry Purcell, Heinrich Schütz und Johann Sebastian Bach.Weiterlesen »„Remember“: Motetten der Renaissance und des Barock im a-capella-Konzert mit cantamus Berlin

Operette "Candide" im Hessischen Staatstheater Wiesbaden

Operette „Candide“ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden in der Bearbeitung von Leonard Bernstein

Operette "Candide" im Hessischen Staatstheater Wiesbaden
Romina Boscolo, Gloria Rehm, William Saetre, Aaron Cawley, Wolfgang Vater
Foto: Paul Leclaire

Er wird von kriegerischen Soldaten gefangen genommen, gerät in das große Erdbeben von Lissabon, wird von der Inquisition verfolgt, mit dem Tod bedroht, begegnet Laster und Verfall, Habgier und Verrat, Vergewaltigung und Folter, verlässt das Paradies „El Dorado“ und sieht seine große Liebe Cunégonde dahinwelken: Candide.

Der Held in Voltaires Satire ist der illegitime, etwas einfach gestrickte Neffe des westfälischen Barons Thunder-ten-tronckh. Nachdem man ihn mit der wunderschönen Cunégonde in flagranti ertappt hat, wird er vom Schloss gejagt. Im Gepäck die wohlmeinende Erziehung seines Lehrers Pangloss, Weiterlesen »Operette „Candide“ am Hessischen Staatstheater Wiesbaden in der Bearbeitung von Leonard Bernstein

Neu im Kino: „Einer nach dem Anderen“

Neu im Kino: „Einer nach dem Anderen“

Neu im Kino: „Einer nach dem Anderen“Nils Dickmann ist Schwede und lebt in einem kleinen norwegischen Ort. Er hat sich mit Frau und Sohn gut eingelebt, man könnte auch sagen: integriert, und ist äußerst beliebt. Als Schneepflugfahrer räumt er so zuverlässig die Straßen frei, dass die Gemeinde ihn sogar zum Bürger des Jahres gewählt hat. Doch dann stirbt Nils‘ Sohn Ingvar an einer Überdosis Heroin, was Nils nicht glauben kann. Er stellt fest, dass Ingvar als Drogenkurier zwischen die Fronten geraten ist und von der Mafia getötet wurde. Unbarmherzig macht sich Nils daran, seinen Sohn zu rächen. Und räumt bald nicht mehr nur Schnee akribisch beiseite, sondern auch Leichen…Eine nach der anderen.Weiterlesen »Neu im Kino: „Einer nach dem Anderen“

!Tipp: Orquestrina Baborák

 Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt .... Orquestrina Baborák
Bildnachweis: Lucie Cermakova

“Ausverkauft” prangt über der Abendkasse der Kammerphilharmonie Berlin. Heute Abend spielt das Orquestrina Baborák bekannte Filmmusiken, Tangos von Piazzola und Maurice Ravels „Boléro“ in Kammermusikbesetzung. Und ausverkauft muss ein solches Konzert auch sein.

Hornist Radek Baborák spielt Weltklasse, und sein Ensemble steht ihm in nichts nach.Weiterlesen »!Tipp: Orquestrina Baborák

Interview: Ein Moment mit ... den Flamenco nuevo Gitarristen Alexander Kilian und Jan Pascal alias Café del mundo

Interview: Ein Moment mit … den Flamenco nuevo Gitarristen Alexander Kilian und Jan Pascal alias Café del mundo

Unser Gespräch ist morgens um halb neun per Skype. Alexander Kilian und Jan Pascal sitzen in ihrem Studio. Gut gelaunt lachen sie in die Webcam. Sie haben mehr als vier Stunden geschlafen und sind gut drauf.

Feuilletonscout: Warum habt ihr euch den Namen Café del mundo gegeben?

Café del mundo - Jan Pascal
Jan Pascal

Jan: Es gab mal, als wir unter „Jan Pascal & Alexander Kilian“ spielten eine Konzertbesprechung, in der der Rezensent schrieb, er fühle sich in das legendäre „Café cantante“ Andalusiens versetzt. Daraus haben wir dann auf einer unserer langen Autofahrten „Café del mundo“ gemacht, weil das für unser offener klang.

Feuilletonscout: Wann habt ihr angefangen, Gitarre zu spielen? Und wie seid ihr zum Flamenco gekommen?
Jan: Ich habe mit sechs Jahren mit klassischer Gitarre angefangen, dann kam Rock. Anschließend habe ich erst einmal eine Ausbildung zum Tontechniker gemacht, bevor ich in Heidelberg mit einer klassischen Gesangsausbildung begann. Schließlich bin ich losgezogen und habe mir meine eigenen Lehrer gesucht. Diese Suche endete im Flamenco.
Alexander: Ich war zehn Jahre alt, als ich mit klassischer Gitarre anfing. Dann habe ich Zaza Miminoshvili aus Georgien getroffen, der mich inzwischen seit vielen Jahren begleitet. Er war übrigens 2014 beim European Song Contest dabei. Zaza Miminoshvili hat mir die Folklore nahe gebracht. Dann kam noch die Musik von Paco de Lucía hinzu, und ich wusste: Das ist es für mich.Weiterlesen »Interview: Ein Moment mit … den Flamenco nuevo Gitarristen Alexander Kilian und Jan Pascal alias Café del mundo

Literatur: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 19. bis zum 23. November 2014

Literatur: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 19. bis zum 23. November 2014

Literatur: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 19. bis zum 23. November 2014Berlin-Brandenburgs größtes Krimifestival wird fünf. Doch wenn man es genau nimmt, dann hat das Berlin-Brandenburgische Krimifestival Geburtstag, denn erstmals geht das mörderische Vergnügen über die Berliner Stadtgrenzen hinaus ins Umland. Angefangen hatte es 2010 noch an einem Ort, dem Café und Restaurant Freiraum im Prenzlauer Berg, mehrere Stunden mit mehreren Autoren. Bereits ab dem zweiten Jahr weitete sich das Festival zeitlich und räumlich aus. Nun hieß es: mehrere Tage, noch mehr Autoren und viel mehr Orte in Berlin.Weiterlesen »Literatur: Krimimarathon Berlin-Brandenburg vom 19. bis zum 23. November 2014

Neu im Kino: „Gardenia – bevor der letzte Vorhang fällt“

Neu im Kino: „Gardenia – bevor der letzte Vorhang fällt“

Neu im Kino: „Gardenia – bevor der letzte Vorhang fällt“Sie sind zwischen 60 und 70 Jahre alt und Travestiekünstler und –künstlerinnen, die einiges in ihrem Leben durchgemacht haben. Mutig sind sie noch einmal auf große Tournee gegangen, mit der Ungewissheit im Gepäck, ob ihre letzte große Show ein Erfolg wird. Unter der Regie von Alain Platel und Frank van Laecke tourten sie zwei Jahre lang durch alle fünf Kontinente, insgesamt durch 25 Länder. Und wurden belohnt, denn mit ihrer Show „Gardenia – bevor der letzte Vorhang fällt“ begeisterten sie das Publikum und wurden zu Stars in der Szene. Dokumentarfilmer Thomas Wallner begleitete die Gruppe und fängt auch die stillen Seiten im Leben der glamourösen Künstler ein.Weiterlesen »Neu im Kino: „Gardenia – bevor der letzte Vorhang fällt“