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Rezension

richard wagner porträt

Bayreuther Festspiele 2022: Nach Tristan kommt nichts mehr

Zwei grandiose Darsteller, ein weitgehend sinnfreies Stück: Dagmar Manzel und Sylvester Groth zu sehen ist immer ein Vergnügen. Selbst in »Nach-Tristan«, einem nicht ernsthaft sinnsuchenden und darum auch nicht findenden Capriccio am Rande der Festspiele. Von Stephan Reimertz.

richard wagner porträt

Bayreuther Festspiele 2022: Cornelius (Kapell-)Meister oder: Wie dirigiert man „Götterdämmerung“ aus dem Graben?

Ein Anti-Siegfried spielt mit Erfolg den Helden. Brünnhilde kann nur noch trällern. Am meisten geliebt wird – Alberich. Die Regie löst sich nach und nach in ihre Bestandteile auf. Das Festspielhaus wird zum Affenhaus. Cornelius Meister verdient sich wiederum seinen Namen. Von Stephan Reimertz.