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Literatur: Håkan Nesser liest „Die Lebenden und Toten von Winsford“

Literatur: Håkan Nesser liest „Die Lebenden und Toten von Winsford“

Literatur: Håkan Nesser liest „Die Lebenden und Toten von Winsford“Maria, Mitte 50, hat von heute auf morgen ihre Familie verlassen: Ehemann Martin, einen egozentrischen Professor, der gern ein Auge auf seine jungen Studentinnen wirft, zwei erwachsene Kinder, die auch nichts mehr von ihr wissen wollen. Mit ihrem Hund Castor kam sie von Schweden ins kleine südenglische Winsford in Exmoor, mitten im November, und mietet sich in ein eher ungemütliches Haus am Rand des Ortes ein. Misstrauisch beäugt von den Dorfbewohnern, die mit der vermeintlichen Strohwitwe, die täglich im Nieselregen spazieren geht, so recht nichts anfangen können. Und für Maria zur Bedrohung werden. Passierend doch zunehmend merkwürdige Dinge um sie herum: tote Vögel liegen vor ihrer Tür und Hund Castor verschwindet für ein paar Tage. Dabei will sie das Tier doch eigentlich nur überleben…Weiterlesen »Literatur: Håkan Nesser liest „Die Lebenden und Toten von Winsford“

David Klein Quintett: "My Marilyn" im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes "Ein bildhübsches Kind"

David Klein Quintett: „My Marilyn“ im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes „Ein bildhübsches Kind“

David Klein Quintett: "My Marilyn" im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes "Ein bildhübsches Kind"Er war dicht dran, an den Stars seiner Zeit: Truman Capote traf sie in den 40er, 50er und 60er Jahren, hörte ihnen zu, verewigte sie in kleinen literarischen Porträts. Marilyn Monroe war eine von ihnen, und sie war auch eine wirkliche Freundin von Capote. Den Tag, als ihre alte Schauspiellehrerin starb, verbrachten die beiden zusammen: Er beginnt auf dem Friedhof und endet in einer Kneipe. Die Stunden, die der Schriftsteller mit der sensiblen, selbstkritischen Monroe verbringt, hielt er in seinem Text „Ein bildhübsches Kind“ fest und ermöglicht dem Leser damit einen Einblick hinter die Fassade des Filmstars.Weiterlesen »David Klein Quintett: „My Marilyn“ im Konzert mit Hannelore Elsner und Truman Capotes „Ein bildhübsches Kind“

Neu im Kino: "Citizenfour" von Laura Poitras, die Edward Snowden traf

Neu im Kino: „Citizenfour“ von Laura Poitras, die Edward Snowden traf

Neu im Kino: "Citizenfour" von Laura Poitras, die Edward Snowden trafLaura Poitras steckte gerade mitten in den Vorbereitungen über noch heute spürbare Auswirkungen der Anschläge des 11. September 2001 und den Krieg gegen den Terror, als auf ihrem Handy anonyme Nachrichten einliefen, die mit „Citizenfour“ unterschrieben waren. Citizenfour behauptete, geheime Unterlagen über die Überwachungstätigkeiten der britischen und US-amerikanischen Regierungen zu haben. Hinter dem Pseudonym verbarg sich niemand anders als Edward Snowden. Laura Poitras reiste sie gemeinsam mit dem Guardian-Journalisten Glenn Greenwald nach Hongkong, wo Snowden sich noch aufhielt, um persönlich mit dem Whistleblower zu sprechen.Weiterlesen »Neu im Kino: „Citizenfour“ von Laura Poitras, die Edward Snowden traf

Ein Moment mit ... Teddy Watson, Gründer und Frontman der noch jungen Band Stargroves

Ein Moment mit … Teddy Watson, Gründer und Frontman der jungen Band Stargroves

Stargroves_Hats in the AirSie kennen sich von der Uni und machen zusammen Musik. Da hieß die Band noch nicht „Stargroves“ und Teddy Watson wollte einfach nur mit ein paar Freunden seine selbst geschriebenen Songs live spielen.

Warum das Jahr 2012 der Wendepunkt war und für den Studenten aus New York ausgerechnet ein Aufenthalt in Reykjavik den kreativen Schub brachte, erzählt Teddy Watson im Interview mit Feuilletonscout.

Ein Moment mit ... Teddy Watson, Gründer und Frontman der noch jungen Band StargrovesFeuilletonscout: At what age did you start making music?
Teddy Watson: My parents put me in piano lessons from a very young age, and I began writing my own songs when I was 12 or 13.

Feuilletonscout: And when did you decide to turn music into your profession?
Teddy Watson: Music was always something I did for fun, whenever I had free time. After I moved to New York I really started putting a lot of time and energy into the band, I’d say that’s when it really became my full time commitment

Feuilletonscout: How and when did you start Stargroves?
Teddy Watson: Stargroves evolved over several years. It began when I put together a group of guys to play some of my songs at live shows (it wasn’t even called Stargroves yet). As the project grew and developed we changed up the members over time and worked on new material. Stargroves today is a just a refined and developed version of that original group.Weiterlesen »Ein Moment mit … Teddy Watson, Gründer und Frontman der jungen Band Stargroves

Feuilletonscout empfiehlt... Kochen nicht nur mit Kindern: "Im Kochtopf um die Welt"

!Tipp: Kochen mit und ohne Kinder: „Im Kochtopf um die Welt“

 Rezension von Barbara Hoppe

Feuilletonscout empfiehlt... Kochen nicht nur mit Kindern: "Im Kochtopf um die Welt"„Im Kochtopf um die Welt“ – das ist ausnahmsweise mal kein neuer Film, der Titel eines Buchpreisträgers oder die jüngste Ausstellung über Kochgeschirr. „Im Kochtopf um die Welt“ soll an dieser Stelle einmal den Sprung über die mittelhohe und hohe Kultur machen: Es geht nämlich ums Kochen. Noch mehr: Ums Kochen mit Kindern. Und nicht nur das: Denn die Gerichte führen uns einmal rund um den Globus: von Deutschland über Italien und die Türkei bis nach Peru und Indien. Gemeinsam in der Familie kochen und dabei ganz viel über Land und Leute kennenlernen, aus denen die Rezepte kommen, das verspricht Koch Nelson Müller.Weiterlesen »!Tipp: Kochen mit und ohne Kinder: „Im Kochtopf um die Welt“

Neu im Kino: "Das Salz der Erde". Wim Wenders portraitiert den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado

Neu im Kino: „Das Salz der Erde“. Wim Wenders portraitiert den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado

Neu im Kino: "Das Salz der Erde". Wim Wenders portraitiert den brasilianischen Fotografen Sebastião SalgadoGerade erst ging eine Ausstellung seiner Fotografien unter dem Titel „Exodus“ im Focke Museum in Bremen zu Ende (vgl. Feuilletonscout v. 15.8.2014). Nun bringt uns Wim Wenders den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado in einem filmischen Portrait näher. Der Fotograf Salgado verließ seine Festanstellung als Wirtschaftswissenschafter Anfang der siebziger Jahre, eine Stelle, die ihn häufig nach Afrika führte, wo er seine ersten Bilder schoss, um sich ganz der Fotografie zu widmen. Er ging dorthin, wo die meisten Menschen nie einen Fuß setzen würden, und wenn, dann nur, um möglichst schnell wieder zu verschwinden: Weiterlesen »Neu im Kino: „Das Salz der Erde“. Wim Wenders portraitiert den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado